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Eier sind knapp, Produzenten gesucht

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31.03.2026 | von Rosemarie Wilhelm, Roman Musch, Anton Koller

Anton Koller, LK-Geflügelexperte: "Investitionen in Ställe und Erweiterungen mit Bedacht angehen."

Ostereier © LK Steiermark/Danner
© LK Steiermark/Danner
Der heimische Eiermarkt bleibt angespannt. „Die Nachfrage ist bei begrenztem Angebot auf allen Handelsstufen hoch. Rund um Ostern verstärken sich die Engpässe, der Bedarf kann mit österreichischer Ware nur schwer gedeckt werden“, sagt LK-Geflügelexperte Anton Koller. Die Ursachen: der Protein-Boom, der generelle Mehrkonsum, verhaltene Investitionen in den vergangenen Jahren und die enormen Legehennenverluste durch die weiter anhaltende Vogelgrippe vor allem im Norden Europas. 
Die Branche rechnet österreichweit mit einem zusätzlichen Legehennenbestand von 500.000 Tieren bis 2028. Das bedeutet eine Erweiterung um 7,5 bis acht Millionen Legehennen oder 135 Millionen zusätzliche Eier. „Ja, wir suchen Einsteiger und Betriebe, die ausweiten wollen“, sagt Geflügelexperte Koller. Bei seinen zuletzt sprunghaft angestiegenen Fachberatungen verweist er immer darauf, Investitionen in neue Stallungen und Erweiterungen „mit Bedacht anzugehen“. Vor allem die vielfach sehr hohen Investitionen mit relativ langen Abschreibungszeiten von etwa 20 Jahren seien gut zu überlegen und zu planen. Der Ausbau der Kapazitäten „kann nicht von heute auf morgen, sondern nur Schritt für Schritt und mit klarer Perspektive“ der interessierten Bäuerinnen und Bauern erfolgen. Apropos Stallbau: „Um die Inlandsversorgung ausbauen zu können, sind rasche und zügige Bauverfahren eine wichtige Voraussetzung“, verlangt der Geflügel­experte. 

Eier: Versorgungslage ist angespannt

Nachfrage bei allen Haltungsformen hoch, verfügbares Angebot ist begrenzt – allmähliche Beruhigung des Marktes erst nach Ostern erwartet.

Das frühe Osterfest und die hohe Nachfrage nach gefärbten Eiern bringen die heimische Versorgung an ihre Grenzen. Doch eine Entspannung auf dem Eiermarkt ist erst langfristig möglich. Warum?

Verzahnte Kette
Bevor ein Ei im Supermarkt landet, durchläuft es einen komplexen, genau abgestimmten Produktionsprozess (unten). Zu Beginn stehen die Elterntiere mit den Brütereien, in denen die Küken schlüpfen. Es folgt die Aufzucht zu Junghennen, die später zu legereifen Legehennen heranwachsen. Erst dann gelangen sie zu den Betrieben, wo sie mit der Eierproduktion beginnen. Anschließend werden die Eier in zertifizierten Packstellen sortiert, geprüft und verpackt. Eine zeitkritische Logistik sorgt dafür, dass sie frisch und zuverlässig im Handel ankommen. Alle Produktionsschritte greifen eng ineinander. Bereits geringe Störungen – etwa Verzögerungen in der Junghennenaufzucht, Probleme in der Legehennenhaltung oder Unterbrechungen in der Logistik – lassen sich kurzfristig kaum ausgleichen. Höhere Mengen können zudem nur dann produziert werden, wenn langfristige und stabile Vereinbarungen zwischen Bauern, Vermarktern und Handel bestehen. Investitionen in moderne, tiergerechte und umweltfreundliche Haltungssysteme rechnen sich nur, wenn Absatzsicherheit besteht. Daher ist bis Ostern nicht mit einer deutlichen Entspannung des Marktes zu rechnen. Erst nach dem saisonalen Nachfragehöhepunkt ist eine langsame Normalisierung zu erwarten. 

Gründe für Knappheit
Was sind aber nun die Gründe für die erneute Knappheit zu Ostern? Der aktuelle Engpass hat mehrere Ursachen. Während der Pandemie kam es auf vielen Märkten zu starken Preisschwankungen – auch beim Konsum-Ei. Die deutlich gestiegenen Energie- und Futtermittelkosten infolge des Krieges in Osteuropa stellten zahlreiche Eierproduzenten vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Einige reduzierten noch vor Jahren deshalb ihre Produktion oder stellten sie vorübergehend ganz ein. In Österreich stagnierte der Legehennenbestand erstmals seit dem Ausstieg aus der Käfighaltung im Jahr 2009. Hinzu kommen europaweit hohe Verluste durch die Vogelgrippe. Dadurch fehlen Legehennen, die dringend für die Produktion notwendig wären. Der Wiederaufbau dieser Bestände sowie die Errichtung neuer benötigter Stallungen wird viele Monate beziehungsweise Jahre ­andauern. 

Branche reagiert
Zu saisonalen Spitzenzeiten wie Ostern sind Engpässe grundsätzlich üblich. Heuer werden sie jedoch durch die strukturellen Probleme der vergangenen Jahre verstärkt. Für Konsumentinnen und Konsumenten, die sich rechtzeitig mit Eiern für das Osterfest versorgen, besteht dennoch kein Grund zur Sorge: Die Branche reagiert rasch und verarbeitet aktuell nur geringe Mengen zu Flüssig- oder Trockenei für die Backwarenindustrie.

Wie lange noch?
Wie lange dauert die Knappheit noch an? Die weitere Entwicklung hängt vor allem davon ab, 
  • wie schnell sich die durch die Vogelgrippe dezimierten europäischen Bestände an Legehennen und Elterntieren erholen und
  • ob die Eierproduktion für österreichische Betriebe unter den aktuellen Kostenstrukturen, vor allem für Neueinsteiger, rentabel ist.
Solange diese Faktoren nicht stabil sind, bleibt die Versorgungslage angespannt. Für heuer wird erst nach Ostern eine allmähliche Beruhigung des Marktes erwartet.

Autor: Anton Koller
Weninger Michael © AMA

1) Aus gutem Hause: Die Rolle der Eltern

Was die bäuerliche Legehennenbranche angeht, beginnt alles bei der Elterntierhaltung. Michael Weninger hält in der Buckligen Welt, nahe der steirischen Grenze, 26.000 Elterntiere in zwei Ställen. Die rund 2.000 Hähne laufen mit. „So wie bei uns Menschen auch, gibt es in der Pubertät Machtkämpfe, aber das legt sich“, so Weninger. Gelegt werden die befruchteten Eier in einem konventionellen Volierenhaltungsstall, wie für die normale Legehennenhaltung auch. Nur werden die Eier nach der täglichen Abnahme desinfiziert und bei 17 bis 21 Grad zwischengelagert, bis die Brüterei sie abholt. Zwei- bis dreimal pro Woche ist das der Fall. Den einzigen Unterschied beim Stall erklärt der Landwirt: „Die Abstände zwischen den Ebenen sind weiter, damit sich die Hähne beim Treten – also wenn sie auf die Hennen aufspringen – nicht den Kamm anstoßen. Weil wenn ihnen das passiert, gehen sie dort nicht mehr hin.“ So feinfühlig, wie dieses Beispiel erahnen lässt, ist auch die Hygiene und Tiergesundheit. Schließlich sind die Elterntiere das Produkt von Zuchtlinien, deren Nachkommen den Hybridisierungs-Effekt voll ausnützen. Salmonellen werden alle zwei Wochen gecheckt. 
Prem Thomas © KK

2) Vom Küken zur ­legebereiten Henne

evor eine Henne in einen Legebetrieb kommt, wird sie 18 Wochen lang aufgezogen. „Die ersten Wochen sind die wichtigsten“, weiß Thomas Prem, „denn beispielsweise Temperaturfehler führen hier schnell zu ungleichen Partien.“ Prem ist mit seinem Familienunternehmen in Oberrettenbach seit Jahrzehnten Spezialist für die Junghennenaufzucht. Die Familie führt zwei pauschalierte sowie einen gewerblichen Betrieb und arbeitet mit einem Partnerbetrieb zusammen. „Wir würden dringend weitere Partner suchen“, lädt Prem ein. Denn die Nachfrage ist derzeit sehr groß. Rund 550.000 Junghennen liefert er mit seinem Team jährlich aus, das sich um Verkauf, Logistik, Futter und die Aufzucht kümmert. 
Ganz entscheidend bei der Junghennenaufzucht ist eine Sache: die Nestgängigkeit der späteren Legehennen. „Sie müssen lernen, dass sie den ganzen Tag am Boden verbringen können, aber zum Fressen und Legen ins Nest rauf müssen“, bringt es Prem auf den Punkt. Training für Junghennen, quasi. Einen Junghennenstall zu betreiben, sei ein klassischer Nebenerwerb. Erst bei mehreren Ställen ist an einen Vollerwerb zu denken.
Judmaier Josef © KK

3) Legehennen: Die Stars der Produktionskette

Nicht nur wirtschaftliche Überlegungen haben Josef Judmaier aus St. Marein-Feistritz dazu bewogen, in die Freiland-Legehennenhaltung einzusteigen. „Vor 15 Jahren habe ich eine Rinderhaar-Allergie entwickelt, die immer schlimmer wurde“, erzählt er. Die Milchkühe gingen, die Legehennen zogen am 17. Dezember erstmals ein. Dazu wurde der alte Kranstall umgebaut und auf einer Seite um 30 Meter verlängert. Im Neubau wurde auch gleich ein Kotkeller untergebracht. 7.376 Legehennen habe er nun, berichtet er ganz präzise. Von der Geflügelbranche generell ist der Neo-Hendlbauer persönlich überzeugt: „Durch den ansteigenden Konsum glaube ich nicht, dass wir so schnell eine Überproduktion erreichen können. Es ist eher schwierig, die Nachfrage überhaupt zu bedienen.“ 14 Monate lang werden seine konventionellen Freilauflegehennen nun ihren Dienst auf dem 766 Meter Seehöhe gelegenen Betrieb versehen, bevor nach einer gründlichen Stallreinigung die nächsten Junghennen einziehen werden.
Ganz von den Rindern hat sich Judmaier dann doch nicht getrennt: „Wir haben noch ein wenig Ochsenmast, um die Hutweiden auf der Huabm zu nutzen.“
Gross Lukas © KK

3) Die Brüder der ­Bio-Legehennen

In einigen Vermarktungsprogrammen mit Bio-Legehennen werden die männlichen Küken nicht als Zootiernahrung verwendet. Sie werden gemästet. Lukas Groß aus Sinabelkirchen ist Nebenerwerbslandwirt, zieht Bio-Junghennen auf und mästet seit 2016 auch diese sogenannten „Bruderhähne“. 
Groß: „Sie kommen als Tagesküken auf den Betrieb. Die Mast dauert 70 Tage. Sie erreichen dabei höchstens 1,2 Kilo Lebendgewicht. Die Rasse ist eben für das Legen von Bio-Eiern optimiert.“ Das Fleisch ist in den entsprechenden Programmen dann als ganzes Grillhähnchen oder verarbeitet in Wurstwaren erhältlich. Die Mehrkosten für die vergleichsweise ineffiziente Bruderhahnenmast wird im Endeffekt über die Eier finanziert. 
Die Brüderhähne brauchen auch einen besonderen Umgang: „Die Tiere sind vitaler und agiler als Masthendl. Bei Kontrollgängen muss ich mich behutsam bewegen, um sie nicht aufzuschrecken. Auch beim Fangen muss man ruhiger arbeiten. Es hilft natürlich, dass das in der Nacht gemacht wird.“ Derzeit gibt es in diesem Segment keinen Bedarf nach neuen Betrieben. Die Sparte gehört aber dazu, um das Bild der Branche abzurunden. 
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