Steiermark Schlachtschweine
Externe Faktoren prägen Inlandsmarkt mit
Exportmärkte laufen nach wie vor schleppend
Der heimische Lebendschweinemarkt ist nach wie vor nicht drückend, und die Zeichen stünden gut. Dennoch klagt der Fleischmarkt, dass Ware außerhalb der Grillartikel sehr schwer vermarktbar ist. Gründe dafür liegen an Faktoren, die an die Exportmärkte geknüpft sind. Hier spielen die aktuellen internationalen Handelshemmnisse - vor allem aufgrund der ASP-Schranken für Spanien - eine wichtige Rolle. Nach wie vor schlägt aber auch die europaweit strukturelle Überversorgung auf die Schlachtschweinemärkte durch.
Erzeugerpreise für die Schlachtwoche von 28. Mai bis 3. Juni 2026, erhobene Erzeugerpreise inkl. eventueller Zu- und Abschläge, in Euro je kg netto
| Klasse | Ø-Preis | Veränd. z. Vorwoche |
| S | 1,89 | ±0,00 |
| E | 1,78 | -0,01 |
| U | 1,54 | -0,04 |
| Ø S-P | 1,85 | -0,01 |
| Zuchten | 0,92 | -0,01 |
Quelle: Styriabrid, LK Steiermark
EU-Erzeugerpreise
| Kl.E, je 100 kg | Wo 22 | Tendenz Vorwoche |
| EU | 160,32 | +0,40 |
| Österreich | 182,86 | -0,19 |
| Deutschland | 169,81 | +1,25 |
| Niederlande | 119,77 | +0,05 |
| Dänemark | 152,02 | +0,54 |
Quelle: EU-Kommission