6. Wissenschaftliche Tagung der AFEMA in Poing
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Am 18. und 19. März 2026 veranstaltete die Arbeitsgruppe zur Förderung der Eutergesundheit und Milchqualität in den Alpenländern (AFEMA) ihre sechste Wissenschaftliche Tagung. Fast 60 Teilnehmer:innen aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz trafen sich am Sitz des Tiergesundheitsdienstes Bayern e.V. in Poing.
Der Mittwochnachmittag stand im Zeichen des informellen Austausches. Dr. Hans-Jürgen Seufferlein begann den Nachmittag mit einem aktuellen Blick auf das turbulente Geschehen auf den Milchmärkten. Im Anschluss daran präsentierte Dr. Florian Grandl das LKV Bayern und dessen Programme Pro Gesund und Qcheck. Dr. Jan Harms stellte den geplanten Rinderforschungsstall in Grub und die in der Konzeption bereits berücksichtigten Forschungsfragen vor. Den Abschluss machte die Vorführung des Films “World Without Cows“ durch Dr. Lilian Weber, Alltech. Die Teilnehmer:innen nutzten die Gelegenheit zur ausgiebigen Diskussion aktueller Themen und das gemeinsame Abendessen lud zum grenzübergreifenden Austausch und Netzwerken ein.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen neuester wissenschaftlicher Entwicklungen in den Bereichen Milchqualität und Tiergesundheit. Key-Note-Speakerin PD Dr. Carola Sauter-Louis vom Friedrich-Löffler-Institut gab einen aktuellen Überblick über Tierseuchen in der EU und deren Bekämpfung. Besonderes Augenmerk legte Sie auf die Maul- und Klauenseuche. Die rasche Kontrolle der Ausbrüche 2025 zeigt, dass das Krisenmanagement gut funktioniert hat. Sie wies aber auch darauf hin, dass wegen zunehmender globaler Waren- und Personenströme einerseits, sowie des Aufkommens neuer Vektoren durch den Klimawandel andererseits, das Risiko der Einschleppung und Verbreitung von Tierseuchen in Europa hoch bleibt. Die zweite Key-Note wurde von Prof. Dr. Peter Roth von der Veterinärmedizinischen Universität Wien gehalten. Seine Frage an das Publikum lautete: KI und Tiergesundheit - Kurzfristiger Hype oder echte Revolution? Er erläuterte sehr anschaulich die Entwicklung und Funktionsweise der künstlichen Intelligenz und leitete daraus ihre Stärken und Schwächen ab. Seiner Meinung nach wird es immer einen gut ausgebildeten Menschen zur Diagnose am Tier brauchen. Künstliche Intelligenz kann aber dabei unterstützen Daten zu sammeln und aufzubereiten. Neben den beiden Key-Notes rundeten neun weitere Referate zu aktuellen Forschungsthemen das abwechslungsreiche Programm ab.
Da die Förderung junger Wissenschaftler:innen der AFEMA ein besonderes Anliegen ist, bewertete eine Fachjury die Beiträge des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der von De Laval gestiftete Preis für Jungwissenschaftler:innen ging an Alicia Pichlmeier von der Ludwig-Maximilians-Universität München für ihren Beitrag “Genocell - innovative Methode zur Einzeltierzellzahlbestimmung aus der Tankmilch“.
Weitere Informationen und die Unterlagen zur Wissenschaftlichen Tagung 2026 sind auf der Webseite der AFEMA zu finden: www.afema-ev.de
Die nächste AFEMA-Veranstaltung ist die 18. AFEMA-Hofberatertagung. Diese findet am 24. und 25. September 2026 im Schlosshotel Iglhauser in Mattsee statt.
Der Mittwochnachmittag stand im Zeichen des informellen Austausches. Dr. Hans-Jürgen Seufferlein begann den Nachmittag mit einem aktuellen Blick auf das turbulente Geschehen auf den Milchmärkten. Im Anschluss daran präsentierte Dr. Florian Grandl das LKV Bayern und dessen Programme Pro Gesund und Qcheck. Dr. Jan Harms stellte den geplanten Rinderforschungsstall in Grub und die in der Konzeption bereits berücksichtigten Forschungsfragen vor. Den Abschluss machte die Vorführung des Films “World Without Cows“ durch Dr. Lilian Weber, Alltech. Die Teilnehmer:innen nutzten die Gelegenheit zur ausgiebigen Diskussion aktueller Themen und das gemeinsame Abendessen lud zum grenzübergreifenden Austausch und Netzwerken ein.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen neuester wissenschaftlicher Entwicklungen in den Bereichen Milchqualität und Tiergesundheit. Key-Note-Speakerin PD Dr. Carola Sauter-Louis vom Friedrich-Löffler-Institut gab einen aktuellen Überblick über Tierseuchen in der EU und deren Bekämpfung. Besonderes Augenmerk legte Sie auf die Maul- und Klauenseuche. Die rasche Kontrolle der Ausbrüche 2025 zeigt, dass das Krisenmanagement gut funktioniert hat. Sie wies aber auch darauf hin, dass wegen zunehmender globaler Waren- und Personenströme einerseits, sowie des Aufkommens neuer Vektoren durch den Klimawandel andererseits, das Risiko der Einschleppung und Verbreitung von Tierseuchen in Europa hoch bleibt. Die zweite Key-Note wurde von Prof. Dr. Peter Roth von der Veterinärmedizinischen Universität Wien gehalten. Seine Frage an das Publikum lautete: KI und Tiergesundheit - Kurzfristiger Hype oder echte Revolution? Er erläuterte sehr anschaulich die Entwicklung und Funktionsweise der künstlichen Intelligenz und leitete daraus ihre Stärken und Schwächen ab. Seiner Meinung nach wird es immer einen gut ausgebildeten Menschen zur Diagnose am Tier brauchen. Künstliche Intelligenz kann aber dabei unterstützen Daten zu sammeln und aufzubereiten. Neben den beiden Key-Notes rundeten neun weitere Referate zu aktuellen Forschungsthemen das abwechslungsreiche Programm ab.
Da die Förderung junger Wissenschaftler:innen der AFEMA ein besonderes Anliegen ist, bewertete eine Fachjury die Beiträge des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der von De Laval gestiftete Preis für Jungwissenschaftler:innen ging an Alicia Pichlmeier von der Ludwig-Maximilians-Universität München für ihren Beitrag “Genocell - innovative Methode zur Einzeltierzellzahlbestimmung aus der Tankmilch“.
Weitere Informationen und die Unterlagen zur Wissenschaftlichen Tagung 2026 sind auf der Webseite der AFEMA zu finden: www.afema-ev.de
Die nächste AFEMA-Veranstaltung ist die 18. AFEMA-Hofberatertagung. Diese findet am 24. und 25. September 2026 im Schlosshotel Iglhauser in Mattsee statt.
Was ist die AFEMA?
Seit 35 Jahren vernetzt die Arbeitsgruppe zur Förderung der Eutergesundheit und Milchqualität in den Alpenländern e.V. (AFEMA) Akteur:innen entlang der Wertschöpfungskette Milch in den Alpenländern. Der Vereinszweck der AFEMA ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der Milchproduktion und der Milchhygiene und die praktische Nutzung der Erkenntnisse in den europäischen Alpenländern. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und die Vermittlung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse an interessierte Kreise.