Abteilung Pflanzen - Referat Weinbau 2025
Das Weinjahr 2025
Der Weinjahrgang 2025 in der Steiermark wird von Fachleuten als qualitativ hochwertig und zugleich mengenmäßig überdurchschnittlich beschrieben. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Weinregionen, die im selben Jahr mit extremen Wetterereignissen zu kämpfen hatten, zeigte sich das Klima in der Steiermark vergleichsweise ausgeglichen und für den Weinbau günstig.
Die Vegetationsperiode begann nach einem relativ milden Winter ohne nennenswerte Frostschäden. Der Austrieb der Reben erfolgte im langjährigen Durchschnitt, wodurch empfindliche Entwicklungsphasen nicht durch späte Kälteeinbrüche beeinträchtigt wurden. Auch das Frühjahr verlief weitgehend stabil, mit ausreichend Niederschlägen, die eine gute Wasserversorgung der Böden sicherstellten. Dadurch konnten sich die Reben gleichmäßig entwickeln.
Der Sommer 2025 war geprägt von warmen, jedoch nicht extrem heißen Temperaturen. Anders als in vielen süd- und westeuropäischen Regionen kam es in der Steiermark nur selten zu Hitzestress oder längeren Trockenperioden. Entscheidend für die Qualität des Jahrgangs war der Spätsommer: Warme Tage in Kombination mit kühlen Nächten förderten die langsame und vollständige Ausreifung der Trauben. Diese Temperaturunterschiede begünstigten insbesondere die Ausbildung komplexer Aromastoffe sowie den Erhalt einer lebendigen Säurestruktur.
Die Weinlese begann im üblichen Zeitraum und konnte unter weitgehend stabilen Wetterbedingungen durchgeführt werden. Dadurch hatten die Winzer die Möglichkeit, den optimalen Lesezeitpunkt für jede Rebsorte individuell zu wählen. Insgesamt fiel die Erntemenge überdurchschnittlich aus, was auf die günstigen Witterungsbedingungen während der gesamten Vegetationsperiode zurückzuführen ist.
Stilistisch zeigt der Jahrgang 2025 in der Steiermark eine klare Handschrift. Die Weine präsentieren sich frisch, fruchtbetont und aromatisch präzise. Charakteristisch ist eine gut eingebundene, lebendige Säure, die den Weinen Struktur und Lagerfähigkeit verleiht. Gleichzeitig bleiben die Alkoholwerte moderat, was die Balance und Trinkfreudigkeit zusätzlich unterstützt.
Besonders hervorzuheben sind die typischen weißen Rebsorten der Region, allen voran Sauvignon Blanc, Welschriesling und Gelber Muskateller. Diese zeigen im Jahrgang 2025 eine ausgeprägte Sortentypizität mit intensiven Fruchtaromen, die von Zitrusnoten über grüne und exotische Früchte bis hin zu feinen Kräuteranklängen reichen. Auch Burgundersorten wie Weißburgunder und Morillon (Chardonnay) profitieren von den stabilen Bedingungen und überzeugen durch Eleganz und Struktur.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Jahrgang 2025 in der Steiermark als sehr gelungen einzustufen ist. Er vereint eine überdurchschnittliche Erntemenge mit hoher und vor allem gleichmäßiger Qualität. Die Weine sind bereits in ihrer Jugend zugänglich und zeichnen sich durch Frische, Aromatik und Balance aus, besitzen jedoch – insbesondere in den besseren Lagen – auch ein gutes Reifepotenzial. Damit bestätigt 2025 die anhaltend positive Entwicklung der steirischen Weinwirtschaft und reiht sich in eine Serie qualitativ starker Jahrgänge ein.
Weinbauberatung
Die Weinbauberatungen waren in den Bereichen Weinanbau, Kellerwirtschaft, Vermarktung, nachhaltiger und biologische Produktion äußerst intensiv. Eine besondere Stellung kommt dem Referat Weinbau bei der Übernahme der hoheitlichen Aufgaben im Bereich des Vollzuges des Steiermärkischen Landesweinbaugesetzes zu. Hierzu gehören die Führung des steirischen Weinbaukatasters.
Die Informationsweitergabe zu verschiedenen aktuellen Themen erfolgte über die Monatszeitschrift „Rundschreiben“, welche im 2025 11-mal erschien und dem Newsletterdienst mit 26 Ausgaben. Neuer WhatsApp Kanal „WeinZeilen“ wurde erfolgreich gestartet. Zusätzliche wurden 12 Pflanzenschutzwarnmeldungen über E-Mail ausgesendet.
Schwerpunkt der Pflanzenschutzberatungen war die integrierte Produktion und die Strategie zur Bekämpfung der Amerikanischen Rebzikade. Es wurde dazu eine Task-Force eingerichtet.
Eine Weinbauberaterin und eine externe Beraterin deckten das Segment des Bioweinbaues fachlich ab.
Weiters wurden zur Beratung der Weinbaubetriebe neun Weinbauseminare durchgeführt. Die erforderlichen Informationen zur Ernte wurden in Form von Gruppenberatungen im Freien abgehalten. Ein wesentlicher Aspekt der Kellerwirtschaftsberatung war die Durchführung der Bewerterschulungen, die den Gaumen der Weinbauern zum kritischen Verkosten schulten und dadurch die Qualität der Weine ständig steigen lässt.
Höhepunkt der alljährlichen Verkostung war die Durchführung der Landesweinbewertung. Diese wurde vom Referat Weinbau bereits zum 78. Mal organisiert. Dass der Wettbewerb unter den Weinbauern viel Akzeptanz findet, wird durch die Beteiligung von über 1.685 Qualitätsweinen am Wettbewerb bestätigt.
Die Vegetationsperiode begann nach einem relativ milden Winter ohne nennenswerte Frostschäden. Der Austrieb der Reben erfolgte im langjährigen Durchschnitt, wodurch empfindliche Entwicklungsphasen nicht durch späte Kälteeinbrüche beeinträchtigt wurden. Auch das Frühjahr verlief weitgehend stabil, mit ausreichend Niederschlägen, die eine gute Wasserversorgung der Böden sicherstellten. Dadurch konnten sich die Reben gleichmäßig entwickeln.
Der Sommer 2025 war geprägt von warmen, jedoch nicht extrem heißen Temperaturen. Anders als in vielen süd- und westeuropäischen Regionen kam es in der Steiermark nur selten zu Hitzestress oder längeren Trockenperioden. Entscheidend für die Qualität des Jahrgangs war der Spätsommer: Warme Tage in Kombination mit kühlen Nächten förderten die langsame und vollständige Ausreifung der Trauben. Diese Temperaturunterschiede begünstigten insbesondere die Ausbildung komplexer Aromastoffe sowie den Erhalt einer lebendigen Säurestruktur.
Die Weinlese begann im üblichen Zeitraum und konnte unter weitgehend stabilen Wetterbedingungen durchgeführt werden. Dadurch hatten die Winzer die Möglichkeit, den optimalen Lesezeitpunkt für jede Rebsorte individuell zu wählen. Insgesamt fiel die Erntemenge überdurchschnittlich aus, was auf die günstigen Witterungsbedingungen während der gesamten Vegetationsperiode zurückzuführen ist.
Stilistisch zeigt der Jahrgang 2025 in der Steiermark eine klare Handschrift. Die Weine präsentieren sich frisch, fruchtbetont und aromatisch präzise. Charakteristisch ist eine gut eingebundene, lebendige Säure, die den Weinen Struktur und Lagerfähigkeit verleiht. Gleichzeitig bleiben die Alkoholwerte moderat, was die Balance und Trinkfreudigkeit zusätzlich unterstützt.
Besonders hervorzuheben sind die typischen weißen Rebsorten der Region, allen voran Sauvignon Blanc, Welschriesling und Gelber Muskateller. Diese zeigen im Jahrgang 2025 eine ausgeprägte Sortentypizität mit intensiven Fruchtaromen, die von Zitrusnoten über grüne und exotische Früchte bis hin zu feinen Kräuteranklängen reichen. Auch Burgundersorten wie Weißburgunder und Morillon (Chardonnay) profitieren von den stabilen Bedingungen und überzeugen durch Eleganz und Struktur.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Jahrgang 2025 in der Steiermark als sehr gelungen einzustufen ist. Er vereint eine überdurchschnittliche Erntemenge mit hoher und vor allem gleichmäßiger Qualität. Die Weine sind bereits in ihrer Jugend zugänglich und zeichnen sich durch Frische, Aromatik und Balance aus, besitzen jedoch – insbesondere in den besseren Lagen – auch ein gutes Reifepotenzial. Damit bestätigt 2025 die anhaltend positive Entwicklung der steirischen Weinwirtschaft und reiht sich in eine Serie qualitativ starker Jahrgänge ein.
Weinbauberatung
Die Weinbauberatungen waren in den Bereichen Weinanbau, Kellerwirtschaft, Vermarktung, nachhaltiger und biologische Produktion äußerst intensiv. Eine besondere Stellung kommt dem Referat Weinbau bei der Übernahme der hoheitlichen Aufgaben im Bereich des Vollzuges des Steiermärkischen Landesweinbaugesetzes zu. Hierzu gehören die Führung des steirischen Weinbaukatasters.
Die Informationsweitergabe zu verschiedenen aktuellen Themen erfolgte über die Monatszeitschrift „Rundschreiben“, welche im 2025 11-mal erschien und dem Newsletterdienst mit 26 Ausgaben. Neuer WhatsApp Kanal „WeinZeilen“ wurde erfolgreich gestartet. Zusätzliche wurden 12 Pflanzenschutzwarnmeldungen über E-Mail ausgesendet.
Schwerpunkt der Pflanzenschutzberatungen war die integrierte Produktion und die Strategie zur Bekämpfung der Amerikanischen Rebzikade. Es wurde dazu eine Task-Force eingerichtet.
Eine Weinbauberaterin und eine externe Beraterin deckten das Segment des Bioweinbaues fachlich ab.
Weiters wurden zur Beratung der Weinbaubetriebe neun Weinbauseminare durchgeführt. Die erforderlichen Informationen zur Ernte wurden in Form von Gruppenberatungen im Freien abgehalten. Ein wesentlicher Aspekt der Kellerwirtschaftsberatung war die Durchführung der Bewerterschulungen, die den Gaumen der Weinbauern zum kritischen Verkosten schulten und dadurch die Qualität der Weine ständig steigen lässt.
Höhepunkt der alljährlichen Verkostung war die Durchführung der Landesweinbewertung. Diese wurde vom Referat Weinbau bereits zum 78. Mal organisiert. Dass der Wettbewerb unter den Weinbauern viel Akzeptanz findet, wird durch die Beteiligung von über 1.685 Qualitätsweinen am Wettbewerb bestätigt.