Die Steiermark hat neue Weinhoheiten
Gestern strenge Prüfung bestanden, heute erster öffentlicher Auftritt
Das steirische Weinland bekommt bald neue gekrönte Häupter. Für die regierende Weinkönigin Magdalena I. und ihre Hoheiten Antonia und Lea geht die Regentschaft bald zu Ende. Die Majestäten Cäcilia I., Julia und Sandra übernehmen bald das Zepter. Gekrönt werden sie am 21. August bei der Steirischen Weinwoche in Leibnitz. Nach einer sehr anspruchsvollen Prüfung durch eine sechsköpfige Fachjury (Tourismus- und Weinexperten) wurden sie als neue steirische Weinhoheiten mit dieser Aufgabe betraut – die Präsentation heute ist ihr erster öffentlicher Auftritt.
Cäcilia I. heißt die neue Weinkönigin
Cäcilia I. heißt die neue Weinkönigin. Mit bürgerlichem Namen heißt sie Cäcilia Skoff und kommt aus Gamlitz (Bezirk Leibnitz). Sie hat erfolgreich die Höhere Tourismusschule Semmering mit Schwerpunkt Eventmanagement & Sales abgeschlossen und sich anschließend in der Fachschule Silberberg in der Betriebsleiterausbilung für Obst- und Weinbau weitergebildet. Zusätzlich absolvierte sie die Ausbildung zur Sommelière Österreich sowie zur Diplom-Sommelière und vertiefte ihr Fachwissen bei einem Auslandsaufenthalt in Schweden. Sie ist am Weingut Peter Skoff – also zwischen Weingarten, Keller und Buschenschank aufgewachsen. Heute arbeitet sie am elterlichen Familienbetrieb „Die Amtmann“, wo sie in Verkauf, Beratung, Weinverkostungen, Service, Küche sowie im Weingarten und Keller mitwirkt. Auch Marketing, Social Media, Website, Newsletter und Presse gehören zu ihren Aufgaben. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit der Ernte und Verarbeitung verschiedener Kräuter, Blüten und Früchte. Wie sie ihre neue Aufgabe anlegt?
Cäcilia I., deren Lieblingswein unter anderem der Sauvignon Blanc ist: „Ich möchte mein Wissen aus Weinbau, Gastronomie und Tourismus nutzen, um den steirischen Wein und seine einzigartigen Regionen authentisch zu präsentieren und Menschen dafür zu begeistern. Die Einblicke aus meiner Diplom-Sommelière-Ausbildung zeigen mir, wie besonders unsere klimatischen Bedingungen, Böden und Sorten sind – und wie viel Qualität daraus entsteht. Besonders wichtig ist es mir, junge Menschen für Wein zu interessieren und neue Weinliebhaber zu gewinnen.
Cäcilia I., deren Lieblingswein unter anderem der Sauvignon Blanc ist: „Ich möchte mein Wissen aus Weinbau, Gastronomie und Tourismus nutzen, um den steirischen Wein und seine einzigartigen Regionen authentisch zu präsentieren und Menschen dafür zu begeistern. Die Einblicke aus meiner Diplom-Sommelière-Ausbildung zeigen mir, wie besonders unsere klimatischen Bedingungen, Böden und Sorten sind – und wie viel Qualität daraus entsteht. Besonders wichtig ist es mir, junge Menschen für Wein zu interessieren und neue Weinliebhaber zu gewinnen.
Weinhoheiten:
Julia Perner ist am familieneigenen Weinbaubetrieb Perner in Unterlupitscheni bei Ehrenhausen
(Bezirk Leibnitz) aufgewachsen. Bereits im Kindergarten wusste sie, dass sie Winzerin werde und den Weg ihrer Eltern weitergehen wollte. Sie besuchte die Fachschule für Obst- & Weinbau in Silberberg. Danach absolvierte sie die Meisterausbildung für Weinbau- und Kellerwirtschaft und die Ausbildung zur Sommelière Österreich. Sie liebt es in verschiedene Weinbauregionen zu reisen und dort immer wieder Neues über Wein zu lernen. Als zukünftige Hofübernehmerin findet man sie überall am Betrieb: bei jeglichen Arbeiten im Weingarten über das Jahr, die Traubenverarbeitung im Herbst, die Weinbereitung im Winter und die Gästebetreuung im Gästehaus. Sie ist zuständig für die Weinverkostungen, Präsentationen und Social Media. Auch keltert sie bereits ihre eigene Weinlinie. Weinhoheit Julia, die ihre Lieblingsweine als kühl, straff und salzig beschreibt, freut sich über ihre neue Aufgabe: „Die Rolle der Weinhoheit sehe ich als tolle Gelegenheit, die steirische Weinkultur nach außen zu tragen und gleichzeitig meine eigene Leidenschaft zum Wein zu leben. Ich freue mich, neue Leute kennen zu lernen, neues Wissen anzueignen und mich neuen Herausforderungen zu stellen, an denen ich wachsen kann.“
(Bezirk Leibnitz) aufgewachsen. Bereits im Kindergarten wusste sie, dass sie Winzerin werde und den Weg ihrer Eltern weitergehen wollte. Sie besuchte die Fachschule für Obst- & Weinbau in Silberberg. Danach absolvierte sie die Meisterausbildung für Weinbau- und Kellerwirtschaft und die Ausbildung zur Sommelière Österreich. Sie liebt es in verschiedene Weinbauregionen zu reisen und dort immer wieder Neues über Wein zu lernen. Als zukünftige Hofübernehmerin findet man sie überall am Betrieb: bei jeglichen Arbeiten im Weingarten über das Jahr, die Traubenverarbeitung im Herbst, die Weinbereitung im Winter und die Gästebetreuung im Gästehaus. Sie ist zuständig für die Weinverkostungen, Präsentationen und Social Media. Auch keltert sie bereits ihre eigene Weinlinie. Weinhoheit Julia, die ihre Lieblingsweine als kühl, straff und salzig beschreibt, freut sich über ihre neue Aufgabe: „Die Rolle der Weinhoheit sehe ich als tolle Gelegenheit, die steirische Weinkultur nach außen zu tragen und gleichzeitig meine eigene Leidenschaft zum Wein zu leben. Ich freue mich, neue Leute kennen zu lernen, neues Wissen anzueignen und mich neuen Herausforderungen zu stellen, an denen ich wachsen kann.“
Sandra Purkart kommt aus Gleinstätten (Bezirk Leibnitz) und hat die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe in Deutschlandsberg sowie anschließend die Betriebsleiterausbildung für Obst- und Weinbau an der Fachschule Silberberg abgeschlossen. Schon seit ihrer Kindheit war sie am elterlichen Weinbaubetrieb mit Buschenschank eingebunden und konnte zusätzlich wertvolle Erfahrungen während eines längeren Auslandspraktikums sammeln. Heute ist sie im Familienbetrieb vielseitig tätig – im Buschenschank, in den Gästezimmern, in der Betreuung der Social-Media-Kanäle und ebenso im Weinkeller. Was ihr als Weinhoheit besonders am Herzen liegt? Weinhoheit Sandra, deren Lieblingswein der Sauvignon Blanc ist, beschreibt es so: „Neben meiner Begeisterung für Singen und Tanzen, die meine offene und lebensfrohe Persönlichkeit widerspiegeln, motiviert mich vor allem die Möglichkeit, unsere Weinregion mit Leidenschaft zu repräsentieren. Es erfüllt mich, Menschen für unsere Weine, ihre Herkunft und die Arbeit der Winzerinnen und Winzer zu begeistern.“
Anspruchsvolle Prüfung in zwei Teilen
Um dieses majestätische Amt ausführen zu können, unterziehen sich die Weinhoheiten einer Prüfung in zwei Teilen. Grundvoraussetzung ist jedenfalls ein großes Fachwissen beziehungsweise die Herkunft von einem Weinbaubetrieb.
Im ersten Teil der Prüfung mussten die Kandidatinnen eine Rede beispielsweise zum Thema „Weinbau als Lebensstil: Warum junge Menschen wieder Sinn in regionalen Berufen suchen“ vorbereiten und vortragen. Ebenso mussten sie sich den Fachfragen der Jury zu den Themen Weinbau, Kellerwirtschaft, Bezeichnungsrecht für Wein, Wein & Speisen, Glaskultur, Buschenschank, DAC-Weine sowie Weinpräsentation stellen.
Im zweiten Teil der Prüfung mussten sie eine zweiminütige Spontanrede zum Thema „Im Hinblick auf sich verändernde klimatische Veränderungen: Welche Bedeutung haben Rebsorte und Herkunft in den nächsten 25 bis 30 Jahren?“ halten. Im Zuge des zweiten Teils mussten sie auch eine Weinpräsentation sowie eine Weinbeschreibung machen.
Im ersten Teil der Prüfung mussten die Kandidatinnen eine Rede beispielsweise zum Thema „Weinbau als Lebensstil: Warum junge Menschen wieder Sinn in regionalen Berufen suchen“ vorbereiten und vortragen. Ebenso mussten sie sich den Fachfragen der Jury zu den Themen Weinbau, Kellerwirtschaft, Bezeichnungsrecht für Wein, Wein & Speisen, Glaskultur, Buschenschank, DAC-Weine sowie Weinpräsentation stellen.
Im zweiten Teil der Prüfung mussten sie eine zweiminütige Spontanrede zum Thema „Im Hinblick auf sich verändernde klimatische Veränderungen: Welche Bedeutung haben Rebsorte und Herkunft in den nächsten 25 bis 30 Jahren?“ halten. Im Zuge des zweiten Teils mussten sie auch eine Weinpräsentation sowie eine Weinbeschreibung machen.
Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer:
„Unsere neuen Weinhoheiten werden in den kommenden zwei Jahren als sympathische Botschafterinnen der steirischen Weinkultur im In- und Ausland unterwegs sein. Mit ihrem Engagement tragen sie dazu bei, die Steiermark als gastfreundliches Genussland zu präsentieren und die hervorragende Qualität unserer steirischen Weine sichtbar zu machen. Ich wünsche den drei frisch gekürten Weinhoheiten viel Erfolg und vor allem viel Freude bei ihrer neuen Aufgabe. Gleichzeitig danke ich den scheidenden Weinhoheiten Magdalena, Antonia und Lea herzlich für ihren engagierten Einsatz und ihre großartige Repräsentation der steirischen Weinkultur in den vergangenen zwei Jahren.“
Kammerpräsident Andreas Steinegger:
„Die steirischen Weinhoheiten stehen mit Persönlichkeit, Leidenschaft und Überzeugung für das, was unsere Steiermark ausmacht: höchste Weinqualität, Innovationskraft, gelebte Tradition und herzliche Gastfreundschaft. Als Botschafterinnen unseres Weinlandes tragen sie dieses Bild weit über die Landesgrenzen hinaus. Sie leisten einen wertvollen Beitrag für unsere Weinwirtschaft und stärken zugleich den Tourismus, denn der steirische Wein ist ein international geschätztes Aushängeschild und ein bedeutender Motor für Wertschöpfung und regionale Identität“, betonte Landwirtschaftskammerpräsident Andreas Steinegger bei der Vorstellung der neuen Weinhoheiten und gratulierte ihnen zu diesem majestätischen Amt.