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Herbizidstrategie für Soja

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28.01.2026 | von Christine Greimel

Alternativen für verlorene Wirkstoffe in die Pflanzenschutzstrategie einfügen

Problemunkräuter in Sojabohne © Christine Greimel
Reine Nachauflaufbehandlungen sind bei ALS-Resistenz unwirksam bei Amarant, aber auch der Weiße Gänsefuß kann übrigbleiben. Im Bild: Amaranth nach Pulsar und Harmony SX - ALS-Resistenz © Christine Greimel
Neben dem Wirkstoff S-Metolachlor (Dual Gold, Basar, Deflexo und Deluge 960 EC) dürfen heuer in der Sojabohne nun auch Produkte mit dem Wirkstoff Metribuzin (Sencor Liquid, Artist) nicht mehr eingesetzt werden. Vor allem Artist war als ein äußerst breit wirksames Herbizid mit guter Wirksamkeit auf die Ambrosie beliebt.

Neuheiten

Neu am Markt ist Conaxis. Es wurde für die Kulturen Ackerbohne, Erbse (Gemüseerbse), Futtererbse, Gemüsesoja, Puffbohnen (Pferdebohnen), Sojabohne, Sommerraps, Sonnenblume, Winterraps und Ölkürbis zugelassen. Conaxis vereint die Wirkstoffe von Spectrum (Dimethenamid-p) und Centium CS (Clomazone). Conaxis ist im Raps mit 1,25 Liter pro Hektar und in allen anderen Kulturen mit 1,5 Liter zugelassen. Mit 1,5 Liter Conaxis pro Hektar werden umgerechnet 0,21 Liter Centium CS und 0,83 Liter Spectrum ausgebracht. Der Einsatz von Conaxis erfolgt im Vorauflauf. Erfasst werden ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter.

Ebenfalls neu für Soja zugelassen ist das Produkt Chanon mit dem Wirkstoff Aclonifen (bekannt aus Bandur). Die Aufwandmenge ist mit 1,5 Liter pro Hektar begrenzt. Nicht empfohlen wird eine Anwendung auf leichten und sandigen Böden sowie bei zu erwartenden hohen Niederschlägen von über 30 Millimeter Regen nach der Behandlung. Auch eine Saattiefe von fünf bis sechs Zentimeter ist einzuhalten. Versuchserfahrungen gibt es seitens der LK Steiermark noch keine.

Vorauflaufbehandlung

  • Vorauflaufpräparate müssen drei bis fünf Tage nach der Saat auf feuchtem, feinkrümeligem Boden ausgebracht werden. Günstig wäre es, wenn in den nachfolgenden Tagen ausreichend Niederschlag fallen würde. Bei der Anwendung von Bodenherbiziden ist auch auf eine ausreichende Ablagetiefe der Samen von drei bis vier Zentimetern zu achten.
  • Spectrum Plus (Wing P, Star Dimethenamid-P+Pendimethalin) sollte in der Sojabohne aus Verträglichkeitsgründen nur mit 2,5 Liter pro Hektar verwendet werden.
  • Das gleiche gilt für die Kombination aus maximal 1,5 Liter Stomp Aqua + zwei Liter Successor 600 oder einem Liter Spectrum + maximal 1,5 Liter Stomp Aqua.
  • Eine Anwendung von Pendimethalin (Stomp Aqua, Spectrum Plus) bei der Sorte ES Comandor wird nicht empfohlen. Auch in der Sorte Cypress sollten pendimethalinhaltige Pflanzenschutzmittel vorsichtshalber nicht verwendet werden.
  • Nach dem Wegfall des Wirkstoffes Metribuzin ist Proman nun das einzige Herbizid zur Bekämpfung der Ambrosie im Vorauflauf. Zur Absicherung der Hirseleistung und zur Wirkungsverstärkung auf Amarant und Ambrosie sollten aber pro Hektar zu zwei bis 2,5 Liter Proman noch 0,75 bis ein Liter Spectrum dazu kombiniert werden.
  • Auch der Soja-Pack kann im Vorauflauf eingesetzt werden. Dabei kommen zwei Liter Successor 600 und 0,25 Liter Reactor zum Einsatz. Kwizda empfiehlt dieser Aufwandmenge noch einen Liter Stomp Aqua und 0,4 Liter Grounded pro Hektar dazu, um die Wirkung auf Amarant, Melde, Ehrenpreis, Stiefmütterchen und Knöterich zu verstärken.

Nachauflaufbehandlung

  • Die erste Nachauflaufbehandlung wird im Zwei- bis Vier-Blatt-Stadium der Unkräuter, unabhängig vom Entwicklungsstadium der Sojabohne, durchgeführt. Die zweite erfolgt zehn bis 14 Tage später nach Neuauflauf der Unkräuter. Eine gut ausgebildete Wachsschicht erhöht die Verträglichkeit. Große Unterschiede zwischen den Tages- und Nachttemperaturen mindern die Verträglichkeit.
  • Für Pulsar 40 gibt es eine reguläre Zulassung für die einmalige Anwendung. Es wirkt gegen Amarant, Weißem Gänsefuß, Knöterich und Gelber Borstenhirse, Schwarzem Nachtschatten, Stechapfel, Schönmalve und auch Ambrosie (0,75 bis ein Liter Pulsar 40 + 0,1 Liter Silwet Top pro Hektar).
  • Bei Auftreten von Ambrosie sollte immer auch eine Vorauflaufbehandlung gemacht werden.
  • Mit Pulsar 40/Pulsar Plus kann wieder aufgelaufene Ambrosie mit maximal zwei Laubblättern bekämpft werden. Für die Nachkorrektur sollten 0,75 Liter Pulsar 40 + 0,1 Liter Silwet Top verwendet werden.
  • Wenn auch noch Hirsen zu korrigieren sind, kann 0,75 Liter Pulsar 40 mit 1,25 bis 1,5 Liter Focus Ultra kombiniert werden, dabei ist dann das Netzmittel wegzulassen.
  • Wenn Winde und Distel dominieren, kann auch mit 0,5 Liter Pulsar 40 beziehungsweise 0,8 Liter Pulsar Plus, jeweils in Kombination mit 7,5 Gramm Harmony SX + 0,1 Liter Silwet Top nachbehandelt werden (Verträglichkeit kann etwas leiden).
  • Für die Splitting-Anwendung ist Pulsar Plus nach Artikel 53 Steiermärkisches Pflanzenschutzmittelgesetz für eine zweimalige Behandlung mit je einem Liter pro Hektar beantragt worden.
  • Damit die Druschfähigkeit gegeben ist, muss unbedingt auch der Schwarze Nachtschatten bekämpft werden. Am sichersten wirkt 0,6 Liter Pulsar 40 + 0,1 Liter Silwet Top beziehungsweise ein Liter Pulsar Plus.
  • Auch Spitzklette, Stechapfel und Schönmalve lassen sich nur mit dem Wirkstoff Imazamox (Pulsar 40, Pulsar Plus) korrigieren.
  • Nachdem diese Neophyten in Wellen auflaufen, ist oft auch ein zweimaliger Einsatz notwendig. Die Aufwandmenge bei Pulsar 40 beträgt 0,75 Liter pro Hektar.
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Reine Nachauflaufbehandlungen sind bei ALS-Resistenz unwirksam bei Amarant, aber auch der Weiße Gänsefuß kann übrigbleiben. Im Bild: Amaranth nach Pulsar und Harmony SX - ALS-Resistenz © Christine Greimel