Das meiste Rundholz liefert der Kleinwald
Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich die Einschlagszahlen in der Steiermark, bedingt durch die Marktlage und die rückläufigen Schadholzmengen, um -5,45 Prozent bedeutend stärker als im Österreichschnitt mit -2,36 Prozent. Wurden 2024 landesweit 5,931 Millionen Erntefestmeter (Efm) – Österreich: 20,031 Millionen – geerntet, verringerten sich die steirischen Holzmengen 2025 auf 5,608 Millionen Erntefestmeter – Österreich: 19,559 Millionen. Die Aufteilung in Sägerundholz, Industrieholz (Schleifholz, Faserholz) und Energieholz stellt sich wie folgt dar (Tabelle).
Industrie-, Energieholz
Die Sortimente für die stoffliche Nutzung haben 2025 aufgrund der seit 2022 hohen Schadholzmengen, in denen jährlich über zwei Millionen Festmeter Kalamitätsholz angefallen sind und aufgrund der rückläufigen Zufallsnutzungen im Betrachtungszeitraum, deutlich abgenommen. Die gestiegenen Erntekosten und die rückläufige Nachfrage des Sortimentes Schleifholz führten zu einem deutlichen Rückgang (gut 130.000 Festmeter) bei der Vermarktung des Industrieholzes. Die früh einsetzende Heizsaison sowie die fehlende Nachfrage der Papier-, Zellstoff und Plattenindustrie führten zur Steigerung des Energieholzeinschlages um über sieben Prozent oder knapp 90.000 Festmeter.
Weniger Schadholz
Gegenüber 2024 ist die Schadholzmenge deutlich gesunken. Die Abnahme um 1,588 Millionen Festmeter im Vergleich zum Vorjahr senkte den Schadholzanteil somit auf 38,81 Prozent des Gesamteinschlages. Somit liegt der Schadholzanteil in der Steiermark 2025 geringfügig über dem Österreichschnitt, der 32,63 Prozent beträgt. Die steirischen Kleinwaldbesitzer stellten den Partnern der Holzindustrie 2025 mit 3,531 Millionen Festmeter 62,97 Prozent des Einschlages zur Verfügung. Während die Großbetriebe mit 1,578 Millionen Festmeter rund 31,35 Prozent des Einschlages tätigten, entfielen mit 318.000 Festmeter 5,68 Prozent der Gesamtmenge auf die Österreichischen Bundesforste. Vor allem der Kleinwald reagierte auf die guten Rahmenbedingungen und die Nachfrage im Bereich Sägerundholz, verlegte die Ernte hauptsächlich in die Altbestände und präsentierte sich der Industrie als verlässlicher Partner mit einer marginalen Mengenreduktion von einem Prozent im Vergleich zu 2024.
Statistik
Die Forstbehörde ist laut Forstgesetz dazu verpflichtet, eine periodische Erhebung des Holzeinschlages durchzuführen. Die erforderlichen Daten werden aus dem Methoden-Mix der Stichprobenerhebung, der Vollaufnahme und durch Schätzungen erfasst. Die in der Holzeinschlagsmeldung veröffentlichten Daten geben eine gute Übersicht der zwischen 1. Jänner und 31. Dezember in Wäldern geschlägerten Holzmengen.
Industrie-, Energieholz
Die Sortimente für die stoffliche Nutzung haben 2025 aufgrund der seit 2022 hohen Schadholzmengen, in denen jährlich über zwei Millionen Festmeter Kalamitätsholz angefallen sind und aufgrund der rückläufigen Zufallsnutzungen im Betrachtungszeitraum, deutlich abgenommen. Die gestiegenen Erntekosten und die rückläufige Nachfrage des Sortimentes Schleifholz führten zu einem deutlichen Rückgang (gut 130.000 Festmeter) bei der Vermarktung des Industrieholzes. Die früh einsetzende Heizsaison sowie die fehlende Nachfrage der Papier-, Zellstoff und Plattenindustrie führten zur Steigerung des Energieholzeinschlages um über sieben Prozent oder knapp 90.000 Festmeter.
Weniger Schadholz
Gegenüber 2024 ist die Schadholzmenge deutlich gesunken. Die Abnahme um 1,588 Millionen Festmeter im Vergleich zum Vorjahr senkte den Schadholzanteil somit auf 38,81 Prozent des Gesamteinschlages. Somit liegt der Schadholzanteil in der Steiermark 2025 geringfügig über dem Österreichschnitt, der 32,63 Prozent beträgt. Die steirischen Kleinwaldbesitzer stellten den Partnern der Holzindustrie 2025 mit 3,531 Millionen Festmeter 62,97 Prozent des Einschlages zur Verfügung. Während die Großbetriebe mit 1,578 Millionen Festmeter rund 31,35 Prozent des Einschlages tätigten, entfielen mit 318.000 Festmeter 5,68 Prozent der Gesamtmenge auf die Österreichischen Bundesforste. Vor allem der Kleinwald reagierte auf die guten Rahmenbedingungen und die Nachfrage im Bereich Sägerundholz, verlegte die Ernte hauptsächlich in die Altbestände und präsentierte sich der Industrie als verlässlicher Partner mit einer marginalen Mengenreduktion von einem Prozent im Vergleich zu 2024.
Statistik
Die Forstbehörde ist laut Forstgesetz dazu verpflichtet, eine periodische Erhebung des Holzeinschlages durchzuführen. Die erforderlichen Daten werden aus dem Methoden-Mix der Stichprobenerhebung, der Vollaufnahme und durch Schätzungen erfasst. Die in der Holzeinschlagsmeldung veröffentlichten Daten geben eine gute Übersicht der zwischen 1. Jänner und 31. Dezember in Wäldern geschlägerten Holzmengen.