STMK Schlachtschweine
Steigende Anlieferungsmengen
Der österreichische Schweinemarkt verzeichnet saisonbedingt steigende Anlieferungsmengen. Die höheren Mengen treffen auf einen weiterhin schwachen Fleischmarkt, wodurch es teilweise zu Verzögerungen bei der Vermarktung schlachtreifer Tiere kommt. Der Basispreis für Mastschweine bleibt unverändert. Die Branche hofft auf stärkere Impulse durch den Lebensmitteleinzelhandel und die Verarbeitungsindustrie.
In Deutschland stützen verstärkte Handelsaktionen die Nachfrage nach Schweinefleisch, während Frankreich und Spanien unter Preisdruck stehen. Italien profitiert weiterhin von einem knappen Angebot, allerdings nimmt der Spielraum für weitere Preissteigerungen ab.
Erzeugerpreise für die Schlachtwoche von 1. bis 7. Oktober 2026, erhobene Erzeugerpreise inkl. eventueller Zu- und Abschläge, in Euro je kg netto
| Klasse | Ø-Preis | Veränd. z. Vorwoche |
| S | 1,79 | ±0,00 |
| E | 1,71 | +0,01 |
| U | 1,58 | +0,10 |
| Ø S-P | 1,77 | ±0,00 |
| Zuchten | 0,74 | +0,01 |
Quelle: Styriabrid, LK Steiermark
EU-Erzeugerpreise
| Kl.E, je 100 kg | Wo 40 | Tendenz Vorwoche |
| EU | 153,69 | -1,38 |
| Österreich | 175,18 | +0,14 |
| Deutschland | 155,34 | +0,05 |
| Niederlande | 108,79 | +0,04 |
| Dänemark | 114,25 | +0,01 |
Quelle: EU-Kommission