Abteilung Pflanzen - Referat Gartenbau 2025
Steirischer Ölkürbis
Kürbiskern-Jahr 2025
Lt. AMA-Mehrfachantrag wurden in Österreich die Anbaufläche um 1.567 ha Ölkürbis gesteigert.
2024: 33.730 ha
2025: 35.297 ha davon in der Steiermark 9.067 ha
Das Kürbisjahr erwies sich wegen des Klimawandels als unberechenbar. Viel zu kühle Temperaturen zur üblichen Anbauzeit Anfang Mai, zwei anhaltende Hitzewellen mit extremer Trockenheit im Frühsommer und Sommer hinterließen ihre Spuren.
Extrem wichtig war auch, dass eine funktionierende Beize zur Verfügung stand. Bei einem Anbau Anfang Mai lag der Kern rund 10 bis 12 Tage in der zu kühlen Erde. Keine Beize hätte hier zu einem großflächigen Totalausfall geführt.
Unterschiede bei den Ernteerträgen gab es zwischen leichten und schweren Böden. Dies betrifft vor allem die Flächen der Süd- und Süd-West-Steiermark. Hier gab es regional größere Ernteausfälle.
Der Durchschnittsertrag lag bei 720 kg pro ha (10-Jahres-Durchnitt 703 kg pro ha).
Lt. AMA-Mehrfachantrag wurden in Österreich die Anbaufläche um 1.567 ha Ölkürbis gesteigert.
2024: 33.730 ha
2025: 35.297 ha davon in der Steiermark 9.067 ha
Das Kürbisjahr erwies sich wegen des Klimawandels als unberechenbar. Viel zu kühle Temperaturen zur üblichen Anbauzeit Anfang Mai, zwei anhaltende Hitzewellen mit extremer Trockenheit im Frühsommer und Sommer hinterließen ihre Spuren.
Extrem wichtig war auch, dass eine funktionierende Beize zur Verfügung stand. Bei einem Anbau Anfang Mai lag der Kern rund 10 bis 12 Tage in der zu kühlen Erde. Keine Beize hätte hier zu einem großflächigen Totalausfall geführt.
Unterschiede bei den Ernteerträgen gab es zwischen leichten und schweren Böden. Dies betrifft vor allem die Flächen der Süd- und Süd-West-Steiermark. Hier gab es regional größere Ernteausfälle.
Der Durchschnittsertrag lag bei 720 kg pro ha (10-Jahres-Durchnitt 703 kg pro ha).
Kürbisbautage
In der Steiermark fanden 7 Kürbisbautage statt, 3 davon wurden online übertragen. Die Kürbisbautage fanden in der LFS Hatzendorf, LFS Stainz, LFS Halbenrain, LFS Kirchberg, FS Neudorf, im Gemeindezentrum Hofstätten und am Steiermarkhof statt.
Insgesamt besuchten 460 Teilnehmer die Kürbisbautage und rund 250 verfolgten die Veranstaltung online, d.h. an den Kürbisbautagen nahmen insgesamt 710 Personen teil.
Insgesamt besuchten 460 Teilnehmer die Kürbisbautage und rund 250 verfolgten die Veranstaltung online, d.h. an den Kürbisbautagen nahmen insgesamt 710 Personen teil.
Landesprämierung
2025 bewertete die über 100-köpfige Fachjury in der land- und forstwirtschaftlichen Fachschule Stainz - Erzherzog Johann Schule vier Tage lang Farbe, Reintönigkeit, Konsistenz und Geschmack von 496 eingereichten Kürbiskernölen.
Sensationelle 440 der eingereichten Produkte wurden prämiert, davon erreichten 290 die Höchstnote 5,0 (volle Erfüllung).
Erkennbar sind diese herausragenden Produzenten an der goldenen Plakette „Prämierter Steirischer Kernölbetrieb 2025“.
Sensationelle 440 der eingereichten Produkte wurden prämiert, davon erreichten 290 die Höchstnote 5,0 (volle Erfüllung).
Erkennbar sind diese herausragenden Produzenten an der goldenen Plakette „Prämierter Steirischer Kernölbetrieb 2025“.
Weitere Veranstaltungen zur Landesprämierung 2025
- Nachverkostung und Informationsveranstaltung für Nicht-Prämierte-Betriebe.
- Weiterführende Verkostung:
- Jubiläums -Landesprämierungsfeier
In der Kirschenhalle wurden Urkunde und Plaketten an die prämierten Betriebe überreicht. 5 Betriebe erhielten die Auszeichnung 25-mal durchgehend prämiert.
Feldbegehungen Ölkürbis
Es wurden Feldbegehungen für verschiedene Versuchsfragen angeboten.
Sensorik Workshops
Verschiedene Workshops werden für Verkoster durchgeführt.
(Auffrischungsworkshop Profiverkoster, Lebring; Basisworkshop Sensorik, Lebring; Profiverkoster-Workshop, Lebring; Regionale Verkosterworkshops).
(Auffrischungsworkshop Profiverkoster, Lebring; Basisworkshop Sensorik, Lebring; Profiverkoster-Workshop, Lebring; Regionale Verkosterworkshops).
Gemüsebau
Die österreichische Gemüseanbaufläche betrug 2025 19.630 Hektar. Im Vergleich zu 2024 (19.016 Hektar) hat die Fläche um 614 Hektar zugenommen. Die Steigerung bei der Fläche führte auch zu einem Anstieg der Gesamtproduktion von 667.741 Tonnen (2024) auf 726.842 Tonnen (2025). Auch in der Steiermark konnte ein Anstieg der Anbauflächen von 1.595 Hektar auf 1.708 Hektar verzeichnet werden. Auch die Gesamterntemengen stiegen in der Steiermark von 31.696 Tonnen auf 32.378 Tonnen. Im Bundesländervergleich liegt man hinter Niederösterreich und Oberösterreich an dritter Stelle. Die wichtigsten Gemüsekulturen in der Steiermark sind nach wie vor Chinakohl, Käferbohnen, Kren, Salate und Tomaten.
Die Anbaufläche bei Chinakohl blieb mit 115 Hektar stabil. Im Sommerchinakohl kam es, bedingt durch die Trockenheit im Juni, zu Wachstumsverzögerungen und Ausfällen bei fehlender Bewässerungsmöglichkeit. Für die Aussaat von Herbstchinakohl war ausreichende Bodenfeuchte vorhanden.
Frühe Frosttage beeinträchtigten die Qualität. Die Erntemengen waren jedoch zufriedenstellend und sorgten für gut gefüllte Lager.
Der Anbau von Käferbohnen blieb, nach einem deutlichen Anstieg der Anbaufläche von 2023 auf 2024, im Jahr 2025 stabil bei 702 Hektar. Erstmals gab es mehr Anbaufläche im Bezirk Weiz als im Bezirk Südoststeiermark. Nach dem trockenen, heißen Juni kam es aufgrund des kühleren, niederschlagsreichen Julis zu einer zufriedenstellenden Entwicklung der Bestände. Das Frühfrostereignis im Oktober bedingte eine deutlich frühere Ernte als üblich. Die endgültigen Ertragszahlen liegen noch nicht vor, da die Sortierarbeiten auf Grund des extrem hohen Anteils an unreifen Bohnen noch nicht abgeschlossen werden konnten.
Bei der Produktion von Kren kam es 2025 wieder zu einer Zunahme der Anbaufläche auf 320 Hektar. Erstmals wurde das Auftreten des Rübenmosaikvirus (TUMV) in steirischen Krenbeständen festgestellt. Die Herbstniederschläge kamen für die Krenproduktion noch rechtzeitig und sorgten für zufriedenstellende Erträge und gute Qualität.
Die Anbauflächen bei Salaten stiegen auf 269 Hektar. Im geschützten Anbau bedingten trübe Tage und niedrige Temperaturen Anfang des Jahres eine zögerliche Entwicklung. Im Freiland bremste der kühle Mai die Entwicklung. Die Hitze im Juni brachte Qualitätsprobleme, die mit dem kühleren Juli endeten. Bis zum Saisonende hielt sich die zufriedenstellende Qualität bei leider schlechter Absatzsituation.
Bei Tomaten, als wichtigster Vertreter im steirischen Fruchtgemüseanbau, blieb die Anbaufläche mit 38 Hektar stabil. Auf gute Bedingungen zum Start folgte die kühle Witterung im Mai. Die Auswirkungen waren im geschützten Anbau weniger spürbar, dennoch verzögerte sich die Entwicklung. Die Kulturführung im Juni war, bedingt durch die Hitze, herausfordernd. Ertragslage und Preis waren über die Anbausaison durchwegs zufriedenstellend.
Die Witterung während der Anbausaison war auch 2025 herausfordernd. Extremwetterereignisse blieben zwar glücklicherweise aus, die extremen Schwankungen bei Temperatur und Niederschlag wirken sich dennoch negativ auf die Gemüseproduktion aus.
Ein weiteres Jahr waren die Lücken in der Pflanzenschutzmittelzulassung eine zusätzliche Herausforderung, die auch durch Notfallzulassungen nur teilweise ausgeglichen werden konnten.
Die Rekrutierung von Arbeitskräften aus Drittstaaten nahm 2025 zu, was das Thema „Kontingent für Saisonarbeitskräfte“ zunehmend relevanter für steirische Gemüseproduzenten macht. Die Anforderungen an die Produktion blieben auch 2025 hoch und auch von einem Bürokratieabbau war in der Branche nichts zu bemerken.
Das Gartenbaureferat unterstützt Gemüseproduzent:innen neben der Grundberatung mit den kostenpflichtigen Spezialberatungen bei Chinakohl und dem Nützlingseinsatz im geschützten Anbau. Gruppenberatungen bei Fruchtgemüse, Salat, Chinakohl und Kren bieten neben fachlichem Input auch die Möglichkeit zum Austausch. Der steirische Gemüsebautag ist mittlerweile als Fachveranstaltung vor Saisonbeginn etabliert und wird von der Branche sehr gut angenommen. Zusätzlich wurden 2025 seitens des Referates Versuchstätigkeiten bei Salat, Käferbohne und Kren unterstützt. Die fachliche Begleitung des Züchtungsprojekt bei Kren, mit dem Zuchtziel „Krenschwärze toleranter Sorten“ wurde auch 2025 fortgesetzt. Beim LK-Warndienst wurde bundesländerübergreifend bei diversen Schaderregermonitorings und der Erstellung des Pflanzenschutzmittelfilters für Gemüse unterstützt.
Die Anbaufläche bei Chinakohl blieb mit 115 Hektar stabil. Im Sommerchinakohl kam es, bedingt durch die Trockenheit im Juni, zu Wachstumsverzögerungen und Ausfällen bei fehlender Bewässerungsmöglichkeit. Für die Aussaat von Herbstchinakohl war ausreichende Bodenfeuchte vorhanden.
Frühe Frosttage beeinträchtigten die Qualität. Die Erntemengen waren jedoch zufriedenstellend und sorgten für gut gefüllte Lager.
Der Anbau von Käferbohnen blieb, nach einem deutlichen Anstieg der Anbaufläche von 2023 auf 2024, im Jahr 2025 stabil bei 702 Hektar. Erstmals gab es mehr Anbaufläche im Bezirk Weiz als im Bezirk Südoststeiermark. Nach dem trockenen, heißen Juni kam es aufgrund des kühleren, niederschlagsreichen Julis zu einer zufriedenstellenden Entwicklung der Bestände. Das Frühfrostereignis im Oktober bedingte eine deutlich frühere Ernte als üblich. Die endgültigen Ertragszahlen liegen noch nicht vor, da die Sortierarbeiten auf Grund des extrem hohen Anteils an unreifen Bohnen noch nicht abgeschlossen werden konnten.
Bei der Produktion von Kren kam es 2025 wieder zu einer Zunahme der Anbaufläche auf 320 Hektar. Erstmals wurde das Auftreten des Rübenmosaikvirus (TUMV) in steirischen Krenbeständen festgestellt. Die Herbstniederschläge kamen für die Krenproduktion noch rechtzeitig und sorgten für zufriedenstellende Erträge und gute Qualität.
Die Anbauflächen bei Salaten stiegen auf 269 Hektar. Im geschützten Anbau bedingten trübe Tage und niedrige Temperaturen Anfang des Jahres eine zögerliche Entwicklung. Im Freiland bremste der kühle Mai die Entwicklung. Die Hitze im Juni brachte Qualitätsprobleme, die mit dem kühleren Juli endeten. Bis zum Saisonende hielt sich die zufriedenstellende Qualität bei leider schlechter Absatzsituation.
Bei Tomaten, als wichtigster Vertreter im steirischen Fruchtgemüseanbau, blieb die Anbaufläche mit 38 Hektar stabil. Auf gute Bedingungen zum Start folgte die kühle Witterung im Mai. Die Auswirkungen waren im geschützten Anbau weniger spürbar, dennoch verzögerte sich die Entwicklung. Die Kulturführung im Juni war, bedingt durch die Hitze, herausfordernd. Ertragslage und Preis waren über die Anbausaison durchwegs zufriedenstellend.
Die Witterung während der Anbausaison war auch 2025 herausfordernd. Extremwetterereignisse blieben zwar glücklicherweise aus, die extremen Schwankungen bei Temperatur und Niederschlag wirken sich dennoch negativ auf die Gemüseproduktion aus.
Ein weiteres Jahr waren die Lücken in der Pflanzenschutzmittelzulassung eine zusätzliche Herausforderung, die auch durch Notfallzulassungen nur teilweise ausgeglichen werden konnten.
Die Rekrutierung von Arbeitskräften aus Drittstaaten nahm 2025 zu, was das Thema „Kontingent für Saisonarbeitskräfte“ zunehmend relevanter für steirische Gemüseproduzenten macht. Die Anforderungen an die Produktion blieben auch 2025 hoch und auch von einem Bürokratieabbau war in der Branche nichts zu bemerken.
Das Gartenbaureferat unterstützt Gemüseproduzent:innen neben der Grundberatung mit den kostenpflichtigen Spezialberatungen bei Chinakohl und dem Nützlingseinsatz im geschützten Anbau. Gruppenberatungen bei Fruchtgemüse, Salat, Chinakohl und Kren bieten neben fachlichem Input auch die Möglichkeit zum Austausch. Der steirische Gemüsebautag ist mittlerweile als Fachveranstaltung vor Saisonbeginn etabliert und wird von der Branche sehr gut angenommen. Zusätzlich wurden 2025 seitens des Referates Versuchstätigkeiten bei Salat, Käferbohne und Kren unterstützt. Die fachliche Begleitung des Züchtungsprojekt bei Kren, mit dem Zuchtziel „Krenschwärze toleranter Sorten“ wurde auch 2025 fortgesetzt. Beim LK-Warndienst wurde bundesländerübergreifend bei diversen Schaderregermonitorings und der Erstellung des Pflanzenschutzmittelfilters für Gemüse unterstützt.
Zierpflanzenbau
Der erste Höhepunkt des Jahres, der Valentinstag, verlief für die rund 100 steirischen Zierpflanzenbetriebe sehr gut. Kund:innen kauften vor allem Schnittblumen, da das Wetter für Frühlingsblüher wenig einladend war. Ab Ende Februar stieg die Nachfrage nach Frühlingsblühern an. Im Zuge dessen nahmen Gärtner:innen erste Beratungen des LK‑Zierpflanzenteams zu Pflanzenschutzproblemen bei Frühlingsblühern in Anspruch.
Aufgrund des quantitativen Rückgangs bei den verkauften Beet- und Balkonpflanzen, versuchen einige Betriebe diesen Umsatzverlust durch andere Sortimente auszugleichen. Besonders interessant sind dabei Stauden, Herbstkulturen, Kräuter und Gemüsejungpflanzen. Beratungen zu diesen Kulturen sowie zum Stauchen von Pflanzen aufgrund erhöhter Temperaturen und des damit verbundenen starken Wachstums wurden häufig nachgefragt.
Für die etwas mehr als 40 steirischen Baumschulen verlief der Jahresbeginn umsatzschwächer als in den Vorjahren. Ab Mitte des Jahres konnte jedoch von einem durchschnittlichen Jahr gesprochen werden. Probleme bereiten vor allem Reklamationen von Endkund:innen, die Pflanzen beanstanden, die sie bereits vor Monaten gekauft haben.
Beratungen zur Kulturführung wurden vor allem von jungen Betriebsführer:innen in Anspruch genommen. Mehrere Betriebsführer:innen sind in Pension gegangen und haben ihre Betriebe an die nächste Generation übergeben. Ist innerfamiliär kein Nachfolger in Sicht, gestaltet sich die Übergabe schwierig. Mitarbeiter:innen legen auf Flexibilität wert und möchten das Risiko eines Kredits oder einer hohen Pacht oftmals nicht auf sich nehmen.
Mit Ende 2025 wurden erste Beratungen zur Aufzeichnungspflicht von Pflanzenschutzmitteln in Anspruch genommen. Neben den zahlreichen Detailanforderungen bereiten insbesondere das BBCH‑Stadium sowie das Zurechtfinden im BAES‑Register Schwierigkeiten.
Aufgrund des quantitativen Rückgangs bei den verkauften Beet- und Balkonpflanzen, versuchen einige Betriebe diesen Umsatzverlust durch andere Sortimente auszugleichen. Besonders interessant sind dabei Stauden, Herbstkulturen, Kräuter und Gemüsejungpflanzen. Beratungen zu diesen Kulturen sowie zum Stauchen von Pflanzen aufgrund erhöhter Temperaturen und des damit verbundenen starken Wachstums wurden häufig nachgefragt.
Für die etwas mehr als 40 steirischen Baumschulen verlief der Jahresbeginn umsatzschwächer als in den Vorjahren. Ab Mitte des Jahres konnte jedoch von einem durchschnittlichen Jahr gesprochen werden. Probleme bereiten vor allem Reklamationen von Endkund:innen, die Pflanzen beanstanden, die sie bereits vor Monaten gekauft haben.
Beratungen zur Kulturführung wurden vor allem von jungen Betriebsführer:innen in Anspruch genommen. Mehrere Betriebsführer:innen sind in Pension gegangen und haben ihre Betriebe an die nächste Generation übergeben. Ist innerfamiliär kein Nachfolger in Sicht, gestaltet sich die Übergabe schwierig. Mitarbeiter:innen legen auf Flexibilität wert und möchten das Risiko eines Kredits oder einer hohen Pacht oftmals nicht auf sich nehmen.
Mit Ende 2025 wurden erste Beratungen zur Aufzeichnungspflicht von Pflanzenschutzmitteln in Anspruch genommen. Neben den zahlreichen Detailanforderungen bereiten insbesondere das BBCH‑Stadium sowie das Zurechtfinden im BAES‑Register Schwierigkeiten.
Nützlingsberatung
Die Nützlingsberatung ist seit 2004 ein wichtiges Spezialprodukt im Gartenbaureferat der LK Steiermark. Wurden zu Beginn vorwiegend konventionelle Zier- und Gemüsebaubetriebe betreut, so hat sich mittlerweile die Beratung auf Baumschulen und Beerenproduzent:innen, sowie auf zahlreiche Biobetriebe erweitert. Die Beratung steht für eine saisonbegleitende Vor-Ort Beratung im wöchentlichen bzw. 14-tägigen Besucherrhythmus. Im Schnitt nimmt ein Betrieb 10 Beratungen / Jahr in Anspruch. Ausmaß: 1-2 h / Besuch.
Wichtige Inhalte der Beratung sind:
Anzahl der betreuten Betriebe im Jahr 2025 - Jahrespauschalen:
Anzahl der Beratungsstunden Vor-Ort im Jahr 2025:
Marke „Mich schützen Nützlinge“
Seit 2010 können Betriebe, welche die Beratung in Anspruch nehmen, die von der LK Steiermark initiierte und geschützte Marke nutzen, um ihre nachhaltige Produktionsform sichtbar zu machen. Mittlerweile nutzen über 60 Betriebe dieses Angebot.
Aktuelle Herausforderungen im geschützten Anbau (Gemüse- und Zierpflanzenbau)
Das Auftreten der invasiven Wanzenart Nezara viridula stellt uns weiterhin vor enorme Herausforderung in der Beratung. Diese Wanze kommt in nahezu allen Kulturen im Gartenbau vor und schädigt die Früchte bzw. Blüten vor allem im Herbst stark. Versuche laufen, doch nach wie vor stehen keine ausreichenden Bekämpfungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Herausfordernd ist die Beratung im geschützten Anbau auch wegen der immer wärmer werdenden Winter einerseits (höheres Schadpotential wärmeliebender Schädlinge) und der häufig auftretenden Spätfröste oder Kälteperioden im Spätfrühling. Zusätzlich ist die Hitze im Sommer nicht für alle Kulturen gut verträglich, vor allem im Folientunnelanbau muss bereits früher im Jahr schattiert werden, um dem Schädlingsdruck entgegenzuwirken und die Kulturen vor Hitzeschäden zu schützen. Aufgrund der immer wärmer werdenden Winter erwärmt sich der Boden im Frühjahr schneller – dieser vermeintliche Vorteil im Anbau bringt aber den Nachteil mit sich, dass sich auch bodenbürtige Schaderreger (Nematoden, schädigende Pilze, Bakterien oder Viren) besser vermehren.
Wichtige Inhalte der Beratung sind:
- Schädlingsmonitoring – Durchsicht aller am Betrieb stehenden Kulturen
- Vorbeugender Nützlingseinsatz – Beratung, Betreuung, Schulung Mitarbeiter:innen
- Reduktion des Pflanzenschutzes auf ein Minimum – alle Maßnahmen der integrierten Produktion ausschöpfen und optimieren
- Kulturbegleitende Maßnahmen optimieren – Kulturführung, Klimaführung, Bewässerung und Düngung
- Beratung hinsichtlich Pflanzenvitalisierung – Einsatz von Pflanzenstärkungsmitteln und Biostimulanzien, um die Abwehrfunktion der Pflanzen zu aktivieren
Anzahl der betreuten Betriebe im Jahr 2025 - Jahrespauschalen:
- Gesamt: 91
- Zierpflanzen: 40
- Gemüse: 37
- Beeren: 12
- Baumschulen: 3
- Zusätzlich werden auch Einzelbesuche in Anspruch genommen (ohne Buchung von Pauschalen)
Anzahl der Beratungsstunden Vor-Ort im Jahr 2025:
- Insgesamt wurden 1.847 Stunden Beratungszeit Vor-Ort für die Betriebe erbracht.
Marke „Mich schützen Nützlinge“
Seit 2010 können Betriebe, welche die Beratung in Anspruch nehmen, die von der LK Steiermark initiierte und geschützte Marke nutzen, um ihre nachhaltige Produktionsform sichtbar zu machen. Mittlerweile nutzen über 60 Betriebe dieses Angebot.
Aktuelle Herausforderungen im geschützten Anbau (Gemüse- und Zierpflanzenbau)
Das Auftreten der invasiven Wanzenart Nezara viridula stellt uns weiterhin vor enorme Herausforderung in der Beratung. Diese Wanze kommt in nahezu allen Kulturen im Gartenbau vor und schädigt die Früchte bzw. Blüten vor allem im Herbst stark. Versuche laufen, doch nach wie vor stehen keine ausreichenden Bekämpfungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Herausfordernd ist die Beratung im geschützten Anbau auch wegen der immer wärmer werdenden Winter einerseits (höheres Schadpotential wärmeliebender Schädlinge) und der häufig auftretenden Spätfröste oder Kälteperioden im Spätfrühling. Zusätzlich ist die Hitze im Sommer nicht für alle Kulturen gut verträglich, vor allem im Folientunnelanbau muss bereits früher im Jahr schattiert werden, um dem Schädlingsdruck entgegenzuwirken und die Kulturen vor Hitzeschäden zu schützen. Aufgrund der immer wärmer werdenden Winter erwärmt sich der Boden im Frühjahr schneller – dieser vermeintliche Vorteil im Anbau bringt aber den Nachteil mit sich, dass sich auch bodenbürtige Schaderreger (Nematoden, schädigende Pilze, Bakterien oder Viren) besser vermehren.
Salat- und Chinakohlberatung
Die Beratung der Salatbetriebe erfolgte 2025 bedarfsorientiert. Das milde Frühjahr führte zu einer guten Entwicklung der frühen Sätze, sowohl im geschützten Anbau als auch im Freiland. Dies führte neben schönen Qualitäten jedoch auch zu einem Überangebot am Markt. Verbunden mit einer generell niedrigeren Nachfrage nach Salaten war der Absatz phasenweise wenig zufriedenstellend. Hitze und Trockenheit blieben auch 2025 ständige Herausforderung, der feuchte Juli brachte in vielen Regionen jedoch spürbare Erleichterung. Begleitend zur Beratung wurden Maßnahmen im Bereich Wettermonitoring umgesetzt, um praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln.
Die Chinakohlberatung wurde erneut als Spezialberatungspaket mit zwei Betriebsbesuchen, mehreren Informationsaussendungen sowie ergänzender telefonischer Betreuung angeboten. Trockenperioden im Spätsommer beeinträchtigten stellenweise den Feldaufgang, überwiegend setzten die Niederschläge jedoch noch rechtzeitig ein, sodass insgesamt zufriedenstellende Erträge bei guter Qualität erzielt werden konnten. Zunehmender Schädlingsdruck bei gleichzeitig eingeschränkten Bekämpfungsmöglichkeiten machte den Pflanzenschutz zu einem zentralen Beratungsschwerpunkt. Vor dem Hintergrund der aktuellen und absehbaren Entwicklungen bei Pflanzenschutzzulassungen ist die Zukunft der steirischen Chinakohlproduktion weiterhin kritisch zu bewerten.
Zusätzlich zu den angebotenen Einzel- und Gruppenberatungen lag ein weiterer Fokus auf der Pflanzenschutz-Zulassungssituation, wobei aktiv an mehreren Notfallzulassungen mitgearbeitet wurde.
Die Chinakohlberatung wurde erneut als Spezialberatungspaket mit zwei Betriebsbesuchen, mehreren Informationsaussendungen sowie ergänzender telefonischer Betreuung angeboten. Trockenperioden im Spätsommer beeinträchtigten stellenweise den Feldaufgang, überwiegend setzten die Niederschläge jedoch noch rechtzeitig ein, sodass insgesamt zufriedenstellende Erträge bei guter Qualität erzielt werden konnten. Zunehmender Schädlingsdruck bei gleichzeitig eingeschränkten Bekämpfungsmöglichkeiten machte den Pflanzenschutz zu einem zentralen Beratungsschwerpunkt. Vor dem Hintergrund der aktuellen und absehbaren Entwicklungen bei Pflanzenschutzzulassungen ist die Zukunft der steirischen Chinakohlproduktion weiterhin kritisch zu bewerten.
Zusätzlich zu den angebotenen Einzel- und Gruppenberatungen lag ein weiterer Fokus auf der Pflanzenschutz-Zulassungssituation, wobei aktiv an mehreren Notfallzulassungen mitgearbeitet wurde.
Gemüsenewsletter - lk Gemüsenews
Der wöchentlich, immer freitags erscheinende Newsletter „lk-Gemüsenews“ ist eine Zusammenarbeit aller Gemüsebauberater:innen österreichweit und steht für einen aktuellen kulturbegleitenden Ratgeber für Gemüsebauproduzent:innen. Die Autoren der Beiträge, sind selbst Spezialist:innen für bestimmte Kulturgruppen und Produktionsweisen. Der Newsletter wurde 2025 40-mal per E-Mail versandt. Die Kosten für lk Gemüsenews betragen pro Jahr 70 €.
Schwerpunktthemen im lk Gemüsenews sind:
Schwerpunktthemen im lk Gemüsenews sind:
- kulturspezifische Informationen vom Anbau bis zur Ernte
- Erkenntnisse, Beobachtungen und Erfahrungen aus dem Beratungsalltag in Beiträge verpackt
- Versuchsberichte, Beiträge zur integrierten Produktion, neuen Kulturen und Techniken
- Zulassungssituation im Pflanzenschutz, Notfallzulassungen etc.
- Rechtliche Rahmenbedingungen
Infodienst Zierpflanzen
Der Infodienst für den Zierpflanzenbau ist eine zusätzliche Informationsquelle für alle interessierten Baumschul- und Gartenbaubetriebe. Inhalte des Rundschreibens sind aktuelle Pflanzenschutzprobleme, Schadbildbeschreibungen, der Einsatz von Pflanzenstärkungsmitteln und Nützlingen, Zulassungssituationen von Pflanzenschutzmitteln und Veranstaltungshinweise. Der Infodienst wurde 2025 47-mal per E-Mail versandt. Die Kosten für den Infodienst betragen pro Jahr 60 € bzw. für Abonnent:innen aus dem Ausland 120 €.
Aus- und Weiterbildung im Gemüsebau- und Zierpflanzenbau
Das Gartenbaureferat stellt die Prüfungskommissionsvorsitzenden von sowohl der LAP als auch der angehenden Meister:innen zur Verfügung. Das Referat stellt Referent:innen für Modul-Kurse im Rahmen der Meister:innenausbildung zu den Themen Gemüsebau, Bio-Produktion und Kräuter-Produktion. Im Gemüsebau werden Vorträge zum Anbau verschiedener Kulturen gehalten. Im Rahmen des Kräutermodules werden Fachexkursionen durch die Berater:innen begleitet und geleitet, als auch der theoretische Teil „Pflanzenschutz im Kräuteranbau“ gehalten. Des Weiteren werden jährlich mehrere Meister:innenarbeiten durch die Betreuung von verschiedenem Referenten:innen und Berater:innen des Referates begleitet. Mit dem Jahr 2024 startete auch das neue Programm zur 2-jährigen Ausbildung von Quereinsteiger:innen in den Gartenbau mit den Stiftungslehrlingen in Zusammenarbeit mit dem LFI und dem AMS.
Lehrlingsausbildung
4-mal im Jahr finden Lehrabschlussprüfungen statt. Neben dem Kommissionsvorsitz sind Referent:innen des Gartenbaureferates als Prüfer:innen in den Fächern „Gemüsebau Theorie“ sowie „Gemüsebau Praxis“ tätig. Zusätzlich werden auch im LAP Bereich Facharbeiten, welche für den Lehrabschluss im 2. Bildungsweg erforderlich sind, von Referent:innen des Gartenbaureferates gesichtet, beurteilt und benotet. 2025 gab es insgesamt 35 Lehrabschlussprüfungen. Davon waren 24 reguläre Lehrlinge (inklusive 4 Teilqualifizierungen) und 11 Personen, welche im Zuge des 2. Bildungsweges (Gärtner werden, Feldgemüsebau) ihre Ausbildung positiv absolvierten.
Im Herbst 2024 startete der berufsbegleitende Feldgemüsebaulehrgang, eine 2-jährige Fachausbildung für den Feldgemüsebau, welche im Sommer 2026 endet. Die Mitarbeiter:innen aus dem Team des Gartenbaureferates sind in die Lehrtätigkeit integriert.
Im Jahr 2025 wurde der Prüfungsablauf der Lehrabschlussprüfungen im Gartenbau (Ablauf / Prüfungsfächer / Namensgebung) fertig gestellt. Die Umsetzung soll Ende 2025 beginnen.
Stiftungslehrlinge
Für die Stiftungslehrlinge als Quereinsteiger in den Gartenbau, werden in Zusammenarbeit mit dem LFI Kurse in Modulform angeboten und gehalten. Je nach Themenschwerpunkt werden die Kurse zur Teilnahme externer interessierter Personen geöffnet. Die Kurse bieten eine theoretische Einführung in Spezialthemen rund um die Pflanzenkultivierung. Begleitet und angeleitet durch die Referent:innen, wird die Basisschulung abgerundet durch Workshops in den Praxisbetrieben.
Meisterausbildung Gartenbau
2025 wurden angehende Meister:innen mit ihren Abschlussarbeiten betreut und es wurden insgesamt 5 Prüfungen mit positivem Abschluss abgenommen.
Im Rahmen des Modulkurses Bioproduktion wurde referiert.
Vortragsleistung LFI/LFA, andere Bundesländer und externe Auftraggeber
LFI
Andere Bundesländer und externe Auftraggeber
Lehrlingsausbildung
4-mal im Jahr finden Lehrabschlussprüfungen statt. Neben dem Kommissionsvorsitz sind Referent:innen des Gartenbaureferates als Prüfer:innen in den Fächern „Gemüsebau Theorie“ sowie „Gemüsebau Praxis“ tätig. Zusätzlich werden auch im LAP Bereich Facharbeiten, welche für den Lehrabschluss im 2. Bildungsweg erforderlich sind, von Referent:innen des Gartenbaureferates gesichtet, beurteilt und benotet. 2025 gab es insgesamt 35 Lehrabschlussprüfungen. Davon waren 24 reguläre Lehrlinge (inklusive 4 Teilqualifizierungen) und 11 Personen, welche im Zuge des 2. Bildungsweges (Gärtner werden, Feldgemüsebau) ihre Ausbildung positiv absolvierten.
Im Herbst 2024 startete der berufsbegleitende Feldgemüsebaulehrgang, eine 2-jährige Fachausbildung für den Feldgemüsebau, welche im Sommer 2026 endet. Die Mitarbeiter:innen aus dem Team des Gartenbaureferates sind in die Lehrtätigkeit integriert.
Im Jahr 2025 wurde der Prüfungsablauf der Lehrabschlussprüfungen im Gartenbau (Ablauf / Prüfungsfächer / Namensgebung) fertig gestellt. Die Umsetzung soll Ende 2025 beginnen.
Stiftungslehrlinge
Für die Stiftungslehrlinge als Quereinsteiger in den Gartenbau, werden in Zusammenarbeit mit dem LFI Kurse in Modulform angeboten und gehalten. Je nach Themenschwerpunkt werden die Kurse zur Teilnahme externer interessierter Personen geöffnet. Die Kurse bieten eine theoretische Einführung in Spezialthemen rund um die Pflanzenkultivierung. Begleitet und angeleitet durch die Referent:innen, wird die Basisschulung abgerundet durch Workshops in den Praxisbetrieben.
Meisterausbildung Gartenbau
2025 wurden angehende Meister:innen mit ihren Abschlussarbeiten betreut und es wurden insgesamt 5 Prüfungen mit positivem Abschluss abgenommen.
Im Rahmen des Modulkurses Bioproduktion wurde referiert.
Vortragsleistung LFI/LFA, andere Bundesländer und externe Auftraggeber
LFI
- Schulungen für Stiftungslehrlinge
- Einheiten für den 20-Stunden Kurs zum Erhalt der Ausbildungsbescheinigung Pflanzenschutz
- Einheit Sachkundenachweis Fortbildung
- Vortrag sowie Moderation des Steirischen Gemüsebautages 2024
- Vorträge für den Pflanzenschutztag Zierpflanzenbau und Baumschulen
- Vorträge für das Regional LFI Hartberg/Weiz
- Organisation Pflanzenschutztag Zierpflanzen zusammen mit LFI
- Organisation Gemüsebautag zusammen mit LFI
- Vortrag Pflanzenschutz LFA – Facharbeiterausbildung Landwirtschaft
Andere Bundesländer und externe Auftraggeber
- Vortrag bei Jahreshauptversammlung Gärtner in Kärnten zu aktuellem Pflanzenschutz
- Tages-Seminar Pflanzenschutzmanagement Land Niederösterreich, Landwirtschaftliche Fachschule Langenlois
- Webinar für BioAustria Burgenland: „Krankheiten und Schädlinge im Fruchtgemüseanbau“
- Ganztagesvortrag LFA NÖ: „Fruchtgemüseanbau unter Glas“
- Vortag für Natur im Garten im Rahmen des Lehrgangs ökologische Grünraumpflege
- Webinar für FIBL: „Aktuelles zum Nützlingseinsatz im geschützten Anbau“
- Vortrag „Nachhaltiger Gemüsebau“ für Salzburger Gemüsebauern
- Feldbegehung für Salzburger Gemüsebauern
Versuche
Fragestellungen aus der Beratungspraxis werden nach Möglichkeit in Versuchen aufgegriffen, um Betrieben in Zeiten zunehmender Herausforderungen praxisorientierte Lösungen bieten zu können. Zur Stärkung der Boden- und Pflanzengesundheit wurden Versuche mit dem Pflanzenstärkungsmittel „Biomit“ und dem Molybdän-Dünger „Folicin-Mo“ in Kren an 3 verschiedenen Standorten umgesetzt.
Die Auswirkung von Biostimulanzien auf die Entwicklung von Salaten sowie dessen Schädlingsbefall wurde als Praxisversuch durchgeführt. Auch die fachliche Begleitung des Züchtungsprojekt bei Kren, mit dem Zuchtziel „Krenschwärze toleranter Sorten“ wurde 2025 fortgesetzt. In Zusammenarbeit mit der Versuchsstation Wies fand ein Sortenversuch hinsichtlich Jordanvirus-resistenter Sorten in Tomaten statt. Im Bereich Pflanzenschutz wurden Herbizidversuche für die Käferbohne begleitet.
Die Auswirkung von Biostimulanzien auf die Entwicklung von Salaten sowie dessen Schädlingsbefall wurde als Praxisversuch durchgeführt. Auch die fachliche Begleitung des Züchtungsprojekt bei Kren, mit dem Zuchtziel „Krenschwärze toleranter Sorten“ wurde 2025 fortgesetzt. In Zusammenarbeit mit der Versuchsstation Wies fand ein Sortenversuch hinsichtlich Jordanvirus-resistenter Sorten in Tomaten statt. Im Bereich Pflanzenschutz wurden Herbizidversuche für die Käferbohne begleitet.
Pflanzenschutz
Ein Schwerpunkt lag 2025 wieder auf der Mitarbeit bei der Einreichung von Anträgen für Notfallzulassungen. Hintergrund dafür sind die kontinuierlich abnehmenden regulären Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln in unterschiedlichen Gemüsekulturen, sowie der zunehmende Schädlingsdruck, der unter anderem durch klimatische Veränderungen verstärkt wird. Die Recherche von möglichen Optionen, Koordination mit anderen Bundesländern und fachliche Begründung stellten die vorwiegenden Aufgabenbereiche dar.
In der Beratung wird das Thema der Notfallzulassungen häufiger behandelt, da die begleitenden Auflagen und Fristen zunehmend komplexer werden.
Zur Sicherstellung eines zielgerichteten und effizienten Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln wurde außerdem am Warndienst der Landwirtschaftskammern mitgewirkt. In diesem Zusammenhang wurden Monitoringstandorte für relevante Schädlinge wie Drahtwurm und Baumwollkapselwurm betreut. Die dabei erhobenen Daten wurden laufend in den öffentlich zugänglichen Warndienst eingepflegt.
In der Beratung wird das Thema der Notfallzulassungen häufiger behandelt, da die begleitenden Auflagen und Fristen zunehmend komplexer werden.
Zur Sicherstellung eines zielgerichteten und effizienten Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln wurde außerdem am Warndienst der Landwirtschaftskammern mitgewirkt. In diesem Zusammenhang wurden Monitoringstandorte für relevante Schädlinge wie Drahtwurm und Baumwollkapselwurm betreut. Die dabei erhobenen Daten wurden laufend in den öffentlich zugänglichen Warndienst eingepflegt.
Öffentlichkeitsarbeit
In Zusammenarbeit mit dem Pressereferat wurden Presseaussendungen für verschiedene Gemüsekulturen erarbeitet, sowie andere öffentlichkeitswirksame Aktivitäten gesetzt. Weiters erfolgten die Mitwirkung bei Veranstaltungen und der fachliche und organisatorische Input bei verschiedenen Presseaktivitäten für die Kulturen Chinakohl, Grazer Krauthäuptel, Spargel, Paradeiser, Steirische Käferbohne, Steirischer Kren u. a.
Projekt AdvisoryNetPEST
Das AdvisoryNetPEST-Projekt ist ein EU gefördertes Projekt zur Netzwerkbildung mit dem Ziel, europaweit innovative Ansätze für gesunde Pflanzen zu kartieren und in die Praxis zu vermitteln. Die LK Steiermark ist als koordinierendes Organ am Aufbau, der Etablierung und langfristigen Stabilisierung des Netzwerkes, welches mittlerweile 28 Länder überspannt, beteiligt. 2025 fand in Zusammenarbeit mit der Technik MOLD ein internationaler Cross-Visit statt, an welchem 11 Teilnehmer:innen aus 6 verschiedenen Ländern teilnahmen. Außerdem wurden die vom Projekt organisierten und umgesetzten Online-Webinare zu den unterschiedlichsten Pflanzenschutzthemen mit Interessierten geteilt und zugänglich gemacht. Mehrere Berater:innen der LK Steiermark sind für den fachlichen Erfolg des Projektes mit ihrer Expertise mit eingebunden.