Sonstige Tiergattungen in der Steiermark 2025
Geflügel
Legehennen
Der Selbstversorgungsgrad sank erneut um weitere drei Prozent auf derzeit 87 Prozent. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Konsumeiern steigerte sich abermals und liegt nun bei 250 Stück. Zurzeit gibt es in der Steiermark 724 registrierte Legehennenhalter mit insgesamt 2.532.790 Stallplätzen. Nach mehrjährigem Rückgang bei den Stallplätzen gab es im Jahr 2025 erstmalig wieder eine Aufstockung um 2.868 Stallplätze.
Der Löwenanteil mit über 53 Prozent wird als Bodenhaltung-Legehennen gehalten, gefolgt mit über 37 Prozent bei den Freilandlegehennen und knapp 10 Prozent werden als Biolegehennen gehalten
Masthühner
Der Selbstversorgungsgrad bei Mastgeflügel blieb im vergangenen Jahr konstant bei 81 Prozent. Der Pro-Kopf-Verbrauch stieg hingegen erneut in einem maßgeblichen Ausmaß von 0,5 Kilogramm auf nunmehr 18,2 Kilogramm. In der Steiermark gibt es aktuell genau 205 Masthühnerhalter, mit insgesamt 3.906.975 Stallplätzen, um knapp 42.315 Stallplätze mehr als im Jahr 2024. Die Steiermark ist bei den Masthühnern nach wie vor das produktionsstärkste Bundesland. Der Bio-Anteil steigt auf über 23 Prozent.
Puten
Der Selbstversorgungsgrad bei Puten liegt aktuell bei 51 Prozent, was einen Zuwachs von zwei Prozent bedeutet. Die Steiermark spielt in der konventionellen Putenhaltung keine maßgebliche Rolle. Zurzeit gibt es in der Steiermark 14 Putenhalter mit insgesamt 62.623 Stallplätzen. Der Bio-Anteil beträgt knapp 48 Prozent.
Junghennen und Bruderhähne
Abermals gibt es Engpässe bei Junghennen in ganz Österreich. Dieses Szenario ist jedoch im gesamten EU-Raum zu beobachten. Grund für mangelnde Investitionen bei der Aufzucht von Junghennen sind die lukrativere Sparten wie die Haltung von Masthühnern und Legehennen. In der Steiermark gibt es derzeit 41 Junghennenaufzüchter mit insgesamt 978.095 Stallplätzen, was einen erneuten Abgang von knapp 6.700 Stallplätzen bedeutet. Der Bioanteil beträgt etwas über zehn Prozent.
Projekt Steirische Weidegänse
Im Jahr 2025 gab es in der steierischen Projektgruppe 38 Weideganshalter, die auf ihren Weiden in Summe 7.128 Weidegänse besonders tierfreundlich halten. Die steirischen Weidegansbetriebe halten im Durchschnitt knapp 190 Gänse am Hof, und diese werden von allen Mitgliedsbetrieben direkt vermarktet.
Der Selbstversorgungsgrad sank erneut um weitere drei Prozent auf derzeit 87 Prozent. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Konsumeiern steigerte sich abermals und liegt nun bei 250 Stück. Zurzeit gibt es in der Steiermark 724 registrierte Legehennenhalter mit insgesamt 2.532.790 Stallplätzen. Nach mehrjährigem Rückgang bei den Stallplätzen gab es im Jahr 2025 erstmalig wieder eine Aufstockung um 2.868 Stallplätze.
Der Löwenanteil mit über 53 Prozent wird als Bodenhaltung-Legehennen gehalten, gefolgt mit über 37 Prozent bei den Freilandlegehennen und knapp 10 Prozent werden als Biolegehennen gehalten
Masthühner
Der Selbstversorgungsgrad bei Mastgeflügel blieb im vergangenen Jahr konstant bei 81 Prozent. Der Pro-Kopf-Verbrauch stieg hingegen erneut in einem maßgeblichen Ausmaß von 0,5 Kilogramm auf nunmehr 18,2 Kilogramm. In der Steiermark gibt es aktuell genau 205 Masthühnerhalter, mit insgesamt 3.906.975 Stallplätzen, um knapp 42.315 Stallplätze mehr als im Jahr 2024. Die Steiermark ist bei den Masthühnern nach wie vor das produktionsstärkste Bundesland. Der Bio-Anteil steigt auf über 23 Prozent.
Puten
Der Selbstversorgungsgrad bei Puten liegt aktuell bei 51 Prozent, was einen Zuwachs von zwei Prozent bedeutet. Die Steiermark spielt in der konventionellen Putenhaltung keine maßgebliche Rolle. Zurzeit gibt es in der Steiermark 14 Putenhalter mit insgesamt 62.623 Stallplätzen. Der Bio-Anteil beträgt knapp 48 Prozent.
Junghennen und Bruderhähne
Abermals gibt es Engpässe bei Junghennen in ganz Österreich. Dieses Szenario ist jedoch im gesamten EU-Raum zu beobachten. Grund für mangelnde Investitionen bei der Aufzucht von Junghennen sind die lukrativere Sparten wie die Haltung von Masthühnern und Legehennen. In der Steiermark gibt es derzeit 41 Junghennenaufzüchter mit insgesamt 978.095 Stallplätzen, was einen erneuten Abgang von knapp 6.700 Stallplätzen bedeutet. Der Bioanteil beträgt etwas über zehn Prozent.
Projekt Steirische Weidegänse
Im Jahr 2025 gab es in der steierischen Projektgruppe 38 Weideganshalter, die auf ihren Weiden in Summe 7.128 Weidegänse besonders tierfreundlich halten. Die steirischen Weidegansbetriebe halten im Durchschnitt knapp 190 Gänse am Hof, und diese werden von allen Mitgliedsbetrieben direkt vermarktet.
Schafe und Ziegen
In der Steiermark wurden im Jahr 2025 auf 3.610 Betrieben insgesamt 82.937 Schafe sowie auf 1.972 Betrieben insgesamt 11.498 Ziegen gehalten.
Zentrale Beratungsthemen waren die Zuchtarbeit, die Vermarktung von Zucht- und Schlachttieren, die Betriebsberatung und Weiterbildung sowie die Abwicklung der Tierkennzeichnung.
Zuchtarbeit
Im Zuchtbereich werden auf 347 Schafzuchtbetrieben und 131 Ziegenzuchtbetrieben insgesamt rund 15.533 Zuchtschafe und 1.975 Zuchtziegen im Herdebuch geführt. Folgende Leistungsprüfungen und züchterische Tätigkeiten wurden durchgeführt:
Exterieurbewertung:
Männlich: 235 Widder / 21 Böcke
Weiblich: 1.418 Schafe / 164 Ziegen
Fleischleistungsprüfung:
Insgesamt wurden 1.084 Tiere mittels Ultraschall einer Fleischleistungsprüfung unterzogen.
Fruchtbarkeit / Fitness:
Schafe: ca. 10.000 Herdebuch-Muttertiere → knapp 12.000 Ablammungen → knapp 18.000 Lämmer
Ziegen: ca. 800 Herdebuch-Muttertiere (saisonale Abkitzung) → ca. 1.300 geborene Kitze
Abstammungsüberprüfung: 184 Schafe und 61 Ziegen wurden laut Stichprobenplan der Zuchtprogramme auf ihre Abstammung überprüft.
Vermarktung
Im Jahr 2025 wurden insgesamt rund 17.000 Schlachttiere organisiert vermarktet. Die Nachfrage nach Qualitätslämmern war im Berichtsjahr sehr hoch und konnte nicht vollständig gedeckt werden. Die Preise für Lämmer bester Qualität im Gewichtsbereich von 40 bis 44 kg lagen bei bis zu 4,50 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht (inkl. MwSt.). Im Zuchtbereich wurden zwei Zuchtschafversteigerungen im Rinderzuchtzentrum Traboch durchgeführt.
Beratung
Im Spezialberatungsbereich wurden im Rahmen des Projekts Qplus Lamm und Kitz insgesamt 126 Betriebe betreut und beraten. Zusätzlich wurden Neueinsteigerkurse, Weiterbildungen für Zuchtbetriebe, zahlreiche Hofberatungen sowie telefonische Beratungen durchgeführt.
Zentrale Beratungsthemen waren die Zuchtarbeit, die Vermarktung von Zucht- und Schlachttieren, die Betriebsberatung und Weiterbildung sowie die Abwicklung der Tierkennzeichnung.
Zuchtarbeit
Im Zuchtbereich werden auf 347 Schafzuchtbetrieben und 131 Ziegenzuchtbetrieben insgesamt rund 15.533 Zuchtschafe und 1.975 Zuchtziegen im Herdebuch geführt. Folgende Leistungsprüfungen und züchterische Tätigkeiten wurden durchgeführt:
Exterieurbewertung:
Männlich: 235 Widder / 21 Böcke
Weiblich: 1.418 Schafe / 164 Ziegen
Fleischleistungsprüfung:
Insgesamt wurden 1.084 Tiere mittels Ultraschall einer Fleischleistungsprüfung unterzogen.
Fruchtbarkeit / Fitness:
Schafe: ca. 10.000 Herdebuch-Muttertiere → knapp 12.000 Ablammungen → knapp 18.000 Lämmer
Ziegen: ca. 800 Herdebuch-Muttertiere (saisonale Abkitzung) → ca. 1.300 geborene Kitze
Abstammungsüberprüfung: 184 Schafe und 61 Ziegen wurden laut Stichprobenplan der Zuchtprogramme auf ihre Abstammung überprüft.
Vermarktung
Im Jahr 2025 wurden insgesamt rund 17.000 Schlachttiere organisiert vermarktet. Die Nachfrage nach Qualitätslämmern war im Berichtsjahr sehr hoch und konnte nicht vollständig gedeckt werden. Die Preise für Lämmer bester Qualität im Gewichtsbereich von 40 bis 44 kg lagen bei bis zu 4,50 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht (inkl. MwSt.). Im Zuchtbereich wurden zwei Zuchtschafversteigerungen im Rinderzuchtzentrum Traboch durchgeführt.
Beratung
Im Spezialberatungsbereich wurden im Rahmen des Projekts Qplus Lamm und Kitz insgesamt 126 Betriebe betreut und beraten. Zusätzlich wurden Neueinsteigerkurse, Weiterbildungen für Zuchtbetriebe, zahlreiche Hofberatungen sowie telefonische Beratungen durchgeführt.
Pferde
Im Jahr 2025 nahmen rund 100 steirische Pferde sehr erfolgreich bei den Bundesveranstaltungen, allen voran beim Haflinger Bundeschampionat, Europa- und Weltmeisterschaften teil.
Auch die Beteiligung beim Haflinger-, Noriker- und Pony Fohlenchampionat in Schöder war sehr gut.
Auch die Beteiligung beim Haflinger-, Noriker- und Pony Fohlenchampionat in Schöder war sehr gut.
Teichwirtschaft
2025 gab es eine sehr gute Ernte, das Fischmanagement wurde an die Prädatoren angepasst.
Beim Teichwirteverband Steiermark ging die Geschäftführung auf Marlies Haas über. Ihr Fokus liegt in der hochqualitativen Karpfenproduktion. Weiter wurde die Fischzucht Kroisleitner mit dem Vifzack ausgezeichnet.
Beim Teichwirteverband Steiermark ging die Geschäftführung auf Marlies Haas über. Ihr Fokus liegt in der hochqualitativen Karpfenproduktion. Weiter wurde die Fischzucht Kroisleitner mit dem Vifzack ausgezeichnet.
Sikawild
Sikawild ist nach Damwild und Rotwild die beliebteste Wildart, die in steirischen Gehegen als Farmwild gehalten wird. In der Steiermark halten etwa 70 Betriebe mit ca. 1.000 Muttertieren Sikawild. Im August 2025 ist eine EU-Verordnung in Kraft getreten, die Sikawild als „invasive“ Tierart einstuft. Damit ist das Halten, Züchten, Handeln und Freisetzen von Sikatieren verboten.
Die Übergangsfrist ist mit zwei Jahren festgesetzt. Die betroffenen Betriebe versuchen Änderungen der Verordnung zu erwirken.