Futterlücke verringern durch Vermittlung und gezielten Anbau von Zwischenfrüchten
Die Futtervermittlung durch Landwirtschaftskammer, Maschinenring und Bio Austria läuft daher auf Hochtouren; erste Grundfutterlieferungen sind bereits bei betroffenen Betrieben angekommen. Eine zusätzliche Möglichkeit, Futterlücken zu verringern, bietet der gezielte Anbau von Zwischenfrüchten. Dabei können sowohl viehhaltende Betriebe eigene Ackerflächen nutzen als auch Ackerbaubetriebe als Futterlieferanten mitwirken. Der vorliegende Newsletter gibt einen fachlichen Überblick über geeignete Kulturen, wichtige Hinweise zur Anlage sowie Möglichkeiten der Vermittlung und Zusammenarbeit zwischen den Betrieben.
Die unterdurchschnittlichen Erträge des ersten und zweiten Schnittes reißen Futterlücken bei den betroffenen Betrieben auf. Die Schäden durch Trockenheit sind großflächig und die Nachfrage nach Futter groß. Ackerbaubetriebe werden eingeladen, abgeerntete Flächen den viehhaltenden Betrieben für die Produktion von Futterzwischenfrüchten zur Verfügung zu stellen. Ein Vertragsmodell, wie diese Zusammenarbeit abgesichert werden kann, finden Sie hier: Vertragsmodell
Die unterdurchschnittlichen Erträge des ersten und zweiten Schnittes reißen Futterlücken bei den betroffenen Betrieben auf. Die Schäden durch Trockenheit sind großflächig und die Nachfrage nach Futter groß. Ackerbaubetriebe werden eingeladen, abgeerntete Flächen den viehhaltenden Betrieben für die Produktion von Futterzwischenfrüchten zur Verfügung zu stellen. Ein Vertragsmodell, wie diese Zusammenarbeit abgesichert werden kann, finden Sie hier: Vertragsmodell
Futterknappheit durch Zwischenfrüchte ausgleichen
Wer Ackerflächen selbst am Betrieb zur Verfügung hat und von der Futterknappheit betroffen ist, kann von diesen Flächen mehr Futter abfahren. Das kann durch Zwischenfrüchte gelingen. Aber auch Betriebe, die nicht von der Trockenheit betroffen sind, oder generell keinen Futterbedarf haben (z.B. reine Ackerbaubetriebe) können über Zwischenfrüchte als Futterlieferant betroffenen Betrieben helfen. Einige Zwischenfruchtmischungen sind in einer Tabelle aufgelistet und auch hinsichtlich ihres Futterwertes bewertet. Die Eignung der gewählten Mischung als ÖPUL-Zwischenfrucht muss im Vorhinein beachtet werden. (Tabelle Zwischenfruchtmischungen)
Anlage
Eine gute Saatbettbereitung ist jedenfalls notwendig, und eine Anlage mittels Drillsaat empfehlenswert. Die Saattiefe sollte jedoch bei sehr kleinkörnigen Saaten nicht zu tief erfolgen (z.B. Raygras und Rotklee 1cm tief). Die Saatstärke soll nicht reduziert werden, um einen flächendeckenden Bestand zu erreichen. Bei Trockenheit nach der Anlage kann Walzen für besseren Bodenschluss sorgen. Walzen macht jedoch nur dann Sinn, wenn der Boden verformbar ist.
Wenn Sie sich an diesem Modell beteiligen wollen und Flächen anbieten beziehungsweise nach Flächen und Kooperationspartnern suchen, nutzen sie auch die unten angeführten Futtermittelbörsen und machen Sie über diese darauf aufmerksam, beziehungsweise wenden Sie sich an ihren örtlichen Maschinenring.
Wenn Sie sich an diesem Modell beteiligen wollen und Flächen anbieten beziehungsweise nach Flächen und Kooperationspartnern suchen, nutzen sie auch die unten angeführten Futtermittelbörsen und machen Sie über diese darauf aufmerksam, beziehungsweise wenden Sie sich an ihren örtlichen Maschinenring.
Futtermittelzukauf
Sind keine Reserven auf den eigenen Flächen mehr vorhanden, bleibt der Futterzukauf als Option, um die Futterlücken zu schließen. Solche Plattformen wären zum Beispiel
- die Futtermittel-Plattform der Landwirtschaftskammer
- die Maschinenring Grundfutterbörse
- die Futterbörse von Landwirt.com
- die Bio-Grundfuttervermittlung macht Ernst Heuberger, ernst.heuberger@bio-austria.at
Agrarische Lohndienstleister
Der Maschinenring kann bei unterschiedlichen Arbeitsgängen unterstützend herangezogen werden. Das betrifft sowohl die Anlage und Ernte von Zwischenfrüchten und Silomais, als auch den Transport von Erntegut von Verkäufer zu Käufer. Wenden Sie sich dazu an Ihren lokalen Maschinenring.
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