Globale Sojaproduktion auf Rekordkurs
Die vorläufige AMA-Flächenauswertung weist 2026 eine österreichweite Sojaanbaufläche von 82.588 ha aus. Das ist zum Vorjahr ein Minus von 3.000 ha und die Fortsetzung des rückläufigen Trends der vergangenen Jahre. Für die EU-27 wird dagegen eine Ausweitung der Sojabohnenfläche erwartet. Der Anbau soll um rund 5% auf 1,1 bis 1,2 Mio. ha steigen und eine Ernte von ca. 3 Mio. t (+ 5%) einbringen. Ausgedehnt wurde die Fläche vor allem in Frankreich und Polen. Die EU-Sojabohnenimporte werden für 2026/27 etwas unter dem Vorjahresniveau erwartet. Das liegt auch daran, dass andere Schrote preislich attraktiv sind und importabhängige Eiweißfuttermittel ab Ende 2026 von höheren Auflagen betroffen sein werden. Auch wenn Sojaschrot in der Futtermittelverwendung etwas an Bedeutung verlieren könnte, ändert das nichts an der hohen Importabhängigkeit der EU.
In der Ukraine, dem viertwichtigsten EU-Lieferanten, geht man für 2026 von einer Sojafläche von 1,8 Mio. ha aus. Das wären rund 11% weniger als 2025 und sogar 20% weniger als 2024. Aufgrund von Exportzöllen dürften sich die Lieferungen 2026 zudem von Bohnen auf Schrot verschieben. Diese Bedenken hinsichtlich des ukrainischen Angebots könnten ab April eine preissteigernde Wirkung haben. Die wichtigsten Länder für EU-Importe von Sojabohnen und Sojaschrot sind Brasilien, USA und Argentinien.
Global wird 2026/27 eine neue Sojabohnenrekordernte erwartet, die mit einer Ausweitung der Flächen in Nord- und Südamerika begründet wird. Aber auch der Sojabedarf steigt zum fünften Mal in Folge und stärker als die Erzeugung. Durch den hohen Verbrauch werden die Lagerbestände etwas unter den beiden Vorjahren prognostiziert. Damit ist die globale Versorgungslage 2026/27 nicht mehr ganz so komfortabel, aber keineswegs knapp. Die Preise für Sojabohnen und ihre Produkte standen im Vermarktungsjahr 2025/26 international lange unter dem Eindruck des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Der Disput sorgte, abgesehen von einem Zwischenhoch Anfang Dezember, für ein im Vergleich zu den Vorjahren niedriges Preisniveau am Weltmarkt.
Seit Beginn des Krieges in Nahost zogen die Preise aufgrund steigender Transportkosten und der allgemeinen Verunsicherung, aber auch einer stärkeren chinesischen Nachfrage nach US-Sojabohnen wieder an. Diese Entwicklung überträgt sich auch auf den heimischen Markt. Die Quotierung für Sojaschrot 44% Protein an der Produkten Börse Wien lag für die vordersten Termine Mitte April bei 399 Euro/t, nachdem sie im Vorjahr bei 350 Euro und 2024 aber bei 425 Euro gelegen hatte. Für GVO-freien Sojaschrot (46% Rohprotein) lag die Quotierung bei 446 Euro/t (April 2025: 430 Euro/t).
In der Ukraine, dem viertwichtigsten EU-Lieferanten, geht man für 2026 von einer Sojafläche von 1,8 Mio. ha aus. Das wären rund 11% weniger als 2025 und sogar 20% weniger als 2024. Aufgrund von Exportzöllen dürften sich die Lieferungen 2026 zudem von Bohnen auf Schrot verschieben. Diese Bedenken hinsichtlich des ukrainischen Angebots könnten ab April eine preissteigernde Wirkung haben. Die wichtigsten Länder für EU-Importe von Sojabohnen und Sojaschrot sind Brasilien, USA und Argentinien.
Global wird 2026/27 eine neue Sojabohnenrekordernte erwartet, die mit einer Ausweitung der Flächen in Nord- und Südamerika begründet wird. Aber auch der Sojabedarf steigt zum fünften Mal in Folge und stärker als die Erzeugung. Durch den hohen Verbrauch werden die Lagerbestände etwas unter den beiden Vorjahren prognostiziert. Damit ist die globale Versorgungslage 2026/27 nicht mehr ganz so komfortabel, aber keineswegs knapp. Die Preise für Sojabohnen und ihre Produkte standen im Vermarktungsjahr 2025/26 international lange unter dem Eindruck des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Der Disput sorgte, abgesehen von einem Zwischenhoch Anfang Dezember, für ein im Vergleich zu den Vorjahren niedriges Preisniveau am Weltmarkt.
Seit Beginn des Krieges in Nahost zogen die Preise aufgrund steigender Transportkosten und der allgemeinen Verunsicherung, aber auch einer stärkeren chinesischen Nachfrage nach US-Sojabohnen wieder an. Diese Entwicklung überträgt sich auch auf den heimischen Markt. Die Quotierung für Sojaschrot 44% Protein an der Produkten Börse Wien lag für die vordersten Termine Mitte April bei 399 Euro/t, nachdem sie im Vorjahr bei 350 Euro und 2024 aber bei 425 Euro gelegen hatte. Für GVO-freien Sojaschrot (46% Rohprotein) lag die Quotierung bei 446 Euro/t (April 2025: 430 Euro/t).