Steiermark Schlachtschweine
EU-Markt bleibt trotz Hitzephase unter Druck
Angebot am Heimmarkt weiterhin schwach
Europas Schweinemärkte stehen weiter unter Druck. Trotz rückläufigem Angebot durch Hitze belasten schwache Fleischgeschäfte und starker innereuropäischer Wettbewerb die Preise. In Deutschland, Italien und Spanien bleibt die Lage angespannt, während Frankreich mit leicht festeren Notierungen eine Ausnahme bildet.
In Österreich reduzierte die Hitze das Lebendangebot bzw. die Schlachtgewichte deutlich. Gleichzeitig dämpfen hohe Temperaturen den Konsum. Günstige Fleischimporte sollten bald abgebaut sein.
Erzeugerpreise für die Schlachtwoche von 25. Juni bis 1. Juli 2026, erhobene Erzeugerpreise inkl. eventueller Zu- und Abschläge, in Euro je kg netto
| Klasse | Ø-Preis | Veränd. z. Vorwoche |
| S | 1,79 | -0,01 |
| E | 1,70 | -0,01 |
| U | 1,63 | +0,11 |
| Ø S-P | 1,76 | -0,01 |
| Zuchten | 0,86 | -0,05 |
Quelle: Styriabrid, LK Steiermark
EU-Erzeugerpreise
| Kl.E, je 100 kg | Wo 26 | Tendenz Vorwoche |
| EU | 155,75 | -0,68 |
| Österreich | 174,94 | -0,69 |
| Deutschland | 159,27 | -0,44 |
| Niederlande | -- | -- |
| Dänemark | 149,17 | ±0,00 |
Quelle: EU-Kommission