Wer macht die besten Krapfen im Land? Das hat die Landwirtschaftskammer Steiermark auch heuer wieder mit ihrer Krapfen-Landesprämierung ermittelt. Voll überzeugen konnte die strenge Experten-Jury der „Drei-Generationen-Krapfen“ vom Buschenschank Höfler aus Unterrohr in Hartberg – Familie Höfler ist somit Krapfen-Landessieger 2026
Aus regionalen Zutaten, von Hand geschliffen und mit viele Liebe hergestellt
Die Expertenjury der Landwirtschaftskammer Steiermark hat entschieden: Familie Höfler bäckt die besten Krapfen der Steiermark. Sie sind flaumig, luftig und werden aus hochwertigen, heimischen Zutaten zubereitet. Die handgemachten Krapfen – hergestellt nach einem traditionellen Familienrezept – überzeugen nicht nur durch exzellenten Geschmack, sondern auch durch ihre perfekte Form. „Wir arbeiten schließlich auch zu Dritt an unseren Krapfen – meine Oma, meine Mama und ich“, freut sich Jasmin Höfler über die generationenübergreifende Zusammenarbeit und das Familienrezept, das sie vererbt bekommen hat. Und was den perfekten Schliff angeht: „Den erhalten unsere Krapfen durch ganz viel Übung. Davon haben wir aufgrund der hohen Nachfrage im Buschenschank ja mehr als genug!“ Aber nicht nur bei den Krapfen sind die Höflers top, auch das „Wickelkind in Mohn und Topfen“, die „Mohnkrone“, „Nusskrone“, „Straube“ und die „Topfengolatsche“ wurden vergoldet; eine Auszeichnung gab es für das „Karree“. Alle diese Gaumenfreuden sind im Buschenschank Höfler zu haben.
Susanne Reiterer, Eichberg-Trautenburg 36, 8463 Leutschach a.d. Weinstraße; 0650/ 4461445
Gold Bezirk Weiz:
Romana Nigitz, Takern II 47, 8321 St. Margarethen a.d. Raab; 0664/ 9580612
Ausgezeichnet Bezirk Graz-Umgebung:
Familie Walcher, Hofstättenstraße 5, 8062 Kumberg; 0664/ 3912824
Lustige Legende um die Krapfen
Der Faschingskrapfen ist schon seit Jahrhunderten in der Faschingszeit eine beliebte Köstlichkeit. Bereits im Mittelalter wurden energiereiche Krapfen als Vorbereitung auf die Fastenzeit genossen, um diese besser überstehen zu können. Um die Faschingskrapfen rankt sich folgende lustige Geschichte rund um die Wiener Hofratsköchin Cäcilie Krapf im 17. Jahrhundert: Bei einem Streit habe sie aus Wut und Ärger über ihren Mann, so heißt es, ein Stück Germteig nach dem Gatten geworfen. Der aber duckte sich und so landete der Teig in einen Topf mit heißem Fett und der „Krapfen“ war geboren. Mit dem Verzehr des „Küchenunfalls“ soll auch der Ehestreit gegessen gewesen sein.
Faschingskrapfen werden aus wertvollen Zutaten hergestellt
Dazu zählen zunächst einmal Mehl, frische Hefe, Zucker, Vanilleschote bzw. Vanillezucker, Salz, Butter, ganze Eier, Eigelb und Vollmilch. Ausgebacken wird der Krapfen zuvor in Butter- bzw. Schweineschmalz oder Sonnenblumenöl. Hinzu kommt eine Füllung, die meistens aus Marmelade besteht. Gekrönt wird die Köstlichkeit dann noch mit feinstem Staubzucker.