Mögliche Ursachen für unzureichende Bekämpfungserfolge beim Getreidehähnchen
Bei einem Insektizideinsatz können immer nur die aktiven, bereits geschlüpften Larven und gleichzeitig anwesenden adulten Käfer, aber keine Eigelege erfasst werden. Verfrühte Insektizideinsätze vor dem vollständigen Larvenschlupf können somit eine Folgebehandlung erfordern. Zusätzlich gab es heuer in der Phase der Insektizidapplikationen oft hohe Temperaturen über 25 °C und intensive Sonneneinstrahlung, was zu einer stark verkürzten Wirkungsdauer bei Pyrethroiden führt. Applikationszeitpunkte in den Abendstunden wären in dem Fall von Vorteil. Die Schadschwellen liegen im Wintergetreide bei einem Ei oder einer Larve pro Fahnenblatt und im Sommergetreide bei einem Ei oder einer Larve pro zwei Halme (oder 10 % Blattflächenverlust).
Seit einigen Jahren treten vereinzelt Pyrethroidresistenzverdachtsfälle über das gesamte Anbaugebiet verteilt auf. In diesen Fällen sterben trotz mehrmaliger Behandlungsmaßnahmen mit synthetischen Pyrethroiden der Klasse 2 (z.B. Cymbigon Forte, Decis Forte, Karate Zeon oder Sumi Alpha) nicht alle Larven ab. Bei der Anwendung alternativer Wirkmechanismen, z.B. Sivanto Energy, Carnadine (nur gegen Fritfliege und Blattläuse zugelassen) oder Mavrik Vita/Evure (nur gegen Blattläuse zugelassen), sind die Bekämpfungserfolge nach wie vor zufriedenstellend.
In den Tagen nach einer erfolgreichen Behandlung sollten grundsätzlich keine aktiven Larven vom Getreidehähnchen im Bestand auftreten.
Eine Abwechslung der Wirkmechanismen zur Resistenzvorbeugung wäre immer sinnvoll, auch wenn noch keine Resistenzen auftreten. Wo zu diesem späten Zeitpunkt noch Getreidehähnchen bekämpft werden, sollte unbedingt auf die Zulassung bzw. Wartefristen vor der Ernte geachtet werden.
Seit einigen Jahren treten vereinzelt Pyrethroidresistenzverdachtsfälle über das gesamte Anbaugebiet verteilt auf. In diesen Fällen sterben trotz mehrmaliger Behandlungsmaßnahmen mit synthetischen Pyrethroiden der Klasse 2 (z.B. Cymbigon Forte, Decis Forte, Karate Zeon oder Sumi Alpha) nicht alle Larven ab. Bei der Anwendung alternativer Wirkmechanismen, z.B. Sivanto Energy, Carnadine (nur gegen Fritfliege und Blattläuse zugelassen) oder Mavrik Vita/Evure (nur gegen Blattläuse zugelassen), sind die Bekämpfungserfolge nach wie vor zufriedenstellend.
In den Tagen nach einer erfolgreichen Behandlung sollten grundsätzlich keine aktiven Larven vom Getreidehähnchen im Bestand auftreten.
Eine Abwechslung der Wirkmechanismen zur Resistenzvorbeugung wäre immer sinnvoll, auch wenn noch keine Resistenzen auftreten. Wo zu diesem späten Zeitpunkt noch Getreidehähnchen bekämpft werden, sollte unbedingt auf die Zulassung bzw. Wartefristen vor der Ernte geachtet werden.