Sperre treibt Energiepreise
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Durch den aktuellen Nahostkonflikt ist diese Meerenge de facto gesperrt. Dadurch sind Erdöl- und Flüssiggas-Transporte stark eingeschränkt bzw. komplett unterbunden. Mit Saudi-Arabien, Iran, Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Kuwait liegen fünf der Top-Ten-Ölproduzenten sowie drei der Top-Ten-Gasproduzenten (Iran, Katar, Saudi-Arabien) in der Region.
Der Transport von Rohöl und Ölprodukten durch die Straße von Hormus ist von rund 20 Mio. Barrel pro Tag vor dem Krieg auf ein Minimum gesunken und die Umgehungskapazitäten für die wichtige Wasserstraße sind begrenzt. Für den globalen Flüssiggas-Markt (Liquified Natural Gas - LNG) hat die Straße von Hormus ebenfalls zentrale Bedeutung. Bisher liefen 20% des globalen LNG-Handels über die Seestraße. Bei Rohöl und Rohölprodukten gehen rund 80% der Exporte nach Asien, bei Flüssiggas sind es fast 90%.
Verglichen mit Asien werden aus dieser Region relativ geringe Mengen an Öl und Flüssiggas in die EU transportiert. Die wichtigsten Lieferländer für Öl sind Norwegen und USA. Lediglich bei verarbeiteten Rohölprodukten kommen bei den sogenannten Mitteldestillaten relevante Mengen aus der Nahostregion in die EU, hier vor allem Kerosin, aber auch Diesel. Beim Bezug von Gas sind die USA wichtigster Flüssiggaslieferant und bei Pipelinegas Norwegen.
Die Auswirkungen auf den globalen Energiemärkten sind auch in der EU und in Österreich zu spüren, da die Unterbrechung der Lieferketten von fossiler Energie zu einer Angebotsverknappung und damit angespannten Marktsituation führt. Daher treffen uns die Auswirkungen der Sperre in Form volatiler Preise, höherer Transport- und Versicherungskosten sowie Verschiebungen globaler Handelsströme bei gleichzeitig global starker Nachfrage.
Der Transport von Rohöl und Ölprodukten durch die Straße von Hormus ist von rund 20 Mio. Barrel pro Tag vor dem Krieg auf ein Minimum gesunken und die Umgehungskapazitäten für die wichtige Wasserstraße sind begrenzt. Für den globalen Flüssiggas-Markt (Liquified Natural Gas - LNG) hat die Straße von Hormus ebenfalls zentrale Bedeutung. Bisher liefen 20% des globalen LNG-Handels über die Seestraße. Bei Rohöl und Rohölprodukten gehen rund 80% der Exporte nach Asien, bei Flüssiggas sind es fast 90%.
Verglichen mit Asien werden aus dieser Region relativ geringe Mengen an Öl und Flüssiggas in die EU transportiert. Die wichtigsten Lieferländer für Öl sind Norwegen und USA. Lediglich bei verarbeiteten Rohölprodukten kommen bei den sogenannten Mitteldestillaten relevante Mengen aus der Nahostregion in die EU, hier vor allem Kerosin, aber auch Diesel. Beim Bezug von Gas sind die USA wichtigster Flüssiggaslieferant und bei Pipelinegas Norwegen.
Die Auswirkungen auf den globalen Energiemärkten sind auch in der EU und in Österreich zu spüren, da die Unterbrechung der Lieferketten von fossiler Energie zu einer Angebotsverknappung und damit angespannten Marktsituation führt. Daher treffen uns die Auswirkungen der Sperre in Form volatiler Preise, höherer Transport- und Versicherungskosten sowie Verschiebungen globaler Handelsströme bei gleichzeitig global starker Nachfrage.