Öpul: Nachhaltigkeit braucht Dokumentation
- Biologische Wirtschaftsweise - BIO. Aufzeichnungen über Ursprung, Art, Menge und Verwendung aller Betriebsmittel und Abnehmer der verkauften Erzeugnisse. Arzneimitteleinsatz, Tierarztbestätigungen
- UBB und BIO. Option seltene landwirtschaftliche Kulturpflanzen: Dokumentation von Sorte und Saatgutmenge (Ankaufsbestätigungen, Saatgutetiketten Rechnungen, Aufzeichnungen über Nachbau …)
- Tierwohl Weide. Dokumentation der Weidehaltung über Tierkategorie/-gruppe, Weideort, Beginn und Ende zusammenhängender Weidezeiträume je Weideort, tageweise tierbezogene Hinderungsgründe
- Tierwohl Stallhaltung Rinder und Schweine. Dokumentation über Einzeltierhaltung bei Krankheit oder Verletzung. Zuschlag „Festmistkompost“: Anlage und Umsetzen der Kompostmiete sowie Ausbringung und Abgabe an Dritte. Schweine Freilandhaltung: Beginn und Ende des Weidezeitraums je Schlag. Anzahl der je Schlag gehaltenen Tiere
- Humuserhalt und Bodenschutz auf umbruchsfähigem Grünland. Zuschlag „Artenreiches Grünland“: jährliche schlagbezogene Aufzeichnungen über das Vorhandensein der entsprechenden Kennarten und die durchgeführte Begehung.
- Begrünung von Ackerflächen System Immergrün. Laufend schlagbezogene Aufzeichnungen für die gesamten Ackerflächen des Betriebes über das gesamte Jahr: Anbau und Ernte der Hauptfrucht, Anlage und Umbruch der Zwischenfrucht (Begrünung), Anlage der Nachfolge-Hauptfrucht
- Bodennahe Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger und Biogasgülle. Schlagbezogene Aufzeichnungen über Art, Menge und Zeitpunkt der Ausbringung. Gülleseparation: Zeitpunkt und Menge der separierten Rindergülle
- Erosionsschutz Obst, Wein, Hopfen. Feldstücksnummer und -bezeichnung, Schlaggröße, Datum der Rodung oder Neuauspflanzung der Dauerkultur, Datum der Anlage und des Umbruchs der Begrünung. Zuschlag „Organismen oder Pheromone“: Schlagbezogene Aufzeichnungen über Art und Menge der eingesetzten Organismen oder Pheromone, Grund, Ziel und Datum des Einsatzes
- Einsatz von Nützlingen im geschützten Anbau. Schlagbezogene Aufzeichnungen über Art und Menge der eingesetzten Nützlinge, Grund, Ziel und Datum des Einsatzes sowie die Entwicklung der Nützlinge
- Vorbeugender Grundwasserschutz auf Ackerflächen. Schlagbezogene und betriebliche Aufzeichnungen über die Stickstoff-Düngung inklusive Planung (bis 28. Februar des aktuellen Jahres) und Bilanzierung (bis 31. Jänner des Folgejahres) für alle Ackerflächen innerhalb der Gebietskulisse
- Wasserrahmenrichtlinie Landwirtschaft. Betriebsbuch gemäß den Vorgaben des Grundwasserschutzprogramms
- Naturschutzmaßnahme bei Weideauflagen. Schlagbezogene, tagaktuelle Aufzeichnungen (Dauer der Beweidung, Anzahl der Tiere, Angabe der Tierart – Weidetagebuch, tierbezogene Unterbrechungsgründe)
- Ergebnisorientierte Bewirtschaftung. Aufzeichnungen über die beobachteten Indikatoren in die vorgegebene Datenbank