Ermutigendes Signal für Bauern
Entnahme-Freigabe ist ermutigendes Signal
„Die Freigabe zur Entnahme des Schadwolfs ist ein konsequenter Schritt und ein ermutigendes Signal für die heimischen Almbauern und Tierhalter. Wer trotz Herdenschutz wiederholt Nutztiere – im konkreten Fall Schafe – verliert, braucht wirksame Lösungen. Durch die mögliche Entnahme des Schadwolfs kann weiteres Tierleid auf den Almen und Schaden für die Almbauern verhindert werden“, betont Landwirtschaftskammer-Präsident Andreas Steinegger.
Steirisches Prädatoren-Management funktioniert
„Der aktuelle Fall zeigt, dass das Prädatorenmanagement in der Steiermark funktioniert und die Entnahme von Schadwölfen nach objektiven Kriterien erfolgt“, betont Steinegger. Und weiter: „Die Entnahmemöglichkeit von Schadwölfen in der Steiermark wurde mit vereinten Kräften und vielen wichtigen Schritten auf die Beine gestellt. Besonders danke ich Frau Landesrätin Simone Schmiedtbauer – sie hat in Brüssel den Stein ins Rollen und die steirische Wolfsverordnung auf den Weg gebracht.“
Steinegger begrüßt Vorschlag
Steinegger begrüßt zudem, den Vorschlag von Landesrätin Simone Schmiedtbauer eine „noch bessere“ Wolfsverordnung auf dem Weg zu bringen, die den herabgesetzten Schutzstatus des Wolfs auf EU-Ebene berücksichtigt. „Die Alm- und Weidewirtschaft ist unverzichtbar für die Pflege unserer Kulturlandschaft und darf durch Problemwölfe nicht weiter unter Druck geraten“, betont der Kammerpräsident.