Bäuerinnen lassen Wissen und ihre Persönlichkeit wachsen
„Wenn es die Forderung nach dreißig Prozent Frauenanteil in agrarischen Gremien gibt – wie in der Charta für partnerschaftliche Interessenvertretung verankert – brauchen Frauen für politische Tätigkeiten auch das notwendige Handwerkzeug“, betont Andrea Muster, Leiterin LK-Referat Bäuerinnen, Landjugend, Konsumenten, im Hinblick auf den Zertifikatslehrgang „ZAM Professionelle Vertretungsarbeit im ländlichen Raum“. Und da stehen gerade 17 Bäuerinnen mitten in der Ausbildung.
Sie stärken noch bis Ende März ihre persönlichen Kompetenzen, erwerben und erweitern Wissen rund um Agrarpolitik und Agrarwirtschaft, lernen Führungsverhalten und werden in Öffentlichkeitsarbeit geschult – für eine starke Stimme am Hof und in agrarischen Gremien. In diesem Zusammenhang waren die Bäuerinnen kürzlich auch auf Exkursion in Wien – besuchten die Wintertagung des Ökosozialen Forums und wichtige Bundesinstitutionen wie das Parlament, das Landwirtschafts-Ministerium und die Landwirtschaftskammer Österreich. Tenor: Hochinteressant und wichtig zu wissen, wohin man gehen kann, wenn man Anliegen hat. Als überaus wertvoll wird der Austausch mit anderen Bäuerinnen gesehen – „unglaublich, wie viele starke Frauen man da trifft“ schwärmte etwa Neo-Gemeinderätin Verena Hesele.
Sie stärken noch bis Ende März ihre persönlichen Kompetenzen, erwerben und erweitern Wissen rund um Agrarpolitik und Agrarwirtschaft, lernen Führungsverhalten und werden in Öffentlichkeitsarbeit geschult – für eine starke Stimme am Hof und in agrarischen Gremien. In diesem Zusammenhang waren die Bäuerinnen kürzlich auch auf Exkursion in Wien – besuchten die Wintertagung des Ökosozialen Forums und wichtige Bundesinstitutionen wie das Parlament, das Landwirtschafts-Ministerium und die Landwirtschaftskammer Österreich. Tenor: Hochinteressant und wichtig zu wissen, wohin man gehen kann, wenn man Anliegen hat. Als überaus wertvoll wird der Austausch mit anderen Bäuerinnen gesehen – „unglaublich, wie viele starke Frauen man da trifft“ schwärmte etwa Neo-Gemeinderätin Verena Hesele.
Die 17 Teilnehmerinnen
Margit Binder, Grafendorf | Gabriele Biricz, Lutzmannsburg (Bgld.) | Verena Hesele, Langenwang | Maria Kamsker, St. Barbara im Mürztal | Sarah Krautgartner, Tragöß | Angela Pfeiffer, Wörterberg (Bgld.) | Viktoria Pieber, Wörterberg (Bgld.) | Barbara Pollinger, Mauern | Karin Postl, Pöllau | Katrin Schantl, Pinggau | Franziska Schilcher, Bärnbach | Andrea Schmidhofer, Anger | Margret Schmitt, Groß St. Florian | Eva Schulz, Nestelbach | Juliana Szabo, Unterwart (Bgld.) | Elisabeth Unterberger, Birkfeld | Franziska Anita Zachenegger, Premstätten.
Vereba Hesele, Gemeindebäuerin, Langenwang
"Abgesehen von umfassendem Wissen zu Kommunikation oder auch Agrarpolitik, trifft man auf viele tolle und starke Frauen.“
Elisabeth Unterberger, Urlaub am Bauernhof, Birkfeld
"Ich hätte mir diesen Lehrgang niemals so großartig vorgestellt. Neues Wissen, Netzwerkarbeit, Tipps für Auftreten, Ausdruck – top.“
Margret Schmitt, Rindermast, DV, Groß St. Florian
"Wissen, Inspiration, Mut, sicheres Auftreten – alles dabei. In Wien war es wertvoll zu sehen, wie viele Frauen in Toppositionen es gibt.“