Steiermark Schlachtschweine
Verringertes Angebot erzeugt ersten Preisanstieg
Auch Nachfrage ist durch Hitze beeinträchtigt
Ein europaweit deutlich verringertes Angebot bringt den sehnlich erwarteten Preisanstieg. Geringere Tageszunahmen und die Aussicht auf schwaches bzw. teures Futtermittelangebot sind die Hauptursachen. Dadurch dürfte die Einstallbereitschaft ebenfalls unterdurchschnittlicher sein. Damit kann vielerorts die Nachfrage nicht gedeckt werden. Selbiges Muster gilt auch für den heimischen Markt. Infolge der Hitze und der Ferienzeit ist aber auch die Nachfrage nicht überbordend. Damit passt in Österreich der Markt gut zusammen.
Erzeugerpreise für die Schlachtwoche von 30. Juli bis 5. August 2026, erhobene Erzeugerpreise inkl. eventueller Zu- und Abschläge, in Euro je kg netto
| Klasse | Ø-Preis | Veränd. z. Vorwoche |
| S | 1,71 | -0,02 |
| E | 1,61 | -0,05 |
| U | 1,40 | -0,10 |
| Ø S-P | 1,68 | -0,03 |
| Zuchten | 0,74 | -0,11 |
Quelle: Styriabrid, LK Steiermark
EU-Erzeugerpreise
| Kl.E, je 100 kg | Wo 32 | Tendenz Vorwoche |
| EU | 154,76 | +6,68 |
| Österreich | 171,35 | +7,11 |
| Deutschland | 156,99 | +7,53 |
| Niederlande | -- | -- |
| Dänemark | 119,19 | +9,49 |
Quelle: EU-Kommission