Mais dynamisch, Vielfalt tut sich schwer
Die Flächenauswertung zum Mehrfachantrag 2026 zeigt eine klare Entwicklung: Die steirische Landwirtschaft konzentriert sich weiterhin verstärkt auf wenige - jedoch standorttypische - Kulturen. Haupttreiber dieser Dynamik bleibt somit Mais, der seine Dominanz weiter ausbaut und die Fruchtfolgen prägt.
Die gesamte Ackerfläche steigt um rund 1.500 ha auf etwa 126.500 ha, während das Grünland weitere 900 ha auf rund 167.400 ha verliert. Auch Spezialkulturen verlieren mit -160 ha auf 7.560 ha und Weinflächen mit -90 ha auf 4.990 ha an Bedeutung. Damit setzt sich der längerfristige Wandel fort, bei dem produktivere Ackerflächen ausgedehnt und extensivere Nutzungsformen zurückgedrängt werden.
Im Detail bestätigt sich die starke Stellung des Mais: Die Gesamtfläche wächst um über 2.000 ha auf rund 64.200 ha und erreicht damit seit 2014 einen Höchstwert. Vor allem Körnermais legt weiter deutlich zu, während CCM weiter an Bedeutung verliert und Silomais weitgehend stagniert. Beim Getreide zeigt sich ein differenziertes Bild. Wintergetreide kann nach Rückgängen in den Vorjahren wieder leicht zulegen, bleibt jedoch unter früheren Niveaus. Klimabedingt deutlich schwächer entwickelt sich das Sommergetreide, das weiter massiv an Fläche verliert. Insgesamt bleibt Getreide gegenüber dem Maisanbau klar im Hintertreffen. Hirse hat mit 300 ha kaum mehr Bedeutung. Die Grünbrache ist trotz des Wegfalls der Stilllegungsverpflichtung mit 4.900 ha unverändert hoch.
In der Gruppe der Ölsaaten verliert besonders die Sojabohne deutlich an Fläche, nachdem sie zuvor expandiert hatte. Der Ölkürbis stabilisiert sich hingegen, bleibt aber klar unter früheren Höchstständen. Insgesamt geht die Ölsaatenfläche weiter zurück. Während Eiweißpflanzen stagnieren, verliert insbesondere die Zuckerrübe weiter stärker an Fläche. Kartoffeln können hingegen leicht zulegen. Im Futterbau zeigt sich ein anhaltender Rückgang. Das Feldfutter wird weiter reduziert und bestätigt damit den langfristigen Trend. Die Grünlandbrache nimmt jährlich dagegen zu und hat mit 3.400 ha einen Höchstwert erreicht.
Bei den Spezialkulturen verlieren vor allem Obstkulturen wie Äpfel oder Pfirsiche an Fläche, während einzelne Nischen wiederum Zugewinne erzielen.
Die gesamte Ackerfläche steigt um rund 1.500 ha auf etwa 126.500 ha, während das Grünland weitere 900 ha auf rund 167.400 ha verliert. Auch Spezialkulturen verlieren mit -160 ha auf 7.560 ha und Weinflächen mit -90 ha auf 4.990 ha an Bedeutung. Damit setzt sich der längerfristige Wandel fort, bei dem produktivere Ackerflächen ausgedehnt und extensivere Nutzungsformen zurückgedrängt werden.
Im Detail bestätigt sich die starke Stellung des Mais: Die Gesamtfläche wächst um über 2.000 ha auf rund 64.200 ha und erreicht damit seit 2014 einen Höchstwert. Vor allem Körnermais legt weiter deutlich zu, während CCM weiter an Bedeutung verliert und Silomais weitgehend stagniert. Beim Getreide zeigt sich ein differenziertes Bild. Wintergetreide kann nach Rückgängen in den Vorjahren wieder leicht zulegen, bleibt jedoch unter früheren Niveaus. Klimabedingt deutlich schwächer entwickelt sich das Sommergetreide, das weiter massiv an Fläche verliert. Insgesamt bleibt Getreide gegenüber dem Maisanbau klar im Hintertreffen. Hirse hat mit 300 ha kaum mehr Bedeutung. Die Grünbrache ist trotz des Wegfalls der Stilllegungsverpflichtung mit 4.900 ha unverändert hoch.
In der Gruppe der Ölsaaten verliert besonders die Sojabohne deutlich an Fläche, nachdem sie zuvor expandiert hatte. Der Ölkürbis stabilisiert sich hingegen, bleibt aber klar unter früheren Höchstständen. Insgesamt geht die Ölsaatenfläche weiter zurück. Während Eiweißpflanzen stagnieren, verliert insbesondere die Zuckerrübe weiter stärker an Fläche. Kartoffeln können hingegen leicht zulegen. Im Futterbau zeigt sich ein anhaltender Rückgang. Das Feldfutter wird weiter reduziert und bestätigt damit den langfristigen Trend. Die Grünlandbrache nimmt jährlich dagegen zu und hat mit 3.400 ha einen Höchstwert erreicht.
Bei den Spezialkulturen verlieren vor allem Obstkulturen wie Äpfel oder Pfirsiche an Fläche, während einzelne Nischen wiederum Zugewinne erzielen.