Wildtierhalter trafen sich in Gasen
Bei der Mitgliederversammlung in Gasen berichtete Obmann Franz Münzer: „In der Steiermark gibt es etwa 700 Gehege, etwa die Hälfte der Betriebe hält Damwild. Aber wir haben auch rund 70 Betriebe mit Sikawild.“
Verarbeitungsräume
Amtstierarzt Dr. Gerhard Kutschera berichtete von der Farmwildhaltung im Großraum Weiz und gab Einblicke in seine Tätigkeiten im Bezirk in Hinblick auf Wildtiergesundheit und Hege. Kutschera: „Im Bezirk Weiz halten 81 Betriebe Farmwild und 16 Betriebe haben eine zugelassene Schlachtstätte angemeldet. Bei der Betriebskontrolle liegt der Schwerpunkt auf der Hygiene in den Schlacht- und Zerlegeräumen.“ Wildtierhalter Martin Macher erklärte die neue Waffengesetznovelle, die seit April 2026 in Kraft ist: „Der Zugang zu Waffen wird erschwert. Langwaffen können erst mit 21 Jahren und nach einer Abkühlphase von vier Wochen gekauft werden. Es muss zusätzlich ein ,waffenrechtliches Dokument‘ bei der Bezirkshauptmannschaft beantragt werden.“
Ausführlich besprochen wurde auch die Problematik rund um eine EU-Verordnung, die die Haltung von Sikawild zukünftig gänzlich untersagen soll. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband wird an einer Lösung gearbeitet. Die Mitgliederversammlung hat den Beschluss gefasst, dass der steirische Landesverband dem Bundesverband österreichischer Wildhalter beitreten wird.
Ausführlich besprochen wurde auch die Problematik rund um eine EU-Verordnung, die die Haltung von Sikawild zukünftig gänzlich untersagen soll. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband wird an einer Lösung gearbeitet. Die Mitgliederversammlung hat den Beschluss gefasst, dass der steirische Landesverband dem Bundesverband österreichischer Wildhalter beitreten wird.