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10.07.2026 | von Eva Pretterhofer

Zehn Gesichter, zehn Geschichten – Woche der Land- und Forstwirtschaft (20. bis 26. Juli) gibt steiermarkweit echte Einblicke ins Bäuerinnenleben

Daniela Eberl.jpg © Bernhard Bergmann
© Bernhard Bergmann
Ob Klima- oder Wirtschaftskrise, die Bedeutung der heimischen Lebensmittelversorgung rückt immer mehr in den Vordergrund. Doch wer sorgt eigentlich dafür, dass ausreichend frisches Obst und Gemüse, hochwertige Fleisch- oder Milchprodukte auf dem Teller landen? Immer öfter sind es die Frauen auf den Höfen, die zwar oftmals noch im Hintergrund arbeiten, mittlerweile aber auch 38 Prozent aller Betriebe in der Steiermark führen. Damit zählt das grüne Herz Österreichs dahingehend zu den Vorreitern der Alpenrepublik. Eines der Erfolgsrezepte: die partnerschaftliche Arbeit auf Augenhöhe. Ob Arbeit mit Maschinen oder am Computer, Bäuerinnen helfen nicht einfach nur mit, sie packen mittlerweile überall an, entscheiden, gestalten, verantworten. Auch der rege Austausch untereinander und die Netzwerkarbeit machten die Bäuerinnen dafür stark. Zudem sind mittlerweile rund 30.000 Frauen in der Bäuerinnenorganisation engagiert und machen sie somit zur größten Frauenorganisation der Steiermark. 

Starke Kraft am Hof
Auch die „Woche der Land- und Forstwirtschaft“ ist heuer ganz den Bäuerinnen gewidmet. Unter dem Motto „Wo Bäuerinnen wirken, wächst Zukunft!“ werden ihre Arbeit, ihr Engagement und ihre Innovationen sichtbar gemacht. Dazu finden von 20. bis 26. Juli Pressegespräche in allen Teilen der Steiermark sowie in Graz statt. 
Dabei werden Bäuerinnen ins Rampenlicht gestellt und aufgezeigt, was das Bäuerinsein im Jahr 2026 bedeutet – nämlich einen Vollzeitjob, der weit über die Arbeit am Hof hinausgeht. Bäuerinnen sind Managerinnen der Betriebe, mutige Entwicklerinnen neuer Ideen und Standbeine, Kindererzieherinnen, Pflegerinnen und der Zusammenhalt der Familien. Dazu kommt vielfach noch öffentliches Engagement. Das Bewusstsein und die Anerkennung für all das fehlt jedoch mitunter noch und muss daher in der Bevölkerung noch tiefer verankert werden.

Prägen ländlichen Raum
„Vor allem auch, dass es die Bäuerinnen sind, die einen unverzichtbaren Beitrag zur Lebensmittelversorgung und Ernährungssicherheit leisten. Durch ihr engagiertes Wirken sorgen sie nicht nur für Zusammenhalt in den eigenen Familien, sondern in der gesamten Gesellschaft. Sie verantworten nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Betriebe mit, sondern des gesamten ländlichen Raums“, betont Andrea Muster, Referatsleiterin Bäuerinnen, Landjugend und Konsumenten. All dem verleihen in der „Woche der Land- und Forstwirtschaft“ zehn Bäuerinnen mit ihrem Gesicht und ihrer Stimme Ausdruck – stellvertretend für alle steirischen Bäuerinnen. 

Noch mehr Sichtbarkeit
Auch die Arbeitsgemeinschaft Bäuerinnen Österreich forciert im heurigen internationalen Jahr der Bäuerin die Sichtbarkeit von Landwirtinnen und setzt sich unter anderem dafür ein, dass künftig mindestens 30 Prozent der Sitze in Entscheidungsgremien von Frauen besetzt werden. Andrea Muster: „Unser ganz großes Ziel ist es, dass Bäuerinnen selbstbestimmt, wirtschaftlich abgesichert und aktiv gestaltend arbeiten können.“
Eine erfreuliche Entwicklung: Landwirtinnen bekennen sich in der Öffentlichkeit vermehrt stolz zu ihrem Beruf – und machen Bäuerin damit zu einem Zukunfts- und Trendberuf!
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© KK

Wo Bäuerinnen wirken, wächst Zukunft: Maria Kamsker

Managerinnen der Höfe. Maria Kamsker – eine „g’standene Bäuerin“. „Der Weg dorthin war aber nicht immer einfach und sehr lehrreich“, betont die 46-Jährige aus St. Barbara-Wartberg. Mit ihrem Mann betreibt sie eine Murbodner-Mutterkuhhaltung mit „Urlaub am Bauernhof“. Dort sieht sie, wie wichtig es ist, das Bild der Bäuerinnen in der Öffentlichkeit zurechtzurücken. Denn: „Die Arbeit in der Landwirtschaft wird nach wie vor noch oft sehr romantisch dargestellt. Die Bäuerinnen sind keine Frauen, die vorwiegend kochen und backen und im Dirndl heuen – wir sind Managerinnen der Höfe und des Alltags. Packen am Betrieb an, sitzen vor dem Computer und organisieren.“
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Wo Bäuerinnen wirken, wächst Zukunft: Katharina Maderebner

Mistgabel und Lippenstift. „Ich trage Dirndl, Ballkleid, Arbeitshose und Gummistiefel. Ich greife zur Mistgabel und zum Lippenstift“, beschreibt Katharina Maderebner ihr Bäuerinnendasein. Und räumt damit mit vielen Klischees auf. „Ich bin stolze Bäuerin, sehe mich aber immer mehr auch als Unternehmerin“, meint die 44-jährige aus Mitterberg-St. Martin. Darin liegt auch ihre große Stärke: „Ich liebe es, zu organisieren und Menschen zu vernetzen.“ Deshalb hat die innovative Landwirtin auch immer „ganz viele Helferleins“ auf ihren beiden Bio-Betrieben: Was ihr ganz besonders wichtig ist: „Wo ich wirke, sollen das Miteinander und die Toleranz wachsen.“
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Wo Bäuerinnen wirken, wächst Zukunft: Julia Flicker

Heukran und Motormäher. Wenn’s darum geht, das Klischee-Bild einer Bäuerin zurechtzurücken, ist Julia Flicker ein ideales Beispiel. „Egal, ob Motormäher oder Heukran: Die Maschinen sind meine Domäne. Da ist mir kein Hang zu steil und ich habe sie so gut im Griff, dass mein Mann keine Angst haben muss“, scherzt die zweifache Mutter aus St. Kathrein am Offenegg. Wer jetzt glaubt, dieses Talent sei ihr in die Wiege gelegt worden irrt: „Ich hatte mit Landwirtschaft gar nichts zu tun. Habe einige Zeit in London gelebt und bin dann in ein Dorf gezogen.“ Aber, so Flicker, wenn man etwas machen will, dann geht es. „Es ist mir wichtig zu zeigen, dass Frauen eine Landwirtschaft voranbringen und anpacken können.“ 
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Wo Bäuerinnen wirken, wächst Zukunft: Marlies Haas

Stärken ausleben. Marlies Haas, Paldau, ist Quereinsteigerin in die Landwirtschaft und hat sich mit ihrem Mann in kürzester Zeit in der Teichwirtschaft etabliert. „Das ist gelungen, weil wir an einem Strang gezogen haben“, freut sich die Landwirtin. „Wir haben drei Standbeine: Das Angeln, die Besatzfischzucht und die Direktvermarktung. Letzteres ist meine Leidenschaft und Stärke. Da kann ich meine Kreativität und meine kommunikative Ader voll ausspielen.“ In ihren Kontakten mit den Kunden geht es der 40-Jährigen vor allem auch darum, das Image des Karpfen aufzupolieren. Was sie dabei immer wieder erlebt: „Die Menschen sind oft verwundert, dass ich als Frau das große Fachwissen habe.“ 
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Wo Bäuerinnen wirken, wächst Zukunft: Eva Schulz

In der Ruhe liegt die Kraft. Eva Schulz ist eine Vollerwerbsbäuerin – und eine Vollblutbäuerin! Mit ihrem Mann betreibt sie einen Mutterkuhbetrieb mit Direktvermarktung. „Wir teilen uns die Aufgaben, sodass jeder seine Stärken leben kann. Meine Metiers sind die Veredelung, die Vermarktung und unser Gastrobereich“, nennt die 37-jährige Nestelbacherin ihre Standbeine am Hof. Und sie betont: „Ich liebe es, Dinge zu organisieren und zu managen; da habe ich auch die nötige Ruhe dafür. Man glaubt oft selber nicht, was man eigentlich alles schaffen kann.“ Dass sie sich selbst verwirklichen und ihre Eigenständigkeit leben kann, schätzt Eva Schulz am Bäuerinnenleben besonders und meint: „Bäuerinnen waren immer schon tolle Frauen und Managerinnen, sie waren nur nicht so sichtbar wie heute.“
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Wo Bäuerinnen wirken, wächst Zukunft: Helga Spari

Regional ist genial. Besonders am Herzen liegen der engagierten Helga Spari aus Krottendorf-Gaisfeld die Themen heimische Lebensmittel, Regionalität und Familie. „Mit meiner Getreidemühle verarbeite ich das am Hof angebaute Getreide – darunter Urdinkel, Einkorn, Weizen und Roggen – zu Mehl, Grieß und diversen Flocken. Daraus entstehen auch Knuspermüsli, Dinkelreis, Nudeln und viele weitere hochwertige Produkte wie Kürbiskernöl. All das verkaufe ich in unserem Hofladen“, so die 45-Jährige. „Mir ist auch eine gute Kooperation und Zusammenarbeit mit anderen Betrieben wichtig, denn jeder hat seine Stärken. Werden diese gebündelt, sind sie noch wirkungsvoller“, setzt die innovative Bäuerin, die auch Gemeindebäuerin und Gemeinderätin ist auf das Motto: „Gemeinsam sind wir stärker.“
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Wo Bäuerinnen wirken, wächst Zukunft: Kerstin Radl

Das Gesicht zu unseren Produkten. „Das Bild, das die Öffentlichkeit von uns Bäuerinnen hat, wird zum Glück immer besser – auch wenn es da sicher noch viel Luft nach oben gibt“, betont Kerstin Radl. Und dazu tragen Frauen wie sie bei: „Ich packe überall mit an – im Gemüsebau, bei der Murbodnerochsen-Mast, bei der Bio-Mutterkuhhaltung und bei den Alpakas.“ Ihre Ideen kann die 32-Jährige immer wieder am Betrieb einbringen, wo neben dem Papa ein „Drei-Mäderl-Haus“ am werken ist: „Meine Mama, meine Schwester und ich schupfen gemeinsam den Hof.“ Ein Bereich, den die Landwirtin aus Hartl besonders mag: „Das Ausliefern an die Kunden. Ich mag die Menschen, komme in Kontakt, kann viel über unseren Betrieb und die Landwirtschaft erzählen.“ Und das macht sie für viele zur „Kerstin vom Bauernhof Radl“.
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Wo Bäuerinnen wirken, wächst Zukunft: Wanda Dokter

Träume einfach verwirklichen. „Man muss nicht zwingend einen Bauern heiraten, um Bäuerin werden zu können. Das kann frau auch ganz alleine schaffen“, lautet die Botschaft von Wanda Dokter. Ohne wirklichen Bezug zur Landwirtschaft, mit einem Gesundheits-Informatik-Studium und einer sicheren Anstellung in der Tasche hat sie sich aufgemacht, ihren Traum einer Landwirtschaft zu erfüllen. „Ich habe lange nach einem Hof gesucht; bin als Frau auch nicht wirklich ernst genommen worden und auf viel Skepsis gestoßen“, erzählt die Ziegenhalterin aus Kammern. Mit einem dreiviertel Hektar Grund und drei Ziegen ist sie ins Bäuerinnenleben gestartet. Heute gibt es einen modernen Stall, 81 Ziegen und die eigene Käserei ist gerade im Fertigwerden. Anerkennung und Unterstützung, etwa beim Mähen, sind ihr heute gewiss.
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Wo Bäuerinnen wirken, wächst Zukunft: Martina Posch

Klares Ziel – klarer Weg. Wo Frauen wirken, geht etwas weiter – wie bei Martina Posch in Heimschuh. „Wir sind ein Familienbetrieb, wo alle gut zusammenhelfen. Aber hinter dem Projekt Mostschenke war eigentlich schon ich die treibende Kraft“, schmunzelt die 46-Jährige. Und erzählt: „Wir haben einen neuen Verkaufs- und Verkostungsraum errichtet – und dabei ist dann auch unsere Mostschenke entstanden.“ Dort kann die Mutter eines Sohnes ihre kommunikative Stärke jetzt voll ausleben: „Es macht mir unglaublich Spaß, die Gäste zu bewirten und ihnen unsere Produkte zu erklären.“ Das Brot backt sie selbst, die Edelbrände kommen vom eigenen Betrieb. Ebenso die Säfte, die sie zu kreativen Cocktails mixt. Poschs Botschaft: „Wenn man ein klares Ziel vor Augen hat, dann funktioniert das auch.“
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Wo Bäuerinnen wirken, wächst Zukunft: Elisabeth Neumann

Vielseitigkeit – Vorteil und Verantwortung. Auf dem Bio-Milchviehbetrieb von Elisabeth Neumann in Neumarkt dominiert die landwirtschaftliche Vielfalt – dementsprechend gefordert sind ihre Talente. „Das Produzieren ist eine besondere Stärke und Leidenschaft von mir. Die Palette reicht da von diversen Milch- und Fruchtmilchgetränken über Joghurt, Topfen, Butter und verschiedenste Käsesorten“, erzählt die engagierte Landwirtin. Ihr ist es wichtig zu zeigen, dass eine Bäuerin nicht einfach nur Zuhause „etwas arbeitet“, wie es oft zu hören ist, sondern: „Wir sind Mütter, Hausfrauen, Landwirtinnen, Office-Managerinnen und Produzentinnen.“ Und: „Die Landwirtschaft ist eine Zukunftsbranche, weil wir das Land mit hochwertigen Lebensmitteln versorgen, auch in Krisenzeiten.“

Pressegespräche

Live dabei: Ab 20. Juli findet die Woche der Land- und Forstwirtschaft statt. Um Bäuerinnen Gehör zu verschaffen, laden sie in der ganzen Steiermark zu sich auf den Hof ein.
  • Leibnitz/Deutschlandsberg:
    Martina Posch (Obstverarbeitung, Mostschank, Edelbrände), Heimschuh, 21. Juli, 10 Uhr
  • Weiz:
    Julia Flicker (Zuchtbetrieb Jura Bergschafe, Zuchtlämmer-Vermarktung, Biohonig), St. Kathrein am Offenegg, 21. Juli, 10 Uhr
  • Südoststeiermark:
    Marlies Haas (Teichwirtschaft, EU-Aquakulturbotschafterin), Paldau, 22. Juli, 10 Uhr
  • Murau/Murtal:
    am Betrieb von: Elisabeth Neumann (Direktvermarktung von Milchprodukten, Schulmilchverkauf), Neumarkt in der Steiermark, 27. Juli, 9 Uhr
    (mit dabei: Daniela Zirker und Theresa Siebenhofer)
  • Bruck-Mürzzuschlag:
    Maria Kamsker (Urlaub am Bauernhof, Murbodner Mutterkuhbetrieb), St. Barbara im Mürztal, 27. Juli, 10 Uhr
  • Voitsberg:
    Helga Sparl (Direktvermarktung Getreide, Kernöl, Hofladen), Krottendorf-Gaisfeld, 28. Juli, 10 Uhr
  • Leoben:
    Wanda Dokter (Aufbau einer Direktvermarktung mit Ziegenmilchprodukten), Kammern im Liesingtal, 28. Juli, 14 Uhr
  • Liezen:
    Katharina Maderebner (Pferdebetrieb, Green Care, Urlaub am Bauernhof), Mitterberg St. Martin, 28. Juli, 10 Uhr
  • Hartberg-­Fürstenfeld:
    Kerstin Radl (Gemüsebau, 24h Frischebox, Alpakazucht, Wollprodukte), Hartl, 29. Juli, 14 Uhr

Zahlen und Fakten

  • 30.000 steirische Bäuerinnen engagieren sich in der LK-Bäuerinnenorganisation. An der Spitze stehen die Landesbäuerin, 12 ­Bezirksbäuerinnen und 255 Gemeindebäuerinnen mit 568 Stellvertreterinnen.
  • Bäuerinnen sind sehr gut ausgebildet – sind land- und forstwirtschaftliche Facharbeiterinnen oder Meisterinnen; haben Matura oder Hochschulabschluss. LK und Bäuerinnenorganisation forcieren fachliche und persönliche Weiterbildung.
  • Als Innovationstreiberinnen schaffen Bäuerinnen mit neuen Betriebszweigen Einkommensquellen. Spezialisierte Betriebszweige wie Direktvermarktung, Urlaub am Bauernhof oder Green Care liegen großteils in Händen von Bäuerinnen. Bäuerinnen sind Botschafterinnen für heimische Lebensmittel und lebendige Kulturträgerinnen.
  • 38 Prozent der steirischen Bäuerinnen sind bereits Betriebsführerinnen. Damit liegen sie im bundesweiten Spitzenfeld.
  • Das Image des Berufes „Bäuerin“ hat sich grundlegend geändert: Immer mehr junge Frauen aus anderen Berufen steigen in die Land- und Forstwirtschaft ein und bringen neue Ideen und Erfahrungen auf die Höfe, die für die wirtschaftliche Entwicklung sehr fruchtbringend sind.
  • Die Bäuerinnen leisten einen erheblichen Beitrag zum ­Erwerbseinkommen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe und tragen zugleich Verantwortung für ­Kinderbetreuung, Haushalt und Pflege. Gleichzeitig ist erkennbar, dass diese Tätigkeiten zunehmend durch außerbetriebliche Unterstützungshilfen – von Kinderbetreuung bis Pflege – ergänzt werden. 

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