STMK Schlachtschweine
Schwierige Absatzverhältnisse bei hohem Schlachtschweineaufkommen
Der österreichische Schlachtschweinemarkt ist voraussichtlich auch in den nächsten Wochen durch ein höheres Lebendtierangebot und eine in Relation zu schwache Nachfrage gekennzeichnet. Daher musste der Notierungsabstand zum wichtigen Referenzmarkt Deutschland verkleinert werden. Hauptschwierigkeit ist nach wie vor ein stockender Drittlandsabsatz, der große EU-Exportländer dazu veranlasst, ihre Ware am Binnenmarkt zu Billigstpreisen abzusetzen. Diese schwierige Marktsituation fordert alle Beteiligten in der ganzen Wertschöpfungskette.
Erzeugerpreise für die Schlachtwoche von 22. bis 28. Oktober 2026, erhobene Erzeugerpreise inkl. eventueller Zu- und Abschläge, in Euro je kg netto
| Klasse | Ø-Preis | Veränd. z. Vorwoche |
| S | 1,68 | -0,02 |
| E | 1,56 | -0,07 |
| U | 1,32 | -0,12 |
| Ø S-P | 1,65 | -0,03 |
| Zuchten | 0,65 | +0,03 |
Quelle: Styriabrid, LK Steiermark
EU-Erzeugerpreise
| Kl.E, je 100 kg | Wo 43 | Vorwoche |
| EU | 148,55 | 151,26 |
| Österreich | 166,99 | 171,71 |
| Deutschland | 149,92 | 151,38 |
| Niederlande | 104,03 | 108,81 |
| Dänemark | 118,80 | 114,51 |
Quelle: EU-Kommission