Steinegger begrüßt Bekenntnis zur flächendeckenden Herkunftskennzeichnung
Beherrschendes Thema in der Landwirtschaft
Die Herkunftskennzeichnung war in den vergangenen Monaten ein beherrschendes Thema in der heimischen Landwirtschaft. Nach jahrelangem, intensivem Einsatz für mehr Transparenz beim Essen in Gastronomie und in Restaurants gibt es endlich ein gemeinsames Bekenntnis für dieses zentrale Anliegen der heimischen Bäuerinnen und Bauern. Landwirtschaftskammer-Präsident Andreas Steinegger: „Ich begrüße die Erklärung der Bundesregierung eine flächendeckende, einheitliche Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie einzuführen.“ Und weiter: „Klare Herkunftsangaben schaffen Vertrauen, stärken die regionale Wirtschaft und Landwirtschaft und sichern die Versorgung in unsicheren Zeiten.“
Einheitliche Kennzeichnung als Ziel
Ziel ist ein einheitliches und flächendeckendes System der Herkunftskennzeichnung, das schrittweise umgesetzt wird und sich an klaren, nachvollziehbaren Kategorien orientiert.
Praxisnahe Lösungen gemeinsam entwickeln
Positiv bewertet die Landwirtschaftskammer das gemeinsame Bekenntnis aller Beteiligten – von der Landwirtschaft über die Verarbeitung bis hin zur Gastronomie und zum Handel – praktikable Lösungen zu entwickeln und dann auch umzusetzen. Freiwillige Kennzeichnungsinitiativen der Landwirtschaftskammer wie „Gut zu Wissen“ oder das Label „AMA-Genussregion“ können wesentlich dazu beitragen, eine breite Akzeptanz zu erreichen. „Die Gastronomie ist ein wichtiger Partner der regionalen Landwirtschaft. Viele Betriebe setzen bereits heute bewusst auf heimische Produkte. Dieses Engagement gehört sichtbar gemacht – einfach, unbürokratisch und praxisnah“, hält die Landwirtschaftskammer Steiermark fest.