Vollspaltenböden und Bürokratie heiß diskutiert
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© Martin Rinner
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In Leibnitz gab es nun das große Finale der steiermarkweiten Bezirkstour, bei der die Kammerführung in den vergangenen Monaten mit hunderten Bäuerinnen und Bauern zu direkten Gesprächen und kritisch-konstruktiven Diskussionen zusammenkam! In der Buschenschank Grabin in Labuttendorf wurden Präsident Andreas Steinegger, Vize Maria Pein und Kammer-Experten von der Bauernschaft mit einer ganzen Reihe an unterschiedlichen Themen konfrontiert – das reichte von Anfragen rund um das Bau- und Raumordnungsrecht, Herausforderungen durch lange Bewilligungsverfahren bei landwirtschaftlichen Bauten und der Berechnung von Emissionswerten bis zum Wasserschutz und zur Tierhalteverordnung. Besonders intensiv diskutiert wurde die Vollspalten-Thematik und auch die Bürokratie war ein heißes Eisen – weniger und einfacher war da der einhellige Tenor.
Informationen aus erster Hand
Rege in Anspruch genommen wurde das Fachwissen der Kammer-Experten Horst Jauschnegg und Arno Mayer – die Anwesenden nützen die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren oder brennende Fragen gleich vor Ort abzuklären.
Was die Bäuerinnen und Bauern generell sehr beschäftigt und fordert, sind die vermehrten Einflüsse von außen – diese seien in den vergangenen Jahren immer mehr und vor allem auch vielseitiger geworden. Deshalb würde auch der Bedarf an fundierten Auskünften und Beratungsleistungen durch die Kammer und ihre Expertinnen und Experten immer wichtiger und unverzichtbarer werden.
Höchster Respekt für Leistungen der Bäuerinnen und Bauern
Kammerobmann Christoph Zirngast und Bezirksbäuerin Daniela Posch freuten sich, dass so viele Bäuerinnen und Bauern die Möglichkeit des direkten Gesprächs in Anspruch genommen und mit großem Interesse und Sachlichkeit an der Diskussion teilgenommen haben. Präsident Andreas Steinegger versicherte seinerseits, sich für gute Rahmenbedingungen einzusetzen – für eine Agrarpolitik, die Betriebe stärkt, für mehr regionale Wertschöpfung, faire Marktbedingungen und weniger Bürokratie. Und ganz besonders für mehr Wertschätzung für die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern: „Als Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark sehe ich täglich, mit welchen Herausforderungen unsere Bäuerinnen und Bauern konfrontiert sind – ich sehe aber auch was sie leisten.“ Daher seine ermutigende Botschaft: „Die Bäuerinnen und Bauern sind der Herzschlag unseres Landes. Sie halten Dörfer lebendig, pflegen Landschaft, Kultur und Gemeinschaft. Dafür verdienen sie höchsten Respekt – in Worten und Taten.“