Forst und Holz
Engelbert Kronsteiner transformiert Erfahrungen und Lösungen von der Borkenkäferkatastrophe im Waldviertel in seinen Wald in der Eisenwurzen.
Jahrzehntelang war der studierte Forstwirt im Stift Zwettl Forstbetriebsleiter. Im Unruhestand widmet er sich seinem Forstbetrieb vor den Toren zum Gesäuse in Sankt Gallen.
Waldbau folgt dem Wegebau
Zeitgemäße Forststraßen am Stand der Technik mit großzügigen Kehren und breiter Fahrbahn sind die Voraussetzung für kleinflächige und naturnahe Waldwirtschaft. „Die Forststraße ist mein Arbeitsplatz, hier brauchen meine Helfer und ich genug Raum“, meint Kronsteiner. Erst letzten Herbst hat er mit seinem Waldnachbarn eine Forststraße gebaut.
Die gute Erschließung ermöglicht kleinflächige und gezielte Ernte- und Pflegeeingriffe. Trotz steilem Gelände wird sein Wald in Dauerwaldstrukturen mit viel Licht am Boden umgewandelt. „Die Vielfalt der Naturverjüngung ist unglaublich“ freut sich der passionierte Jäger. Dass diese Versicherung am Waldboden Gold wert ist, weiß er genau. Die großflächigen Borkenkäferschäden im Waldviertel sitzen noch tief in seinem Gedächtnis.
Unkonventionelle Methoden in der Schutzwaldbewirtschaftung
Schroffer und felsiger Schutzwald befindet sich genauso in seinem Besitz. Er schützt den darunterliegenden Wirtschaftswald vor Geröllströmen, Felsblöcken und Lawinen.
Dabei greift der Forstmann oft zu unkonventionellen Mitteln: Lärchen werden geköpft, um den Bergahorn im Aufkommen zu fördern. Seine Austriebeigenschaft ist besser als die der Lärche – und auf die kommt es im Schutzwald an.
Platz für Ökologie und Biodiversität
Totholz und Spechtbäume sind dem genauen Naturbeobachter ein wichtiges Anliegen. Und dass Engelberts Wald eine hohe Artenvielfalt hat, merkt man spätestens dann, wenn man bei einem Waldspaziergang plötzlich in einem Orchideen-Meer von Frauenschuh steht.
Johannes Cornides startet mit klimafitten Baumarten und intensiver Waldpflege zuversichtlich in die erfolgreiche forstliche Zukunft des Koasa-Hofs.
Bunte Mischung mit Zukunft
„Mehr Stabilität durch verschiedene Baumarten und intensive Waldpflege!“ ist das Motto des 55jährigen passionierten Waldbauern und Waldpädagogen. Nach vernichtenden Sturmkatastrophen wächst auf den Terrassenböden oberhalb der Ufer der Enns eine bunte Mischung mit standortgerechten „Neulingen“ auf. Neben heimischen klimafitten Allroundern wie Tanne, Steileiche und Walnuss liebt Cornides auch das Experiment. Exoten wie Douglasie, Baumhasel und Schwarznuss etablieren sich in den Jungbeständen. Besonderes die Roteiche strotzt vor Wuchsfreudigkeit und lässt die anderen Baumarten hinter sich. „Die lockeren, kalkarmen Schotterböden sind wie geschaffen für sie, gegen Frost und Schädlinge ist sie sehr resistent“, freut sich Johannes.
Dickungspflege nächster Schritt
Jetzt wartet viele Hektar Jungbestandspflege auf den Rinderzüchter und Forstwirt. Auf seinem Betrieb fand der Ausbildungskurs für Waldpfleger „Waldpower“ von der Landwirtschaftskammer Steiermark statt. Hier schärften er und sein Sohn das waldbauliche Wissen und das praktische Können, das vor allem bei der anspruchsvollen Laubholzerziehung besonders notwendig ist.
Waldschule der Praxis
Der unermüdliche Waldbauer, der mit seinem Betrieb Platz 3 bei der Wahl zum Bauernhof des Jahres 2025 erreichte, plant schon wieder Neues: Den „Zukunftswald Koasahof – DER Naturparkerlebniswald“. In Verbindung mit dem Österreichischen Forstmuseum Silvanum entsteht ein offener, öffentlich zugänglicher Lern- und Erlebnisraum und praxisnaher Modellbetrieb für klimafitte Forstwirtschaft.
„Mehr Stabilität durch verschiedene Baumarten und intensive Waldpflege!“ ist das Motto des 55jährigen passionierten Waldbauern und Waldpädagogen. Nach vernichtenden Sturmkatastrophen wächst auf den Terrassenböden oberhalb der Ufer der Enns eine bunte Mischung mit standortgerechten „Neulingen“ auf. Neben heimischen klimafitten Allroundern wie Tanne, Steileiche und Walnuss liebt Cornides auch das Experiment. Exoten wie Douglasie, Baumhasel und Schwarznuss etablieren sich in den Jungbeständen. Besonderes die Roteiche strotzt vor Wuchsfreudigkeit und lässt die anderen Baumarten hinter sich. „Die lockeren, kalkarmen Schotterböden sind wie geschaffen für sie, gegen Frost und Schädlinge ist sie sehr resistent“, freut sich Johannes.
Dickungspflege nächster Schritt
Jetzt wartet viele Hektar Jungbestandspflege auf den Rinderzüchter und Forstwirt. Auf seinem Betrieb fand der Ausbildungskurs für Waldpfleger „Waldpower“ von der Landwirtschaftskammer Steiermark statt. Hier schärften er und sein Sohn das waldbauliche Wissen und das praktische Können, das vor allem bei der anspruchsvollen Laubholzerziehung besonders notwendig ist.
Waldschule der Praxis
Der unermüdliche Waldbauer, der mit seinem Betrieb Platz 3 bei der Wahl zum Bauernhof des Jahres 2025 erreichte, plant schon wieder Neues: Den „Zukunftswald Koasahof – DER Naturparkerlebniswald“. In Verbindung mit dem Österreichischen Forstmuseum Silvanum entsteht ein offener, öffentlich zugänglicher Lern- und Erlebnisraum und praxisnaher Modellbetrieb für klimafitte Forstwirtschaft.