Silomais für Berg und Tal
Für den Silomaisanbau in den Grenzregionen sollten primär Sorten angebaut werden, welche auch sicher die Silierfähigkeit erreichen (Kasten). Bei ausreichender Wasserversorgung, wie dies am Versuchsstandort Hofstätten an der Raab im Vorjahr gegeben war, protzten die spätreifen Sorten (Kasten und Tabelle) mit einem enormen Potenzial. Grundvoraussetzung dafür ist eine ausreichende Phosphor- und Zinkversorgung für eine ausgezeichnete Wurzelbildung, um die Nährstoffversorgung zu einem frühen Zeitpunkt (Sechsblattstadium EC 16) zu garantieren. Wichtig bei späten Silomaissorten ist, dass die Vegetationsperiode nicht durch eine hohe Anfälligkeit gegenüber Stängelfusarium und zu frühem Befall durch Blattflecken ausgebremst wird. Zum Erreichen der Silierfähigkeit sollte die Trockenmasse der Gesamtpflanze mindestens 32 Prozent übertreffen, was im Vorjahr bei keiner Sorte ein Problem darstellte. Ganz im Gegenteil – durch die hohen Temperatursummen reiften die früheren Sorten bereits vorzeitig ab und schossen über 40 Prozent Trockensubstanzgehalt hinaus. Schlussendlich sollte auch der Kolbenanteil über 50 Prozent des Gesamtertrages liegen, um eine hohe Energiedichte sicherzustellen.
Sortenempfehlung
- P0710 (rel. Kolbenanteil: 55 %)
- RGT Parexx (57 %)
- RGT Mexxplede (56 %)
- Immeso (55 %)
- KWS Vocaliso (56 %)
- DKC5029 DieRomina (60 %).
- Atlantico Rz 270
- P83462 Rz 270
- RGT Paxxifone ca. Rz 290
- KWS Monumento ca. Rz 290
- KWS Arturello Rz 290,
- SY Collosseum Rz 290
- Honoreen ca. Rz 330