Die besten Maissorten 2026
Mittelfrüh reifende Sorten Reifezahl 300 bis 340
- Oklahoma Rz 320(KM) ist eine sehr ertragsstarke Körnermaissorte mit sehr hoher Kolbengesundheit und geringer Stängelfusariumanfälligkeit von einem Prozent mit einjährigen Daten.
- DKC3856 Augusto NEU Rz 330 (KM/SM) zeichnet sich durch eine sehr hohe Ertragsleistung und optisch gesunde Kolben, laboranalytisch erhöhte Werte aus. Stängelfusarim liegt bei niedrigen drei Prozent.
- P8902 Rz 340 (KM) zeigt eine mehrjährig sehr hohe Ertragsleistung mit optisch und laboranalytisch sehr gesundem Kolben. Die Anfälligkeit bei Stängelfusarium ist mit 24 Prozent zweijährig hoch.
Späte Sorten Reifezahl 350 bis 390
- DKC4320 DieSelma Rz 360 (KM) hat eine sehr hohe Ertragsleistung mit gesundem Kolben, sowohl optisch als auch im Labor. Die Stängelfusariumanfälligkeit ist mit sieben Prozent zweijährig mittelmäßig.
- P89699 NEU Rz 350 (KM/SM) bringt eine hohe Ertragsleistung bei äußerst gesundem Kolben, sowohl optisch als auch laboranalytisch und geringer Stängelfusariumanfälligkeit von vier Prozent zweijährig.
- DKC4451 Aloisio NEU Rz 380 (KM) zeichnet sich durch sehr hohe Erträge bei ausreichendem Niederschlag und sehr gesundem Kolben aus. Die einjährige Stängelfusariumanfälligkeit liegt bei mittleren sechs Prozent.
- Foxway Rz 380 (KM/SM) kann sehr hohe Ertragsleistungen auf gut wasserversorgten Böden durch seine Zweikolbigkeit leisten. Er zeichnet sich durch einen sehr gesunden Kolben, optisch als auch laboranalytisch, aus. Die mittlere Stängelfusariumanfälligkeit liegt bei neun Prozent einjährig.
- P95287 NEU Rz 380 (KM) liefert hohe Erträge mit guter Kolbengesundheit und geringer Stängelfusariumanfälligkeit bei einjährig fünf Prozent.
Sehr späte Sorten Reifezahl 400 bis 440
P9639 Rz 400 (KM) erreicht mehrjährig eine sehr hohe Ertragsleistung bei optisch gesundem Kolben, aber erhöhten Werten im Labor. Die Stängelfusariumanfälligkeit ist mit vier Prozent zweijährig gering.
DKC4646 DieSaphira Rz 400 (KM) präsentiert eine mittlere Ertragsleistung mit einem gesunden Kolben, sowohl im Labor als auch optisch bonitiert. Die Stängelfusariumanfälligkeit liegt bei mittleren neun Prozent zweijährig.
DKC4952 NEU Rz 410 (KM/SM) hat eine hohe Ertragsleistung mit optisch sehr gesundem Kolben, im Labor allerdings mittlere Werte. Gering ist die Anfälligkeit für Stängelfusarium mit zwei Prozent einjährig.
RGT Alexx Rz 420 (KM) kommt zu einer sehr hohen Ertragsleistung, allerdings bei mittlerer optischen Kolbengesundheit und höheren laboranalytischen Werten. Die Stängelfusariumanfälligkeit liegt bei 13 Prozent zweijährig.
DKC5068 DieSissy Rz 420 (KM) erntet zwar mittlere Erträge, aber mit sehr gesundem Kolben, sowohl optisch als auch laboranalytisch. Sehr geringe Stängelfusariumanfälligkeit von zwei Prozent zweijährig.
P00214 Rz 420 (KM/SM) macht eine sehr hohe Ertragsleistung mit optisch gesundem Kolben, aber erhöhten Werten im Labor. Eine geringe Stängelfusariumanfälligkeit von drei Prozent zweijährig ist gegeben.
RGT Pinxxfloyd NEU Rz 420 (KM) überzeugt mit einer sehr hohen Ertragsleistung und gesundem Kolben. Die Stängelfusariumanfälligkeit wird mit elf Prozent einjährig höher festgestellt.
BRV1012D Rz 430 (KM/SM) erbringt eine sehr hohe Ertragsleistung mit optisch gesundem Kolben, aber etwas höheren Laborwerten. Die Stängelfusariumanfälligkeit ist mit drei Prozent einjährig gering.
KWS Hypolito Rz 440 (KM/SM) liefert eine mittlere Ertragsleistung, allerdings bei mehrjährig optisch als auch laboranalytisch sehr geringen Werten. Höher ist die Stängelfusariumanfälligkeit mit neun Prozent zweijährig.
DKC5148 Astronauto Rz 450 (KM) überzeugt mit einer sehr hohen Ertragsleistung und gesundem Kolben. Sehr hoch ist jedoch die Stängelfusariumanfälligkeit bei 22 Prozent mit Daten über zwei Jahre.
KM: Körnermaisneigung
SM: Silomaiseignung
DKC4646 DieSaphira Rz 400 (KM) präsentiert eine mittlere Ertragsleistung mit einem gesunden Kolben, sowohl im Labor als auch optisch bonitiert. Die Stängelfusariumanfälligkeit liegt bei mittleren neun Prozent zweijährig.
DKC4952 NEU Rz 410 (KM/SM) hat eine hohe Ertragsleistung mit optisch sehr gesundem Kolben, im Labor allerdings mittlere Werte. Gering ist die Anfälligkeit für Stängelfusarium mit zwei Prozent einjährig.
RGT Alexx Rz 420 (KM) kommt zu einer sehr hohen Ertragsleistung, allerdings bei mittlerer optischen Kolbengesundheit und höheren laboranalytischen Werten. Die Stängelfusariumanfälligkeit liegt bei 13 Prozent zweijährig.
DKC5068 DieSissy Rz 420 (KM) erntet zwar mittlere Erträge, aber mit sehr gesundem Kolben, sowohl optisch als auch laboranalytisch. Sehr geringe Stängelfusariumanfälligkeit von zwei Prozent zweijährig.
P00214 Rz 420 (KM/SM) macht eine sehr hohe Ertragsleistung mit optisch gesundem Kolben, aber erhöhten Werten im Labor. Eine geringe Stängelfusariumanfälligkeit von drei Prozent zweijährig ist gegeben.
RGT Pinxxfloyd NEU Rz 420 (KM) überzeugt mit einer sehr hohen Ertragsleistung und gesundem Kolben. Die Stängelfusariumanfälligkeit wird mit elf Prozent einjährig höher festgestellt.
BRV1012D Rz 430 (KM/SM) erbringt eine sehr hohe Ertragsleistung mit optisch gesundem Kolben, aber etwas höheren Laborwerten. Die Stängelfusariumanfälligkeit ist mit drei Prozent einjährig gering.
KWS Hypolito Rz 440 (KM/SM) liefert eine mittlere Ertragsleistung, allerdings bei mehrjährig optisch als auch laboranalytisch sehr geringen Werten. Höher ist die Stängelfusariumanfälligkeit mit neun Prozent zweijährig.
DKC5148 Astronauto Rz 450 (KM) überzeugt mit einer sehr hohen Ertragsleistung und gesundem Kolben. Sehr hoch ist jedoch die Stängelfusariumanfälligkeit bei 22 Prozent mit Daten über zwei Jahre.
KM: Körnermaisneigung
SM: Silomaiseignung
Rekord und Fiasko lagen sich nah
Mais braucht im Juni und Juli mindestens 100 bis 150 Millimeter Wasser, weil zu dieser Zeit die Kornanlage und die Blüte bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit ablaufen sollten. Wurde nicht über den Niederschlag geliefert, musste es der Boden mit einer guten Wasserspeicherfähigkeit schaffen. Sandige Böden hatten es diesbezüglich schwerer und stürzten im Ertrag im Süden der Steiermark aufgrund der desaströs niedrigen Regenfälle von unter 20 Millimeter ab.
Erstaunlicherweise waren es die kurzwüchsigen Maissorten, die im Trend die Trockenheit mit einem geringeren Wasserverbrauch bewältigten. Die oftmals diskutierten erfolgreicheren späten Aussaaten des Vorjahres, weil damit die Blüte in eine feuchtere Periode fiel, können nicht als Standard in das heurige Jahr projiziert werden. In der Regel waren die meisten vergangenen Jahre mit einer früheren Aussaat in den ersten beiden Aprilwochen ertragreicher, sofern der Boden bei der Aussaat trocken war. Natürlich ist ein früher Aussaattermin bei feuchtem Boden abzulehnen, weil daraus eine schlechte Wurzelbildung mit mehr Trockenstress in weiterer Folge verbunden ist.
Mit der früheren Aussaat im Vergleich zu Aussaaten Ende April riskiert man höhere Maiswurzelbohrerschäden an den Narbenfäden und eine höhere Kornfeuchtigkeit bei der Ernte. Das frühe Auftreten des Maiswurzelbohrers im Vorjahr lag daran, dass die hohen Bodentemperaturen die Entwicklung beschleunigten, sodass die Käfer oftmals genau zum Blühzeitpunkt geschlüpft sind.
Erstaunlicherweise waren es die kurzwüchsigen Maissorten, die im Trend die Trockenheit mit einem geringeren Wasserverbrauch bewältigten. Die oftmals diskutierten erfolgreicheren späten Aussaaten des Vorjahres, weil damit die Blüte in eine feuchtere Periode fiel, können nicht als Standard in das heurige Jahr projiziert werden. In der Regel waren die meisten vergangenen Jahre mit einer früheren Aussaat in den ersten beiden Aprilwochen ertragreicher, sofern der Boden bei der Aussaat trocken war. Natürlich ist ein früher Aussaattermin bei feuchtem Boden abzulehnen, weil daraus eine schlechte Wurzelbildung mit mehr Trockenstress in weiterer Folge verbunden ist.
Mit der früheren Aussaat im Vergleich zu Aussaaten Ende April riskiert man höhere Maiswurzelbohrerschäden an den Narbenfäden und eine höhere Kornfeuchtigkeit bei der Ernte. Das frühe Auftreten des Maiswurzelbohrers im Vorjahr lag daran, dass die hohen Bodentemperaturen die Entwicklung beschleunigten, sodass die Käfer oftmals genau zum Blühzeitpunkt geschlüpft sind.