In Trockenjahren kommt mehr Maissilage in die Rinderrationen
Die Maispflanze gewinnt in Trockenjahren für viele Betriebe an Bedeutung. Ertragsausfälle auf dem Grünland werden häufig durch einen höheren Anteil an Silomais in den Rationen kompensiert, der meist zugekauft wird.
Schwankende Qualität
Entscheidend für die Rationsgestaltung ist die Qualität des Silomaises. In sehr trockenen Jahren wie heuer schwankt diese jedoch erheblich. Das Spektrum reicht von notgereiftem Silomais mit keinem oder nur geringem Kolben- und Kornanteil bis hin zu trockenem, stärkereichem Körnermais der siliert wird.
Notgereifter Silomais
Notgereifter Silomais hat häufig keinen oder nur einen unzureichend entwickelten Kolben angesetzt, während die Blätter bereits vertrocknet sind. Dadurch sind sowohl der Ertrag als auch der Nährstoffgehalt gering. Der Stärkegehalt fehlt teilweise vollständig. Obwohl dieser Silomais am Feld sehr trocken aussieht, enthält er oft noch viel Wasser. Dadurch kann es bei der Silierung zu erheblichen Sickersaftverlusten kommen. Deshalb sollte notgereifter Silomais möglichst in einem eigenen Silo siliert werden. Um eine gute Verdichtung zu gewährleisten, ist bei der Ernte auf eine Häcksellänge von weniger als acht Millimetern zu achten. Aufgrund seines geringen Energiegehaltes eignet sich notgereifter Silomais vor allem für Tiere mit niedrigem Leistungsniveau, beispielsweise Jungvieh.
Beste Maissilage
Maissilage von guter Qualität sollte in größeren Mengen nur an Tiere mit einem hohen Leistungsniveau wie Milchvieh und Maststiere verfüttert werden. Da Maissilage deutlich weniger Rohprotein, Mineralstoffe und Vitamine als Grünlandfutter enthält, sind für Milchkühe nicht mehr als 50 bis 70 Prozent Maissilage in der Grundfutterration nicht sinnvoll. In Stiermastrationen kann der Anteil bis zu 90 Prozent hoch sein.
Nicht zu spät ernten
Silomais sollte nicht zu spät geerntet werden. Für Milchkühe sind Trockenmassegehalte von 34 bis 36 Prozent optimal. Bei höheren Trockenmassegehalten nimmt die Verdaulichkeit der Restpflanze ab und die Maisstärke wird im Pansen langsamer abgebaut. Um unnötige Verluste von Maiskörnern zu vermeiden, müssen die Körner bei der Ernte ausreichend zerkleinert werden. Vor der Verfütterung sollte die Silage mindestens acht Wochen lagern. Mit zunehmender Lagerungsdauer wird die Maisstärke im Pansen schneller abgebaut und dadurch besser genutzt.
Wie lange häckseln?
Die Häcksellänge ist an den Trockenmassegehalt, die Silierbedingungen und den Anteil der Maissilage in der Ration anzupassen. Grundsätzlich gilt: Je höher der Maissilageanteil in der Ration, desto länger sollte gehäckselt werden. Eine gute Kornzerkleinerung muss dabei jedoch in jedem Fall sichergestellt sein.
Schwankende Qualität
Entscheidend für die Rationsgestaltung ist die Qualität des Silomaises. In sehr trockenen Jahren wie heuer schwankt diese jedoch erheblich. Das Spektrum reicht von notgereiftem Silomais mit keinem oder nur geringem Kolben- und Kornanteil bis hin zu trockenem, stärkereichem Körnermais der siliert wird.
Notgereifter Silomais
Notgereifter Silomais hat häufig keinen oder nur einen unzureichend entwickelten Kolben angesetzt, während die Blätter bereits vertrocknet sind. Dadurch sind sowohl der Ertrag als auch der Nährstoffgehalt gering. Der Stärkegehalt fehlt teilweise vollständig. Obwohl dieser Silomais am Feld sehr trocken aussieht, enthält er oft noch viel Wasser. Dadurch kann es bei der Silierung zu erheblichen Sickersaftverlusten kommen. Deshalb sollte notgereifter Silomais möglichst in einem eigenen Silo siliert werden. Um eine gute Verdichtung zu gewährleisten, ist bei der Ernte auf eine Häcksellänge von weniger als acht Millimetern zu achten. Aufgrund seines geringen Energiegehaltes eignet sich notgereifter Silomais vor allem für Tiere mit niedrigem Leistungsniveau, beispielsweise Jungvieh.
Beste Maissilage
Maissilage von guter Qualität sollte in größeren Mengen nur an Tiere mit einem hohen Leistungsniveau wie Milchvieh und Maststiere verfüttert werden. Da Maissilage deutlich weniger Rohprotein, Mineralstoffe und Vitamine als Grünlandfutter enthält, sind für Milchkühe nicht mehr als 50 bis 70 Prozent Maissilage in der Grundfutterration nicht sinnvoll. In Stiermastrationen kann der Anteil bis zu 90 Prozent hoch sein.
Nicht zu spät ernten
Silomais sollte nicht zu spät geerntet werden. Für Milchkühe sind Trockenmassegehalte von 34 bis 36 Prozent optimal. Bei höheren Trockenmassegehalten nimmt die Verdaulichkeit der Restpflanze ab und die Maisstärke wird im Pansen langsamer abgebaut. Um unnötige Verluste von Maiskörnern zu vermeiden, müssen die Körner bei der Ernte ausreichend zerkleinert werden. Vor der Verfütterung sollte die Silage mindestens acht Wochen lagern. Mit zunehmender Lagerungsdauer wird die Maisstärke im Pansen schneller abgebaut und dadurch besser genutzt.
Wie lange häckseln?
Die Häcksellänge ist an den Trockenmassegehalt, die Silierbedingungen und den Anteil der Maissilage in der Ration anzupassen. Grundsätzlich gilt: Je höher der Maissilageanteil in der Ration, desto länger sollte gehäckselt werden. Eine gute Kornzerkleinerung muss dabei jedoch in jedem Fall sichergestellt sein.