Abteilung Pflanzen - Referat Obstbau 2025
Witterungsverlauf und allgemeine Entwicklung
Der Winter 2024/25 verlief insgesamt ohne größere Witterungsextreme. Aufgrund der milden Temperaturen setzte der Austrieb erneut sehr früh ein. Steinobstkulturen begannen bereits im Februar auszutreiben, bei Apfelanlagen erfolgte der Austrieb Anfang März.
Spätfröste Ende März und Anfang April führten auch 2025 zu Ertragseinbußen, die jedoch geringer ausfielen als 2024. Stärker betroffen waren Steinobst und Birnen mit Ausfällen von rund 50 Prozent. Beim Apfel konnten die Auswirkungen durch die starke Blüte und gute Befruchtungsbedingungen weitgehend ausgeglichen werden, sodass die Ernteminderung lediglich bei etwa zehn Prozent lag. Positiv hervorzuheben ist, dass sich während der Blüte kaum Feuerbrandinfektionen ergaben.
Der Mai verlief ausgesprochen kühl. Die niedrigen Temperaturen bremsten die Zellteilung der jungen Früchte und die Beerenobsternte verzögerte sich. Ab Anfang Juni stellte sich eine sehr heiße und trockene Witterungsphase ein. Im gesamten Juni fiel so gut wie kein Niederschlag und gegen Ende des Monats erreichten die Temperaturen über 35 Grad. Besonders bei Heidelbeeren kam es vereinzelt zu Blütenabwurf durch Hitzestress, wodurch die Erntemenge auch nur unterdurchschnittlich ausfiel. Das einzig Positive, die trockene Witterung begünstigte die innere Qualität.
Juli und August verliefen ausgeglichener, mit gemäßigten Temperaturen mit knappen Niederschlagsmengen. In der Oststeiermark war die Niederschlagsverteilung günstig, während in der Süd- und Weststeiermark deutlich zu wenig Regen fiel.
Insgesamt zeichnete sich das Obstjahr 2025 durch hervorragende Fruchtqualitäten aus. Die Früchte waren sehr süß und aromatisch. Praktisch alle Früchte profitierten von den vielen Sonnenstunden und der trockenen Witterung.
Kernobst
Nach den massiven Frostschäden der Jahre 2023 und 2024 konnte 2025 wieder eine gute Apfelernte erzielt werden. In der Steiermark wurden rund 140.000 Tonnen Äpfel geerntet. Damit konnte der heimische Markt vollständig versorgt werden, zusätzlich stand etwa ein Drittel der Menge für den Export zur Verfügung.
Die Fruchtgrößen fielen aufgrund des kühlen Mais etwas kleiner aus, gleichzeitig war die Qualität ausgezeichnet. Die Äpfel präsentierten sich kompakt, sehr süß und geschmacklich hervorragend. Auch die Färbung der Früchte setzte früh und intensiv ein.
Die Verfügbarkeit von Erntearbeitskräften war ausreichend.
Die Nachfrage entwickelte sich zufriedenstellend, obwohl sowohl die europäische Apfelernte als auch die Ernten in Hausgärten insgesamt im guten Durchschnitt lagen. Die Preise gaben gegenüber dem hohen Niveau des Vorjahres leicht nach, stabilisierten sich jedoch auf einem akzeptablen Niveau.
Die Birnenernte erreichte aufgrund der Frostschäden lediglich etwa die Hälfte einer Normalernte.
Auch die Streuobstbestände zeigten 2025 einen guten Fruchtbehang. Gleichzeitig bleibt die Überalterung vieler Bestände eine große Herausforderung, da nur wenige neue Bäume gepflanzt werden und zahlreiche Altbestände unzureichend gepflegt sind.
Europaweit wurde für 2025 eine gute Apfelernte von rund 11 Millionen Tonnen erzielt.
Steinobst
Die Spätfröste im April verursachten bei allen Steinobstkulturen deutliche Schäden. Besonders stark betroffen waren Marillen, wo es regional sogar zu Totalausfällen kam. Insgesamt wurden bei Marillen rund 40 Prozent einer Normalernte erreicht. Kirschen brachten etwa 60 Prozent einer Normalernte, bedingt, dass vielfach Frostschutzmaßnahmen ergriffen wurden. Auch bei Zwetschken und Pfirsichen wurde dank einer starken Blüte eine Erntemenge von rund 60 Prozent erzielt.
Die Fruchtentwicklung war sehr gut, und wie auch bei anderen Früchten, innere Qualität ausgezeichnet.
Besonders erfreulich ist die gute Nachfrage nach regionalem Steinobst. Konsumentinnen und Konsumenten achten zunehmend auf Geschmack und regionale Herkunft. Dennoch spielt Steinobst im steirischen Obstbau mittlerweile nur mehr eine untergeordnete Rolle, da in den vergangenen Jahren viele Anlagen aufgrund schwieriger Produktionsbedingungen und schwacher Marktergebnisse gerodet wurden.
Beerenobst
Das Jahr 2025 verlief im Beerenobstanbau unterschiedlich. Der sehr kühle Mai verzögerte den Erntebeginn bei Freilanderdbeeren deutlich. Die Hitzeperioden im Juni stellten insbesondere Erdbeeren und Heidelbeeren vor Herausforderungen.
Gleichzeitig gab es jedoch kaum Probleme mit Fäulnispilzen, wodurch sehr hohe Qualitäten erzielt werden konnten. Die Erntemengen lagen insgesamt im Durchschnitt. Im geschützten Anbau wurden gute Erträge mit hervorragender Qualität erreicht.
Die Nachfrage nach Beerenobst bleibt weiterhin hoch. Der Konsumtrend zu regionalem Beerenobst hält an, weshalb die Anbauflächen in den vergangenen zehn Jahren deutlich erweitert wurden. Zunehmend steht nun die Absicherung der bestehenden Produktion im Mittelpunkt, weshalb verstärkt in Kulturschutzmaßnahmen investiert wird.
Die warmen und sonnigen Herbstbedingungen begünstigten zudem die Spätproduktion bei Himbeeren und Erdbeeren.
Holunder
Mit rund 600 Hektar Anbaufläche bleibt Holunder die zweitwichtigste Obstart der Steiermark. Die Witterungsbedingungen waren 2025 insgesamt günstig. Lediglich eine kurze Hitzewelle Mitte August verursachte in exponierten Südlagen Ernteverluste durch Hitzeschäden.
Die Erntemenge lag mit rund 3.000 Tonnen leicht unter dem Durchschnitt. Gleichzeitig wurden überdurchschnittlich hohe Farbwerte erzielt, was sich positiv auf die Auszahlungspreise auswirkte.
Der Markt entwickelt sich weiterhin sehr positiv, insbesondere durch die Vermarktung über die Steirische Beerenobstgenossenschaft. Aufgrund der stabilen Nachfrage ist eine leichte Ausweitung der Anbauflächen zu beobachten.
Aronia und Schwarze Ribisel
Bei Aronia ermöglichte die Witterung eine gute Erntemenge. Durch Ernteausfälle in Osteuropa entwickelte sich zudem auch eine sehr gute Nachfrage.
Die Schwarze Ribisel, die nahezu vollständig biologisch bewirtschaftet wird, erreichte eine durchschnittliche Erntemenge. Die rund 80 Tonnen konnten zu sehr guten Preisen vermarktet werden.
Obstverarbeitung
Die Obstverarbeitung ist für viele Betriebe mittlerweile ein wesentliches wirtschaftliches Standbein und bildet bei spezialisierten Betrieben bereits die Existenzgrundlage.
2025 stand ausreichend Verarbeitungsobst zur Verfügung.
Die Preise für Verarbeitungsobst lagen 2025 auf einem guten Niveau. Für Pressäpfel wurden rund 20 Cent pro Kilogramm bezahlt, für Bio-Pressobst etwa 30 Cent. Dadurch wurden auch kleinere oder optisch schwächere Früchte verstärkt der Verarbeitung zugeführt , was den Frischobstmarkt deutlich entlastet hat.
Das Interesse an der Steirischen Landesbewertung für Saft, Most und Edelbrand blieb weiterhin hoch. Insgesamt gab es rund 1.000 Einreichungen, lediglich im Bereich Most war ein leichter Rückgang zu beobachten.
Ausblick
Die wirtschaftliche Situation vieler Obstbaubetriebe bleibt weiterhin angespannt. Die starken Ertragsschwankungen der vergangenen Jahre führten vielerorts zu wirtschaftlichen Belastungen. Das Jahr 2025 brachte durch die gute Erntemenge im Apfelbereich und gute Marktpreise zufriedenstellende Erlöse.
Der Bio-Apfelmarkt entwickelt sich stabil. Rund 15 Prozent der steirischen Apfelproduktion stammen aus biologischem Anbau.
Die zunehmenden Wetterextreme bleiben die größte Herausforderung für den Obstbau. In den vergangenen sechs Jahren gab es im Kern- und Steinobst lediglich zwei Jahre mit annähernden Normalernten. Bei Betrieben die weitermachen, geht die Entwicklung daher weiter in Richtung Intensivierung und in den Ausbau geschützter Anbausysteme.
Die Obstbauberatung der Landwirtschaftskammer unterstützt die Betriebe mit Rundschreibendiensten, Pflanzenschutzwarndiensten, Fachvorträgen, Kursen sowie Gruppen- und Einzelberatungen. Innerhalb des Referats Obstbau besteht eine fachliche Spezialisierung der Beraterinnen und Berater, um den steigenden Anforderungen im Obstbau bestmöglich gerecht zu werden.
Der Winter 2024/25 verlief insgesamt ohne größere Witterungsextreme. Aufgrund der milden Temperaturen setzte der Austrieb erneut sehr früh ein. Steinobstkulturen begannen bereits im Februar auszutreiben, bei Apfelanlagen erfolgte der Austrieb Anfang März.
Spätfröste Ende März und Anfang April führten auch 2025 zu Ertragseinbußen, die jedoch geringer ausfielen als 2024. Stärker betroffen waren Steinobst und Birnen mit Ausfällen von rund 50 Prozent. Beim Apfel konnten die Auswirkungen durch die starke Blüte und gute Befruchtungsbedingungen weitgehend ausgeglichen werden, sodass die Ernteminderung lediglich bei etwa zehn Prozent lag. Positiv hervorzuheben ist, dass sich während der Blüte kaum Feuerbrandinfektionen ergaben.
Der Mai verlief ausgesprochen kühl. Die niedrigen Temperaturen bremsten die Zellteilung der jungen Früchte und die Beerenobsternte verzögerte sich. Ab Anfang Juni stellte sich eine sehr heiße und trockene Witterungsphase ein. Im gesamten Juni fiel so gut wie kein Niederschlag und gegen Ende des Monats erreichten die Temperaturen über 35 Grad. Besonders bei Heidelbeeren kam es vereinzelt zu Blütenabwurf durch Hitzestress, wodurch die Erntemenge auch nur unterdurchschnittlich ausfiel. Das einzig Positive, die trockene Witterung begünstigte die innere Qualität.
Juli und August verliefen ausgeglichener, mit gemäßigten Temperaturen mit knappen Niederschlagsmengen. In der Oststeiermark war die Niederschlagsverteilung günstig, während in der Süd- und Weststeiermark deutlich zu wenig Regen fiel.
Insgesamt zeichnete sich das Obstjahr 2025 durch hervorragende Fruchtqualitäten aus. Die Früchte waren sehr süß und aromatisch. Praktisch alle Früchte profitierten von den vielen Sonnenstunden und der trockenen Witterung.
Kernobst
Nach den massiven Frostschäden der Jahre 2023 und 2024 konnte 2025 wieder eine gute Apfelernte erzielt werden. In der Steiermark wurden rund 140.000 Tonnen Äpfel geerntet. Damit konnte der heimische Markt vollständig versorgt werden, zusätzlich stand etwa ein Drittel der Menge für den Export zur Verfügung.
Die Fruchtgrößen fielen aufgrund des kühlen Mais etwas kleiner aus, gleichzeitig war die Qualität ausgezeichnet. Die Äpfel präsentierten sich kompakt, sehr süß und geschmacklich hervorragend. Auch die Färbung der Früchte setzte früh und intensiv ein.
Die Verfügbarkeit von Erntearbeitskräften war ausreichend.
Die Nachfrage entwickelte sich zufriedenstellend, obwohl sowohl die europäische Apfelernte als auch die Ernten in Hausgärten insgesamt im guten Durchschnitt lagen. Die Preise gaben gegenüber dem hohen Niveau des Vorjahres leicht nach, stabilisierten sich jedoch auf einem akzeptablen Niveau.
Die Birnenernte erreichte aufgrund der Frostschäden lediglich etwa die Hälfte einer Normalernte.
Auch die Streuobstbestände zeigten 2025 einen guten Fruchtbehang. Gleichzeitig bleibt die Überalterung vieler Bestände eine große Herausforderung, da nur wenige neue Bäume gepflanzt werden und zahlreiche Altbestände unzureichend gepflegt sind.
Europaweit wurde für 2025 eine gute Apfelernte von rund 11 Millionen Tonnen erzielt.
Steinobst
Die Spätfröste im April verursachten bei allen Steinobstkulturen deutliche Schäden. Besonders stark betroffen waren Marillen, wo es regional sogar zu Totalausfällen kam. Insgesamt wurden bei Marillen rund 40 Prozent einer Normalernte erreicht. Kirschen brachten etwa 60 Prozent einer Normalernte, bedingt, dass vielfach Frostschutzmaßnahmen ergriffen wurden. Auch bei Zwetschken und Pfirsichen wurde dank einer starken Blüte eine Erntemenge von rund 60 Prozent erzielt.
Die Fruchtentwicklung war sehr gut, und wie auch bei anderen Früchten, innere Qualität ausgezeichnet.
Besonders erfreulich ist die gute Nachfrage nach regionalem Steinobst. Konsumentinnen und Konsumenten achten zunehmend auf Geschmack und regionale Herkunft. Dennoch spielt Steinobst im steirischen Obstbau mittlerweile nur mehr eine untergeordnete Rolle, da in den vergangenen Jahren viele Anlagen aufgrund schwieriger Produktionsbedingungen und schwacher Marktergebnisse gerodet wurden.
Beerenobst
Das Jahr 2025 verlief im Beerenobstanbau unterschiedlich. Der sehr kühle Mai verzögerte den Erntebeginn bei Freilanderdbeeren deutlich. Die Hitzeperioden im Juni stellten insbesondere Erdbeeren und Heidelbeeren vor Herausforderungen.
Gleichzeitig gab es jedoch kaum Probleme mit Fäulnispilzen, wodurch sehr hohe Qualitäten erzielt werden konnten. Die Erntemengen lagen insgesamt im Durchschnitt. Im geschützten Anbau wurden gute Erträge mit hervorragender Qualität erreicht.
Die Nachfrage nach Beerenobst bleibt weiterhin hoch. Der Konsumtrend zu regionalem Beerenobst hält an, weshalb die Anbauflächen in den vergangenen zehn Jahren deutlich erweitert wurden. Zunehmend steht nun die Absicherung der bestehenden Produktion im Mittelpunkt, weshalb verstärkt in Kulturschutzmaßnahmen investiert wird.
Die warmen und sonnigen Herbstbedingungen begünstigten zudem die Spätproduktion bei Himbeeren und Erdbeeren.
Holunder
Mit rund 600 Hektar Anbaufläche bleibt Holunder die zweitwichtigste Obstart der Steiermark. Die Witterungsbedingungen waren 2025 insgesamt günstig. Lediglich eine kurze Hitzewelle Mitte August verursachte in exponierten Südlagen Ernteverluste durch Hitzeschäden.
Die Erntemenge lag mit rund 3.000 Tonnen leicht unter dem Durchschnitt. Gleichzeitig wurden überdurchschnittlich hohe Farbwerte erzielt, was sich positiv auf die Auszahlungspreise auswirkte.
Der Markt entwickelt sich weiterhin sehr positiv, insbesondere durch die Vermarktung über die Steirische Beerenobstgenossenschaft. Aufgrund der stabilen Nachfrage ist eine leichte Ausweitung der Anbauflächen zu beobachten.
Aronia und Schwarze Ribisel
Bei Aronia ermöglichte die Witterung eine gute Erntemenge. Durch Ernteausfälle in Osteuropa entwickelte sich zudem auch eine sehr gute Nachfrage.
Die Schwarze Ribisel, die nahezu vollständig biologisch bewirtschaftet wird, erreichte eine durchschnittliche Erntemenge. Die rund 80 Tonnen konnten zu sehr guten Preisen vermarktet werden.
Obstverarbeitung
Die Obstverarbeitung ist für viele Betriebe mittlerweile ein wesentliches wirtschaftliches Standbein und bildet bei spezialisierten Betrieben bereits die Existenzgrundlage.
2025 stand ausreichend Verarbeitungsobst zur Verfügung.
Die Preise für Verarbeitungsobst lagen 2025 auf einem guten Niveau. Für Pressäpfel wurden rund 20 Cent pro Kilogramm bezahlt, für Bio-Pressobst etwa 30 Cent. Dadurch wurden auch kleinere oder optisch schwächere Früchte verstärkt der Verarbeitung zugeführt , was den Frischobstmarkt deutlich entlastet hat.
Das Interesse an der Steirischen Landesbewertung für Saft, Most und Edelbrand blieb weiterhin hoch. Insgesamt gab es rund 1.000 Einreichungen, lediglich im Bereich Most war ein leichter Rückgang zu beobachten.
Ausblick
Die wirtschaftliche Situation vieler Obstbaubetriebe bleibt weiterhin angespannt. Die starken Ertragsschwankungen der vergangenen Jahre führten vielerorts zu wirtschaftlichen Belastungen. Das Jahr 2025 brachte durch die gute Erntemenge im Apfelbereich und gute Marktpreise zufriedenstellende Erlöse.
Der Bio-Apfelmarkt entwickelt sich stabil. Rund 15 Prozent der steirischen Apfelproduktion stammen aus biologischem Anbau.
Die zunehmenden Wetterextreme bleiben die größte Herausforderung für den Obstbau. In den vergangenen sechs Jahren gab es im Kern- und Steinobst lediglich zwei Jahre mit annähernden Normalernten. Bei Betrieben die weitermachen, geht die Entwicklung daher weiter in Richtung Intensivierung und in den Ausbau geschützter Anbausysteme.
Die Obstbauberatung der Landwirtschaftskammer unterstützt die Betriebe mit Rundschreibendiensten, Pflanzenschutzwarndiensten, Fachvorträgen, Kursen sowie Gruppen- und Einzelberatungen. Innerhalb des Referats Obstbau besteht eine fachliche Spezialisierung der Beraterinnen und Berater, um den steigenden Anforderungen im Obstbau bestmöglich gerecht zu werden.